Drosten veranschaulicht Masken-Wirkung: „Dieser Mundgeruch, das sind Aerosole“

Epoch Times1. September 2020 Aktualisiert: 1. September 2020 13:50
Der Berliner Virologe Christian Drosten hat nachdrücklich für das Tragen sogenannter Alltagsmasken gegen die Verbreitung von SARS-CoV-2 geworben.  Es gebe zwar Schwächen dieser Masken darin, die für die Übertragung des Coronavirus verantwortlichen Aerosole zu unterbinden, sagte Drosten am Dienstag im Norddeutschen Rundfunk. Dennoch könnten sich Menschen mit dem Tragen der Masken nicht so schnell infizieren wie ohne.

Der Charité-Virologe sagte, zur Veranschaulichung lasse sich die Wirkung der Masken an einer Begegnung mit einem Menschen mit Mundgeruch zeigen; „Dieser Mundgeruch, das sind Aerosole.“ Wenn sich etwa zwei Kollegen ohne Masken an einem Buffet begegnen und miteinander reden, bemerkt der Kollege den Mundgeruch seines Kollegen. Wenn aber beide Kollegen in der Situation eine Maske tragen, werde der eine nicht mehr den Mundgeruch des anderen bemerken. „Dieses nicht mehr bemerken, das können wir auch damit übersetzen: Da kann ich mich nicht mehr so schnell infizieren.“

Drosten sagte dies in dem Podcast „Das Coronavirus-Update“, mit dem er am Dienstag nach zwei Monaten wieder auf Sendung ging. Der auch als einer der wichtigsten Regierungsberater geltende Drosten sagte, in den vergangenen Wochen habe es „keine einzige wirkliche neue Erkenntnis“ rund um das neuartige Coronavirus gegeben. Die in der Zwischenzeit veröffentlichten Studien hätten vielmehr vieles erhärtet, was bereits davor in Vorstudien bekannt gewesen sei.

Die bisher gut 50 Folgen des Podcasts wurden mehr als 60 Millionen Mal abgerufen. Künftig ist Drosten nur noch alle zwei Wochen dienstags zu hören, denn er wechselt sich mit der Frankfurter Virologin Sandra Ciesek in der Wissenschaftssendung ab.

Psychologin erhebt Klage wegen Maskenpflicht

Mit ihrer 128 Seiten starken „Studie zu psychischen und psychovegativen Beschwerden mit den aktuellen Mund-Nasenschutz-Verordnungen“ legte die Diplom-Psychologin Daniela Prousa die deutschlandweit erste umfangreiche und abgeschlossene „Research-Gap“-Studie vor. Bereits jetzt sind demnach Folgeschäden durch das Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung für Teile der deutschen Bevölkerung erkennbar.

Nach Veröffentlichung der Studie erhielt Prousa viel Zuspruch von Betroffenen und Kollegen. Keinerlei Reaktionen kamen hingegen von der Regierung und Politikern. Aus diesem Grund ging die Psychologin einen Schritt weiter. Sie reichte am 25. August eine Klage beim Bayerischen Verfassungsgerichtshof mit Antrag auf Erlass einer einstweiligen Anordnung ein. Darin fordert sie eine Entscheidung des Gerichts, Teile der Sechsten Bayerische Infektionsschutzmaßnahmenverordnung (6. BayIfSMV) für verfassungswidrig zu erklären und vorläufig außer Vollzug zu setzen. (afp/sua)

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