Foto: Wen Jing/The Epoch Times

„Es war Kunst, echt, menschlich, essentiell“

Von 18. April 2010 Aktualisiert: 18. April 2010 5:55

WIEN – Extra für die Show von Shen Yun aus dem niederösterreichischen Pottendorf angereist, kam der Buchillustrator Kristian Ujhelji am Samstagabend nach Wien. Der gebürtige Serbe, der in Österreich aufwuchs, arbeitet seit rund fünf Jahren als Illustrator. Konkret beschäftigt er sich mit Buchillustration, um speziell den Stil mittelalterlicher Kunstbücher wieder aufleben zu lassen, die mit der Feder gezeichnet werden und handgebunden sind.

Ujhelji ist bekennender Asien-Fan, vor allem China und Japan mit ihrer besonderen Kultur interessieren ihn. Von Shen Yun erfuhr er von Freunden, die in der Wiener Stadthalle arbeiten, sowie durch viele Plakate in der Stadt, auf die er aufmerksam wurde. Seine Freunde luden ihn zunächst ein, sich die Show anzusehen, weil sie seine Vorliebe für asiatische Kulturen kennen. Daraufhin informierte sich Ujhelji im Internet über Shen Yun und sah sich die Promotion-Videos an. Das machte ihn neugierig und er entschloss sich zum Besuch der Aufführung.

Wir trafen ihn in der Wiener Stadthalle und befragten ihn nach seinen Eindrücken. Ujhelji sagte, er habe in der Show sehr viel Inspiration für seine Arbeit als Illustrator bekommen. Inhaltlich befassten sich seine Illustrationen mit den grundsätzlich elementaren Fragen des Lebens, die sich der Mensch stellt, sehr philosophisch, erzählte er. Beispielsweise die Frage nach dem Sinn des Lebens und der Aufgabe des Menschen in seinem Leben.

„Sehr berührt haben mich die Texte von den Sopranistinnen und dem Tenor. Die waren unglaublich, die haben mich wirklich getroffen, weil sie in das Elementarste hineingehen. Nicht verziert und verschlungen, sprechen sie eine unterbewusste Ebene des Menschen an, die wirklich alle anspricht“, fand er.

Wie empfand der Illustrator die Darbietung von Shen Yun Performing Arts im Ganzen, die Tänze, die Bühnenbilder? „Der Tanz – unglaublich, wirklich. Die Choreographie, die Performance, Abstimmung, die Farben – und das hat wirklich echt gewirkt. Es war Kunst, aber es war auch echt, es war menschlich, essentiell. Das war es, was mich berührt hat, dass es nach wie vor menschlich war, und ehrlich. Man hat gemerkt, die Tänzer sind mit Leib und Seele dabei und das, glaube ich, ist wirklich sehr hohe Kunst“, sagte Ujhelji. Besonders interessant und gelungen fand er die Interaktion der Künstler mit dem Bühnenbild im Hintergrund.

Welches Stück gefiel ihm am meisten? „Am schönsten fand ich die Geschichte, wo diese Göttin eingesperrt war in der Höhle. Am besten fand ich – das kam in mehreren Stücken vor, wenn die Tänzer die Bühne verlassen und im Bild dann diese Charaktere auftauchen oder wenn von dem Bild die Charaktere kommen und dann hinter der Bühne unten wieder auftauchen, also das fand ich schon toll. Das war sehr gelungen!“

Ujhelji kann die Show nur weiter empfehlen. Er meinte, dass man die Darbietungen in drei, vier Sätzen unmöglich beschreiben könne. Wie würde er es dennoch ausdrücken? „Ich würde sagen, dass es zeitlose Kunst ist, dass es wirklich ehrlich, menschlich und dass es ein Bild von China ist, das wirklich China so zeigt, wie es sein könnte, ist oder hätte sein sollen.“

Persönlich hat Ujhelji bisher keinen direkten Kontakt zu China gehabt, denn er hat das Land noch nicht bereist. Er wolle es nachholen. „Aber ich denke mir, ich werde auf jeden Fall diese Show weiter anschauen, sollte sie mal wieder in der Nähe sein. Und ich meine, dass man China auch als Kontrast dazu erleben muss“.

 

Die Epoch Times Deutschland freut sich, als Medienpartner von Shen Yun Performing Arts World Tour 2010 ihren Leserinnen und Lesern einen exklusiven Einblick in ein einzigartiges Kulturereignis bieten zu können.

Auf ihrer Europatournee besucht Shen Yun bis Anfang Juni noch die Städte  Wien (Ö), Neuchâtel (CH), Louvain-la-Neuve/Neu-Löwen bei Brüssel (B), Brno/Brünn (CZ), Lodz (PL), Paris (F), Turin (I), Athen (GR), Chişinău/Kischinau (MD) und Cardiff (UK).

www.shenyunperformingarts.org

Foto: Wen Jing/The Epoch Times

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