Das „Unheilbare“ heilen: Junge Frau heilt sich ohne Medikamente

Das Polyzystische Ovarialsyndrom gilt als unheilbar. Eine junge Frau aus den USA konnte die Krankheit jedoch mit einfachen Mitteln und ganz ohne Medikamente heilen. Im Folgenden ihre Geschichte.
Titelbild
Ann Tankman vor (l.) und nach der Heilung von PCOS, Candidose und Sehschwäche.Foto: Mit freundlicher Genehmigung von Ann Tankman
Von 27. Dezember 2023

Mit 15 Jahren bekam ich die Diagnose Polyzystisches Ovarialsyndrom (PCOS). Ich hatte einen unregelmäßigen Menstruationszyklus, einen hohen Androgenspiegel und andere Symptome. Zu einer Zeit, in der ich mich eigentlich darauf freuen sollte, eine Frau zu werden, fühlte ich mich defekt. Ich konnte nicht natürlich menstruieren und möglicherweise auch nicht schwanger werden.

PCOS ist eine Hormonstörung bei Frauen. Zu den typischen Symptomen gehören:

  • ein hoher Androgenspiegel, manchmal auch als männliche Hormone bezeichnet, obwohl auch Frauen sie produzieren,
  • ausbleibende oder unregelmäßige Periode,
  • Zysten in den Eierstöcken,
  • Hautprobleme wie beispielsweise Akne,
  • Gewichtszunahme,
  • übermäßiger Haarwuchs und
  • maskulineres Aussehen.

Derzeit ist die Ursache von PCOS nicht bekannt. Die Krankheit gilt als unheilbar und begleitet die Betroffenen ein Leben lang.

Um einige der Symptome zu lindern und die Menstruation unnatürlich zu regulieren, verschreiben Ärzte in der Regel hormonelle Verhütungsmittel. Eine wirkliche Heilung oder Verbesserung des Zustands bringt das jedoch nicht mit sich. So nahm ich etwa elf Jahre lang die Antibabypille, weil ich dachte, sie würde mir etwas Gutes tun.

Hallo Candida – auf Wiedersehen PCOS

Als ich 28 Jahre alt war, erkrankte ich an Candidose, einer Infektion mit dem Hefepilz Candida, der sich im ganzen Körper ausbreiten kann. Um sicherzugehen, dass ich den Erreger nicht füttere und mein Immunsystem so gut wie möglich stärke, musste ich meine Ernährung komplett umstellen.

Durch die Ernährungsumstellung und Änderungen im Lebensstil genas ich sowohl von der Candidose als auch von dem PCOS. Meine Periode wurde auf natürliche Weise regelmäßig. Zudem sah ich dank eines niedrigeren Androgenspiegels und einer besseren Ernährung weiblicher aus.

Ich verstand zunächst nicht, wie mein PCOS durch die Heilung meines Darms geheilt werden konnte. Dies änderte sich jedoch vor einem Jahr, als ich am Institut für Integrative Ernährung die Funktionsweise von und die Zusammenhänge zwischen Darm und Hormonen kennenlernte.

So existieren Verbindungen namens Lipopolysaccharide (LPS). Sie sind bakterielle Toxine, Darmgifte, die durch Entzündungen und ein Ungleichgewicht der Darmflora entstehen. Bei einem Leaky Gut Syndrom (durchlässigen Darm) überwinden LPS die Darmbarriere und können die Eierstöcke beeinträchtigen und die Produktion des Geschlechtshormons Progesteron verringern. LPS erhöhen zudem den Insulin- und Testosteronspiegel, was möglicherweise auch bei PCOS eine Rolle spielt.

Folglich förderten LPS nicht nur Entzündungen in meinem Darm, sondern wirkten sich auch auf die Sexualhormone aus und erhöhten meinen Blutzucker- und Androgenspiegel.

Änderung der Ernährung und des Lebensstils wirkte Wunder

Um meine Beschwerden loszuwerden, stellte ich meine Ernährung um. Candidose und PCOS verschwanden ganz ohne Medikamente. Konkret änderte ich Folgendes:

Ernährung:

  • kein Gluten und keine Milchprodukte (erhöhen bekanntermaßen den Testosteronspiegel)
  • keine verarbeiteten Lebensmittel
  • sechs Monate lang keinen Zucker und keinen Alkohol
  • Hinzufügen von Superfoods wie Spirulina, Grünkohl, Weizengras, Chiasamen, Leinsamen, Rote Bete, Acai-Beere und Maca
  • weniger Hülsenfrüchte und Getreide
  • Verzehr von so vielen Biolebensmitteln wie möglich

Meine neue Ernährung war:

  • reich an Eiweiß und Fett,
  • arm an Zucker und Kohlenhydraten,
  • hochgradig entzündungshemmend,
  • entgiftend und
  • niederglykämisch, was den Blutzuckerspiegel nur gering erhöht.

Änderungen des Lebensstils:

  • Absetzen der Pille
  • Umstieg auf gereinigtes Wasser
  • Umstellung auf biologische Haushaltsprodukte
  • keine synthetischen Parfüms mehr
  • Einnahme von Ergänzungsmitteln wie Multivitaminpräparate, Vitamin C, Probiotika und Grapefruitkernextrakt
  • ein besseres Stressmanagement
  • Arbeit an emotionaler Gesundheit/weiblicher Psychologie, denn Probleme mit den Eierstöcken wie beispielsweise PCOS stehen oft im Zusammenhang mit Problemen der weiblichen Energie und der Identität als Frau

Das „Unheilbare“ geheilt

Ich bin jetzt 34 Jahre alt. Mein Menstruationszyklus hat sich völlig normalisiert. Eine Ultraschalluntersuchung ergab, dass meine beiden Eierstöcke frei von Zysten sind. Außerdem brauche ich keine Brille mehr, da sich meine Sehkraft durch die Ernährungsumstellung und die Verbesserung meines Nährstoffgehalts deutlich verbessert hat.

Mehrere Ärzte hatten mir gesagt, PCOS sei „unheilbar“ und die Ernährung würde sich nicht darauf auswirken. Eine der Ärztinnen lachte mir sogar direkt ins Gesicht, als sie ihre medizinische Meinung [über die Ernährungsumstellung in diesem Zusammenhang] kundtat. So war ich angenehm überrascht, wie viele gesundheitliche Probleme ich [durch eine Ernährungsumstellung] vollständig lösen konnte.

Ich denke, es ist sehr wichtig, für die eigene Gesundheit und den eigenen Körper verantwortlich zu sein, selbst zu recherchieren und den Mut zu haben, den unbekannten Weg zu wählen, anstatt sich von jemandem ein medizinisches Urteil auf Lebenszeit verschreiben zu lassen.

Dieser Artikel ersetzt keine medizinische Beratung. Bei Gesundheitsfragen wenden Sie sich bitte an Ihren Arzt oder Apotheker.

Dieser Artikel erschien im Original auf theepochtimes.com unter dem Titel „‘One of the Doctors Even Laughed in My Face’“ (redaktionelle Bearbeitung as).



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