Der Lobbyist möchte Glyphosat doch lieber nicht trinken, er ist doch nicht blöd.Foto: YouTube-Screenshot

Monsanto-Lobbyist: Glyphosat kann man trinken, ein Glas schadet nicht (+Video)

Epoch Times20. Mai 2016
Ein Lobbyist des Agrar-Riesen Monsanto sprach vor einem Jahr mit einem französischen Sender eigentlich über Goldenen Reis. Dann kam die Rede auf Glyphosat und er sagte nur: „Ein Glas davon schadet überhaupt nicht.“

An ihren Taten sollt ihr sie erkennen. Als ein Monsanto-Vertreter im Interview mit einem französischen Sender ein Glas Glyphosat als ungefährlich für den Menschen einstuft, reicht ihm der Journalist plötzlich ein Glas davon. Damit hat der Interessenvertreter wohl nicht gerechnet. Nun will er das Glas doch lieber nicht trinken.

Im Gespräch ging es zunächst um Goldenen Reis und dessen Vorteile. Das gentechnisch veränderte Gewächs lässt mehr Beta-Carotin (Vorstufe von Vitamin A) entstehen als die natürlichen Vertreter der Nutzpflanze. In diesem Zusammenhang kommt die Rede auf Roundup. Das ist der Name des Pflanzenschutzmittels von Monsanto, das Glyphosat enthält.

Glyphosat: Ja, bitte, ähm, nein, danke

„Es ist kein Problem, Glyphosat zu sich zu nehmen“, sagt er da ganz selbstbewusst. „Ich glaube nicht, dass Glyphosat in Argentinien Krebs verursacht. Sie können ein ganzes Glas davon trinken und das schadet Ihnen überhaupt nicht.“

Nun geschieht etwas Unerwartetes. Der französische Journalist fragt, ob er ein Glas haben wolle. Sie hätten eins im Studio. Da reagiert der Mann glyphophob: „Ja, gerne!…Also, nicht wirklich“, lautet die Antwort. Also ist es wohl doch gefährlich, aber schauen Sie selbst einmal. (kf)

Die Kurzversion:

An dieser Stelle wird ein Video von Youtube angezeigt. Bitte akzeptieren Sie mit einem Klick auf den folgenden Button die Marketing-Cookies, um das Video anzusehen.

Die lange Version:

Außerdem: Eine Doku auf arte



Gerne können Sie EPOCH TIMES auch durch Ihre Spende unterstützen:

Jetzt spenden!


Kommentare
Liebe Leser,

vielen Dank, dass Sie unseren Kommentar-Bereich nutzen.

Bitte verzichten Sie auf Unterstellungen, Schimpfworte, aggressive Formulierungen und Werbe-Links. Solche Kommentare werden wir nicht veröffentlichen. Dies umfasst ebenso abschweifende Kommentare, die keinen konkreten Bezug zum jeweiligen Artikel haben. Viele Kommentare waren bisher schon anregend und auf die Themen bezogen. Wir bitten Sie um eine Qualität, die den Artikeln entspricht, so haben wir alle etwas davon.

Da wir die Verantwortung für jeden veröffentlichten Kommentar tragen, geben wir Kommentare erst nach einer Prüfung frei. Je nach Aufkommen kann es deswegen zu zeitlichen Verzögerungen kommen.


Ihre Epoch Times - Redaktion