Grüner Tee – eine gute Alternative zu Kaffee?

Von 9. Juni 2016 Aktualisiert: 8. Juli 2016 5:03
Grüner Tee ist eine gute Alternative zum Kaffee. Bei der Zubereitung entscheidet es sich, ob er zu Nervosität führt oder zu einer Aktivierung der Gehirnzellen. Grüner Tee kurbelt den Stoffwechsel an und hilft bei der Fettverbrennung. Die besten Grünen Tees bestehen aus losen Blättern in Bio-Qualität.

Als vor Jahren der grüne Tee in Europa entdeckt wurde, war der Hype um dieses Getränk überwältigend. Viele Kaffeetrinker wurden freiwillig zu Teetrinkern und schworen darauf. Statt morgens eine Tasse Kaffee zu trinken, tranken sie lieber 1 Liter Grüntee und behaupteten, sie würden genauso fit und vital in den Tag starten können, wie zuvor mit ihrem Kaffee.

Nun stellte sich mit der Zeit heraus, dass das Teein die gleichen positiven und negativen Wirkstoffe aufweist wie das Koffein. Beides ist aufputschend, beides erhöht den Blutdruck und den Puls. Nichtsdestotrotz, laut Natural News gilt Grüner Tee immer noch als bekömmlicher als der Kaffee, sein Teein ist deutlich weniger aufputschend als das Koffein. Mittlerweile wird das Teein im grünen Tee ebenfalls als Koffein bezeichnet da es die gleichen Wirkungen besitzt.

Je länger Grüner Tee zieht desto mehr Koffein ist enthalten

Eine Tasse grüner Tee besitzt bis zu 70 Prozent weniger Koffein als eine Tasse Kaffee. Eine Tasse Kaffee enthält 100-150 mg Koffein, eine Tasse grünen Tee nur 25 mg Koffein. Um nicht auf die gleiche Summe zu kommen, wird empfohlen, höchstens drei Tassen täglich zu trinken.

Nun kommt es jedoch darauf an, wie der Grüne Tee zubereitet wird. Es gibt verschiedene Sorten von Grüntee und je länger und stärker man die grünen Blätter ziehen lässt, umso mehr Koffein enthält dann auch der Grüne Tee.

Man muss darauf achten, dass das Wasser nicht zu heiß ist, es wird empfohlen, das gekochte Wasser auf 70° abzukühlen, sonst wird der Grüne Tee bitter und viele klagen über Magenschmerzen.

Grüner Tee enthält zwei wichtige Stimulanzien, die im Kaffee nicht vorhanden sind. Diese Substanzen heißen Theobromin und Theophylin. Diese beiden Stoffe können Herzrasen verursachen und das zentrale Nervensystem ebenso belasten wie Koffein. 

L-Theanin im grünen Tee aktiviert Gehirnzellen

Viele schwören darauf, dass sie konzentrierter arbeiten können, nachdem sie grünen Tee getrunken haben. Dieses Phänomen ist einem weiteren Inhaltsstoff namens L-Theanin zuzuschreiben. Es ist erwiesen, dass dieser Stoff Gehirnzellen aktiviert und den Geist beflügeln kann. Dieser Stoff ist nicht im Kaffee vorhanden.

Forschungen haben ergeben, dass das Koffein und Teein vorbeugend gegen Parkinson und Leberkrebs sind – in gesundem Maße.

Viele Menschen sprechen von Entzugserscheinungen wenn sie auf Kaffee verzichten. Viele klagen über Kopfschmerzen, Nervosität und ein permanentes Gefühl des nicht „Wachwerdens“ können. Wieviel Kaffee oder Tee sind dann wirklich nötig um den Tag zu beginnen? In diesem Zusammenhang muss ebenfalls beachtet werden, wie der Kaffee gesüsst wird. Zucker löst einen Suchtzustand aus und gemeinsam mit dem Koffein oder Teein kann das die Dosis zu viel sein, die die negativen statt die positiven Folgen auslöst.

Es ist auch bekannt, dass zu viel Kaffee den Stoffwechsel lähmt, wer mit Gewichtsproblemen zu kämpfen hat, sollte lieber auf grünen Tee umsteigen. Grüner Tee ist bekannt dafür, den Stoffwechsel anzukurbeln und Fett besser zu verbrennen. 

Kaffee verursacht einen schlechten Atem, Grüntee besitzt zusätzlich antibiotische Wirkungen, die Bakterien im Mund zerstören und gilt auch als Zahnschutz und Pflege für die Zähne. Wer Herzprobleme hat, ist definitiv mit Grüntee besser bedient als mit Kaffee.

Augen auf bei der Teewahl

Man sollte seinen Tee genau aussuchen und auf Bio Qualität achten, am besten sind lose Blätter, die möglichst nicht chemisch und mit Pestiziden belastet sind.

Die meisten abgepackten Teesorten sind oft mit zu viel Fruchtzucker gesüßt. Dies gilt besonders für die sogenannten „parfümierten Tees“, die angeblich nach Vanille, Pfirsich, Limonen usw. schmecken sollen. Grüner Tee aus Japan ist oft mit Fluoriden zugesetzt.

Koffeinfreier Tee

Wer komplett auf die Stoffe Koffein und Teein verzichten will, kann koffeinfreien Tee nehmen. Wichtig ist, dass die Teeblätter auf natürliche Weise entkoffeiniert wurden und keine Chemikalien benutzt wurden. Am besten sind die koffeinfreien Sorten, die nur mit Kohlendioxid (CO2) und Wasser bearbeitet wurden.

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