Wie Sie dem Heuschnupfen natürlich den Wind aus den Segeln nehmen

Epoch Times9. Mai 2016 Aktualisiert: 7. Juli 2016 15:02
Winzige Pollen kitzeln dieser Tage wieder die Schleimhäute von Menschen, die im Vergleich zu den Pollen geradezu wie Hünen wirken. Doch gerade wenn die Nase niest, der Rachen sich rötet und die Haut sich häuten könnte, sollte man den Heuschnupfen verstehen lernen, um nicht gegen ihn sondern mit ihm zu sein.

Bei Pollenallergikern findet eine allergische Überreaktion des Immunsystems auf bestimmte Pollen statt, die bei anderen Menschen keine Wirkung auslösen. Für den Körper sind diese Pollen wie Krankheitserreger und er schüttet eine ganze Menge Antikörper aus. Anstatt den Heuschnupfen zu bekämpfen, ist anzuraten, den Körper Freundschaft mit den saisonalen Gästen schließen zu lassen.

Das Abwehrsystem des Körpers sorgt für eine Freisetzung von Histamin in den Schleimhäuten. Die Folgen sind bekannt. Die Betroffenen müssen niesen, sie verspüren Juckreiz und bekommen oftmals keine Luft. Außerdem kommt es zu einer verstärkten Schleimabsonderung und die Augen entzünden sich. Stellen Sie sich dann am besten einmal die Frage, wie Sie einem guten Freund ein zuvorkommender und umsichtiger Gastgeber sind.

1. Fühl dich wie zu Hause

Ein bekanntes Mittel gegen Heuschnupfen ist Honig. Das weiß “T-online.de”. Nur mag ihr Gast (der Pollen) welchen, den Honigbienen aus der Region eingesammelt haben. Zudem sollte er naturbelassen und unerhitzt sein. Auf diese Weise gewöhnt sich der Körper nach und nach an die Pollen aus dem Umland.

2. Mach dich erst mal frisch

Wassertreten in kaltem Wasser galt schon bei der älteren Generationen als Hausmittel gegen Heuschnupfen. Sobald der Pollen fliegt, hilft außerdem eine tägliche Nasenspülung mit Salzwasser. Dazu lösen Sie einen Teelöffel Meersalz oder Himalayasalz in einem Viertelliter lauwarmem Wasser auf. Ziehen Sie die Lösung durch die Nase und spülen Sie so die Pollen aus. Gleichzeitig werden dadurch die Nasenschleimhäute desinfiziert.

3. Magst du was trinken?

Ihr Gast freut sich über Gesten der Freundschaft. Brokkoli und Zitrone sind hier Vorschläge der besonderen Art. Brokkoli enthält als Kreuzblütler antioxidative Senfölglykoside, die Entzündungen der Atemwege lindern, die mit Heuschnupfen einhergehen.

Der Saft einer Zitrone oder einer Orange liefert dem Körper genügend Vitamin C, das ihn stärkt. Denn wir wissen: Für einen Gast braucht man Kraft. Auch Calcium-, Zink- und Manganpräparate liefern sie.

Der herbstlich anmutende Holunderbeersaft sorgt im Frühjahr gleichfalls für Erleichterung. Das rät “Zentrum der Gesundheit”. Ähnlich wie bei einer Grippe sorgt die einzigartige Kombination an Antioxidantien, Phytonährstoffen und Flavonoiden in der dunkelroten Beere für ein Abschwellen der Entzündung.

4. Fühl dich ganz frei

Es darf auch Zwiebeln und Knoblauch geben. Anstatt auf käufliche Antihistamin-Präparate zu setzen, erinnern Sie sich daran, dass der Wirkstoff Quercetin aus Zwiebeln, Knoblauch und Äpfeln ähnlich wie ein Antihistaminikum wirkt.

5. Du bist dufte

Ihr Gast mag eine angenehm duftende Umgebung. Eukalyptus wirkt ähnlich wie Kortison, hat aber nicht dessen Nebenwirkungen. Das in Eukalyptusblättern enthaltene Cineol hemmt die Ausschüttung allergieauslösender Botenstoffe. Probieren Sie ein Nasenöl mit Eukalyptus, nehmen Sie ein Bad mit etwas Eukalyptusöl oder schnuppern Sie im Büro gelegentlich daran.

6. Geht es dir gut?

Um Niesen und Fließschnupfen zu mildern, ist es nötig, die Schleimhäute zu stabilisieren. Da sind magnesiumhaltige Nahrungsmittel wie Kürbiskerne und Schokolade, aber auch Brennnessel und Amaranth die erste Wahl. Auch Laktobakterien sollen sich vorteilhaft auswirken, empfiehlt “Dr-feil.com”.

Und wenn die Augen immer noch brennen, dann brennen Sie gelinde zurück: Brennnesseln sind dafür bekannt, selbst Histamin zu enthalten und so können Sie Ihren Körper sanft an den Naturstoff gewöhnen, der sonst gleich mit einer Legion Antikörper bekämpft wird. Bereiten Sie Brennnesseln als Tee zu oder die Blätter ähnlich wie Spinat.

7. Entspann dich

Sehr oft führe eine Pollenallergie zu starken Spannungskopfschmerzen, so die “Bankhofer-gesundheitstipps.de”. Ein einfacher Gesichtsguss oder der berühmte kalte Waschlappen im Nacken bringen hier schnell Abhilfe. Der Kälteschock rege über die Rezeptoren den Stoffwechsel an, bringe den Kreislauf in Schwung und löse die Spannungen im Kopf, erklärt das Portal.

“Eine erfolgreiche Strategie bei Heuschnupfen besteht aus natürlicher Histaminsenkung, entzündungssenkender Ernährung sowie aus Stabilisierung der Schleimhäute”, fasst Dr. Wolfgang Feil noch einmal zusammen. Vermeiden Sie zur Pollenzeit daher nach Möglichkeit histaminhaltige Nahrungsmittel wie Käse, Salami, Nüsse, Thunfisch und Weisswein. (kf)

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