FBI-Begründung zur Spionage gegen Trumps Wahlkampfteam immer zweifelhafter

Von 16. Mai 2019 Aktualisiert: 16. Mai 2019 14:22
Der Autor des Trump-Dossiers sagte einem Beamten des Außenministeriums, dass sein Kunde vor den Wahlen Anschuldigungen gegen Trump äußern wollte und behauptete, Russland habe einen Agenten im Democratic National Committee platziert. Neue freigegebene Dokumente lassen das Ganze noch dubioser erscheinen.

Ein kürzlich veröffentlichtes Memo des Außenministeriums enthüllte, dass der Dossierautor Christopher Steele sich am 11. Oktober 2016 mit Kathleen Kavalec, damals stellvertretende Sekretärin für europäische und eurasische Angelegenheiten, traf. Das war nur 10 Tage bevor das FBI am 21. Oktober 2016 einen FISA-Beschluss gegen Carter Page, den Berater der Trump-Kampagne, erhielt.

Victoria Nuland war die ehemalige stellvertretende Außenministerin für europäische und eurasische Angelegenheiten. Nuland gab zu, im Juli 2016 eine frühe Version des Steele-Dossiers erhalten zu haben.

Wie in einem Schreiben von Senator Lindsey Graham (R-S.C.) an Außenminister Mike Pompeo und Generalinspektor Michael Horowitz vom 10. Mai 2019 festgehalten, „waren die Kontakte von Frau Kavalec zu Steel möglicherweise die bedeutendste und denkwürdigste Kommunikation mit ihm durch einen US-Regierungsbeamten vor der Herausgabe des Carter Page FISA-Abhörbeschkusses“.

Kavalec wurde während der Vernehmung des DOJ-Beamten Bruce Ohr am 28. August 2018 erwähnt, der erklärte, dass Kavalec eine “ Beamtin des Außenministeriums sei, und sie habe auch, wie ich glaube, irgendwann mit Chris Steele gesprochen. Und was auch immer ich von ihr hatte, ich habe es auch der Behörde gegeben, weil ich dachte, es würde sich auf dasselbe Thema beziehen.“ Kavalec wird im Bruce Ohr Transkript als Cavilick falsch geschrieben.

Es scheint, dass, basierend auf Daten in E-Mails von Kavalec an Ohr, in denen auf ein Treffen zwischen den beiden Bezug genommen wurde, mindestens ein Treffen zwischen Ohr und Kavalec am oder vor dem 21. November 2016 stattfand. Ohr wiederholte gegenüber den Ermittlern des Kongresses, dass er „das Gespräch dem FBI gemeldet hat“.

Am 11. Oktober 2016 traf sich Kavalec mit Steele und Tatyana Duran, von der berichtet wurde, dass sie bei Steeles Firma Orbis Security tätig ist. Informationen über Duran bleiben an dieser Stelle minimal, und sie hat kürzlich ihr LinkedIn-Profil gelöscht.

Das Treffen wurde wahrscheinlich von Jonathan Winer vermittelt, einem ehemaligen stellvertretenden Staatssekretär für internationale Strafverfolgung und ehemaligen Sonderbeauftragten für Libyen, den Steele seit mindestens 2010 kannte. Kavalec bedankte sich am nächsten Tag in einer E-Mail bei Winer, die als Teil der Dokumente des Außenministeriums veröffentlicht wurde, die Citizens United durch eine FOIA-Anfrage erhalten hatte:

„Danke, dass du deinen Freund gestern vorbeigebracht hast – es war sehr hilfreich. Ich würde gerne den Artikel sehen, den du erwähnt hast.“

Winer erhielt ein separates Dossier, das dem von Steele sehr ähnlich war, von dem langjährigen Clinton-Vertrauten Sidney Blumenthal. Dieses „zweite Dossier“, das von der langjährigen Clinton-Mitarbeiterin und ehemaligen Journalistin Cody Shearer zusammengestellt wurde, spiegelte die Behauptungen wider, die im Steele-Dossier aufgestellt wurden. Winer gab Steele eine Kopie des „zweiten Dossiers“. Steele teilte es dann mit dem FBI, das es als Mittel benutzt haben könnte, um Steeles eigenes Dossier zu bestätigen.

„J. Winer“ ist auch oben in den Notizen der Sitzung von Kavalec aufgeführt. Ebenfalls enthalten sind mehrere Referenzen auf den ehemaligen Trump-Kampagnenberater Carter Page (in Kavalecs getippten Notizen als „Paige“ geschrieben), den ehemaligen Trump-Kampagnenmanager Paul Manafort, Sergei Millian, der oft als Quelle für Steeles Dossier beschrieben wird, der ehemalige Trump-Anwalt Michael Cohen und die russische Alfa Bank. Interessanterweise wird „Alfa“ in Kavalecs Notizen richtig geschrieben, im Gegensatz zu dem Steele-Dossier, das die Institution mit „Alpha“ falsch buchstabierte.

Aus den Notizen von Kalevec, die Schwärzungen enthalten, geht hervor, dass Steele einen vollständigen Überblick über die nicht verifizierten Informationen gegeben hat, die in seinem Dossier bis zu diesem Zeitpunkt zusammengestellt wurden. Unbekannt ist, welche Informationen, wenn überhaupt, von Kavalec oder dem Außenministerium an Steele übermittelt wurden. Page, Manafort, Millian und Cohen sind alle US-Bürger. Steele, als britischer Bürger, hätte kein Recht auf Informationen über einen amerikanischen Bürger.

In Kavalecs getippten Notizen schreibt sie, dass Steele ihr sagte: „Die Institution hat sich auf Empfehlung von Glenn Simpson und Peter Fritch (Spezialisten für Wirtschaftskriminalität, ehemals WSJ) an sie [die Steele-Firma Orbis] gewandt und ist sehr daran interessiert, dass diese Informationen vor dem 8. November ans Licht kommen“.

In seinem Brief schreibt Graham die folgende Aussage Steele zu, die erhebliche Medienaufmerksamkeit erhalten hat:

„Frau Kavalec traf sich zehn Tage vor der Veröffentlichung des ersten Carter Page FISA-Beschlusses mit Steele und wurde von Steele darüber informiert, dass er daran interessiert sei, dass diese Informationen[das Dossier] vor dem 8. November ans Licht kommen.“

Es ist wahrscheinlich, dass sich die „Institution“ auf die sich Steele bezieht, das Demokratische Nationalkomitee ist, dessen Behauptungen, dass seine Server von Russland gehackt wurden, umfassend publiziert wurden. Wenn es in der Tat das DNC war, das die Informationen vor den Präsidentschaftswahlen 2016 herauskommen lassen wollte, dann wäre dies eine viel größere Angelegenheit als die persönlichen Wünsche von Steele.

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Insbesondere wissen wir aus einem Antwortschreiben von Perkins Coie vom 24. Oktober 2017, dass die Anwaltskanzlei Fusion GPS beauftragt hat, „um bei der Vertretung des DNC und Hillary for America“ im April 2016 zu helfen. Fusion wiederum stellte Steele ein.

Kavalec bezieht sich in ihren getippten Notizen auch auf Lecks, die sich aus dem angeblichen Hack der DNC-E-Mails ergeben. Sie zitiert Steele mit den Worten: „Laut ihren Quellen wird es zwar weiterhin Leaks von DNC-Material geben, aber „das beste Material“ ist bereits durchgesickert, und es werden keine weiteren hochbrisanten Informationen mehr kommen.“

Mit anderen Worten, Steele und seine Quelle behaupten, direktes Wissen darüber zu haben, was genau WikiLeaks in seinem Besitz hatte.

Steele erzählte Kavalec auch von „einer technischen/ menschlichen Operation, die von Moskau aus durchgeführt wird und auf die Wahl abzielt“. In Kavalecs Notizen bestreitet sie einige der von Steele behaupteten Details – was darauf hinweist, dass diese sowohl recherchiert als auch widerlegt wurden.

Punkt 3 aus Kavalecs Notizen ist kurz, aber auch eine mögliche Überraschung. Das Einzige, was geschrieben wurde, ist: „Die Russen haben es geschafft, einen Agenten in das DNC zu bringen.“ Es scheint nicht, dass das FBI dies jemals untersucht hat, noch gibt es zusätzliche Details oder Klarheit in Kavalecs Notizen.

Dieser Punkt, kombiniert mit Kavalecs Anfechtung früherer Details, stellt ein Problem für das FBI dar. Entweder ist Steele ein glaubwürdiger Zeuge für das FBI, oder er ist es nicht. Wenn das FBI seine Informationen ernst nahm, hätte es parallele Untersuchungen dieser anderen, ebenso ernsten Behauptungen geben sollen. Wenn diese Informationen sich schnell als falsch erwiesen haben, warum hat das FBI Steele als primäre Beweisquelle für die Page FISA Beschlüsse verwendet?

Das FBI sagte dem FISA-Gericht, dass Steeles „Berichterstattung bestätigt und in Strafverfahren verwendet wurde und das FBI beurteilt[Steele] als zuverlässig.“

Der letzte Punkt, der in Kavalecs Notizen vom 11. Oktober 2016 behandelt wird, betrifft Sergei Millian, der als Quelle im Dossier genannt wurde. Kavalec erklärt: “ Laut Steele ist Millian mit Simon Kukes verbunden (der die Leitung von Yukos übernommen hat, als Chodorkowski verhaftet wurde).“

Am 21. November 2016 bezog Kavalec sich wieder auf Millian in einer Folge-E-Mail, die an den DOJ-Beamten Bruce Ohr geschickt wurde:

„Ich schaue mir nur noch einmal meine Notizen aus meinem Gespräch mit Chris Steele an, ich sehe, dass Chris sagte, Kukes habe einige Verbindungen zu Serge [falsch geschrieben] Millian“, schrieb sie.

Die Erwähnungen von Alfa Bank, Millian und Carter Page waren besonders bemerkenswert, da es sich um laufende und gleichzeitige Ereignisse handelte.

Alfa Bank Beschuldigungen

Am 19. September 2016 traf sich FBI-General Counsel James Baker mit Perkins Coie-Partner Michael Sussmann. Baker erklärte den Kongress-Abgeordneten in einer Stellungnahme vom 3. Oktober 2018, dass Sussmann ihm Dokumente und elektronische Medien präsentierte.

Die Informationen, die Sussmann an Baker weitergab, standen im Zusammenhang mit der angeblichen Kommunikation zwischen der Alfa Bank und einem Server im Trump Tower. Diese Behauptungen, die vom FBI untersucht und als falsch befunden wurden, wurden in den Medien ausführlich behandelt.

Bakers Aussage zeigt auch, dass Sussmann gleichzeitig mit den Medien über die Alfa Bank gesprochen hat, als er sich an Baker gewandt hatte, der feststellte, dass Sussmann ihm sagte, dass „die New York Times darüber informiert sei“. Mehrere wichtige Artikel über die Alfa Bank wurden am 31. Oktober 2016 veröffentlicht.

Carter Page entlarvt Steele im Brief an das FBI

Die faszinierendere Abfolge der Ereignisse betrifft Carter Page. Am 23. September 2016 veröffentlichte Michael Isikoff von Yahoo News seinen berüchtigten Artikel „U.S. intel officials probe ties between Trump adviser and Kreml“ bezüglich Page.

Steele war die Quelle für Isikoffs Artikel, aber nirgendwo in diesem Artikel wird Steele erwähnt.

Zwei Tage später, am 25. September, schickte Page einen Brief an FBI-Direktor James Comey:

„Ich schreibe, um das unverzügliche Ende der gemeldeten Ermittlungen des FBI über meine persönliche Reise nach Russland im Juli 2016 zu beantragen – eine Untersuchung, die in den Medien allgemein erwähnt wurde.“

In dem Schreiben stellte Page fest, dass „die Quelle dieser Anschuldigungen nichts anderes ist als völlig falsche Medienberichte“. Page schloss mit einem Angebot, sich mit dem FBI zu treffen:

„Obwohl ich in den letzten Monaten von keinem Mitglied Ihres Teams kontaktiert wurde, würde ich gespannt auf ihren Anruf warten, um alle letzten Fragen zu besprechen, die sie möglicherweise haben könnten, um ihnen zu helfen, diese skandalösen Anschuldigungen zu beseitigen.“

Page hatte sich zuvor am 2. März 2016 mit dem FBI im Zusammenhang mit dem Fall des russischen Spions Evgeny Buryakov getroffen. Page assistierte in dem Fall und traf sich mit FBI- und SDNY-Anklägern, nur neun Tage bevor Buryakov sich schuldig bekannte. Page sollte sich bis März 2017 nicht erneut mit dem FBI treffen, als er eine Reihe von fünf Sitzungen mit dem FBI durchführte. Er wurde noch nie wegen eines Verbrechens angeklagt.

Am 28. Oktober 2016 schickte Page einen weiteren Brief. Zu diesem Zeitpunkt stand er unter aktiver Beobachtung, da der FISA-Beschluss am 21. Oktober 2016 eingeholt worden war. Page verweist auf den Isikoff-Artikel und bezeichnet ihn als „fast ausschließlich auf die Kampagne „Hillary for America“ zurückführbar“.

Etwas später in seinem Brief ließ Page diese Granate fallen:

„Ich habe von einer zuverlässigen Quelle erfahren, dass eine Anwaltskanzlei mit Nähe zur Clinton-Kampagne einen in London ansässigen Privatdetektiv beauftragt hat, meine Reise nach Russland zu untersuchen.“

Page war sich bewusst, dass die DNC-Kanzlei Perkins Coie durch Fusion GPS-Christopher Steele eingestellt hatte. Was als nächstes geschah, ist besonders interessant. Am 31. Oktober 2016 veröffentlichte Mother Jones Reporter David Corn einen Artikel mit der Überschrift „Ein erfahrener Spion hat das FBI informiert, dass eine russische Operation zur „Kultivierung“ von Donald Trump geplant ist“.

In diesem Artikel stellte Corn fest, dass Steele „in den letzten Monaten“ dem FBI „Memos zur Verfügung gestellt hatte, die auf seinen jüngsten Interaktionen mit russischen Quellen basieren“. Corn erklärte auch, dass er „diesen Bericht und andere Memos, die dieser ehemalige Spion geschrieben hat, überprüft hat“.

Steele, der nicht wirklich genannt wurde, wurde als „ein ehemaliger leitender Geheimdienstmitarbeiter eines westlichen Landes, der sich auf das Gebiet der Abwehr russischer Spionage spezialisiert hat“ bezeichnet. Etwas später im Artikel wurde Corn genauer:

„Im Juni wurde der ehemalige westliche Geheimdienstler, der fast zwei Jahrzehnte lang mit Fragen des russischen Geheimdienstes beschäftigt war und der jetzt mit einer US-Firma zusammenarbeitet, die Informationen über Russland für Firmenkunden sammelt, mit der Aufgabe betraut, Trumps Geschäfte in Russland und anderswo zu untersuchen, so der ehemalige Spion und seine Mitarbeiter in dieser amerikanischen Firma.“

Dies ist die erste öffentliche Bezugnahme auf Steele, und im Nachhinein ist die Beschreibung eindeutig. Sie steht auch in direktem Zusammenhang mit der Beschreibung, die Page in seinem Brief vom 28. Oktober 2016 gegeben hat.

All das wirft eine Frage auf: Warum entschied sich Steele, zu diesem Zeitpunkt effektiv an die Öffentlichkeit zu gehen? Corns Artikel enthüllte Steeles Existenz und führte zu seiner Kündigung als Quelle für das FBI in den ersten Tagen des Monats November 2016.

Am 28. Oktober 2016 schickte der damalige FBI-Direktor Comey einen Brief an den Kongress, in dem er die Mitglieder darüber informierte, dass er die Clinton-Untersuchung als Reaktion auf die Entdeckung von E-Mails in Anthony Weiners Laptop wieder aufnimmt.

Dieses Ereignis wurde wiederholt als die Ursache für Steeles plötzlichen Kontakt zu Corn, auch im New Yorker, angesehen:

„Steele war daher schockiert, als Comey am 28. Oktober 2016 einen Brief an die Kongressführer schickte: Das FBI. war auf neue E-Mails gestoßen, die sich auf seine zuvor abgeschlossene Untersuchung über Hillary Clintons Verwendung eines privaten Servers als Außenministerin bezogen.“

„Auf Drängen von Fusion beschloss Steele, im Hintergrund mit der Presse zu sprechen. Nur als „ehemaliger westlicher Geheimdienstmitarbeiter“ identifiziert, erzählte er David Corn von Mother Jones, dass er dem FBI im Rahmen einer „ziemlich umfangreichen Untersuchung“ über Trumps Beziehungen zu Russland Informationen zur Verfügung gestellt habe. Er bemerkte: „Das ist etwas von großer Bedeutung, weit über die Parteipolitik hinaus.““

Glenn Simpson hat die gleiche Geschichte in seiner Stellungnahme vom 14. November 2017 vor dem House Intelligence Committee wiedergegeben: Glenn Simpson:

„Ich hatte das Gefühl, dass die Regeln gerade über Bord geworfen wurden und dass Comey gegen die Regeln einer der heiligsten Praktiken verstoßen hatte, die keine Strafverfolgungsmaßnahmen in den letzten Tagen einer Wahl ankündigt. Und so begannen wir mit der Presse zu sprechen – wir entschieden, dass, wenn James Comey den Leuten nicht von dieser Untersuchung erzählen würde, er die Regeln verletzt hätte, und wir wären nur fair, wenn die Welt wüsste, dass beide Kandidaten einer FBI-Untersuchung unterzogen wurden.“

Das FBI wusste mit ziemlicher Sicherheit vor dem Corn-Artikel, dass Steele mit den Medien gesprochen hatte. The Hills John Solomon berichtete über die Entdeckung einer E-Mail-Kette, die Berichten zufolge genau das beschreibt:

Der Austausch zeigt auch, dass FBI-Beamte sich bewusst waren, dass Steele, der ehemalige britische Geheimdienstmitarbeiter des MI6, der damals als vertrauliche menschliche Quelle für das Büro arbeitete, Kontakte zu Reportern der Nachrichtenmedien hatte, bevor der FISA-Beschluss erwirkt wurde.“

Darüber hinaus wissen wir, dass Kavalec sich dieser Tatsache nach nur einem Treffen mit Steele am 11. Oktober 2016 bewusst war; ihre Notizen erwähnen „Wash Po/NYT“ unter einem Abschnitt, der als „Managing“ aufgeführt ist. Und wir wissen auch, dass ihre typisierten Notizen am 19. Oktober 2016 – zwei Tage vor der Veröffentlichung des Page FISA-Beschlusses – an „andere Regierungsbeamte“ weitergegeben wurden.

Es ist wahrscheinlicher, dass es der Brief vom 28. Oktober von Page ist, der Steele gezwungen hat, sich effektiv selbst zu outen. Das könnte darauf hinweisen, dass die Anweisung, dies zu tun, vom FBI kam. Insbesondere hat Steele in britischen Gerichtsdokumenten erklärt, dass er angewiesen wurde, mit Corn durch Fusion GPS zu sprechen. Diese Theorie wurde meines Wissens zuerst von einem Internetrechercheur erforscht, der das unter dem anonymen Konto ‚Monsieur America‚ am 25. Januar 2019 veröffentlichte.

Am 10. Januar 2017 veröffentlichte BuzzFeed News das Steele-Dossier, was zu einigen Problemen führte, da das Dokument nun leicht auf Ungenauigkeiten überprüft werden konnte. Das Dossier verwies auf mehrere Quellen und bezeichnete sie als „Quelle A“, „Quelle B“ usw.

Bruce Ohrs Aussage enthüllte, dass Glenn Simpson ihn am 20. Januar 2017 angerufen hatte – Trumps Amtseinführungstag – und äußerte die Befürchtung, dass eine von Steeles Quellen im Begriff sei, enthüllt zu werden. Die Möglichkeit, dass Simpson dieses Wissen haben könnte, wurde von dem Repräsentanten Mark Meadows (R-N.C.) während Ohrs Aussage hervorgehoben:

„Woher sollte Glenn Simpson das wissen und die Geheimdienstgemeinschaft und das Justizministerium und das FBI wissen das nicht? Ich meine, was hat Glenn Simpson so einzigartig qualifiziert gemacht, Sie am Tag der Einweihung wegen der Sorge, dass eine Quelle geoutet wird, anzurufen?“

Ohr sagte, dass er Simpsons Quellen nicht kenne, was zu der Antwort von Meadows führte:

„Sie meinen also, dass er mit den Medien gesprochen haben muss. Hat er Ihnen gesagt, dass er mit den Medien gesprochen hat, dass er sich darüber Gedanken gemacht hat?“

Vier Tage später, am 24. Januar 2017, berichtete The Wall Street Journal, dass Millian, ein weißrussisch-amerikanischer Geschäftsmann und ehemaliger russischer Regierungsübersetzer, sowohl „Source D“ als auch „Source E“ im Dossier war.

Aber es gibt ein Problem mit der Berichterstattung des Journals. Das Dossier scheint in mindestens einem wesentlichen Aspekt mit dem Artikel der Zeitung in Konflikt zu stehen. Dem Dossier zufolge wurde Source E als Bestätigung für Source D verwendet, was bedeutet, dass sie nicht die gleiche Person sein können.

Bemerkenswert, da Steele sich auf Secondhand- und Dritter-Hand-Handquellen verließ, wäre Millian keine direkte Quelle für Steele gewesen, sondern hätte stattdessen seine Informationen an einen Vermittler weitergegeben, der dann an Steele weitergab, was Millian angeblich gesagt hätte. Millian hat geleugnet, eine Quelle für das Dossier zu sein und erklärt, dass „sie ihre eigentliche Quelle schützen und andere in die Irre führen“.

Das scheint mehr Sinn zu machen. Wenn Millian die wahre Quelle war – die ursprüngliche Quelle – warum sollten die Beteiligten Millian entlarven wollen, da er seinerseits die Identität der Person kennen würde, die mit Steele gesprochen hat? Absichtliche Irreführung weg von der wahren Quelle scheint eine wahrscheinlichere Antwort zu sein.

Prag-Bezug

Es gab einige Diskussionen über eine Cohen-Prag-Notiz, die auf der vorletzten Seite von Kavalecs Notizen enthalten ist. Die Erwähnung erschien bemerkenswert, da Steeles Treffen mit Kavalec am 11. Oktober und vor dem Memo vom 19. Oktober stattfand, dass die Quelle von Steele den Ort von Cohens angeblichem Treffen nicht kannte. Bei genauerer Betrachtung dieser Seite ergeben sich jedoch einige Timing-Hinweise, darunter ein Hinweis auf eine „Reutersche Geschichte heute“.

Die Notiz lautet teilweise:

„703 von 2044 sind LLC

Postleitzahl – 1200 R-Geborene Bewohner“.

Am 17. März 2017 veröffentlichte Reuters einen Artikel mit dem Titel „Russische Elite investierte fast 100 Millionen Dollar in Trump-Gebäude„. Zwei Zitate aus dem Artikel:

„Die Analyse ergab, dass mindestens 703 – oder etwa ein Drittel – der Eigentümer der 2044 Einheiten in den sieben Trump-Gebäuden Aktiengesellschaften oder LLCs sind….“.

„Die Postleitzahl, die die Gebäude der Sunny Isles beheimatet, hat geschätzte 1.200 in Russland geborene Einwohner, was zu den größten Zahlen des Landes gehört, wie die US-Volkszählungsdaten zeigen.“

Es scheint, dass die letzten beiden Seiten des Anhangs vom 17. März 2017 stammen, im Gegensatz zu den früheren Seiten, die aus der Sitzung vom 11. Oktober 2016 stammen.

Das Original erschien in The Epoch Times (USA) (deutsche Bearbeitung von al)
Originalartikel: Steele’s Meeting With US Official Casts Doubts on FBI’s Official Story

 

Dieser Beitrag stellt ausschließlich die Meinung des Verfassers dar. Er muss nicht zwangsläufig die Sichtweise der Epoch Times Deutschland wiedergeben.