US-Präsidentschaftskandidaten und Ex-Vizepräsident Joe Biden.Foto: Ethan Miller/Getty Images

Biden verliert in Schlüssel-Bundesstaat Iowa weiter an Boden

Epoch Times2. November 2019 Aktualisiert: 2. November 2019 8:50
Im Rennen um die Präsidentschaftskandidatur der US-Demokraten hat der frühere Vizepräsident Joe Biden im Schlüssel-Bundesstaat Iowa weiter an Boden verloren. In einer Umfrage ließ der Kommunalpolitiker Pete Buttigieg ihn hinter sich auf Platz vier.

Im Rennen um die Präsidentschaftskandidatur der US-Demokraten hat der frühere Vizepräsident Joe Biden im Schlüssel-Bundesstaat Iowa weiter an Boden verloren. In einer am Freitag (Ortszeit) veröffentlichten Umfrage von „New York Times“ und Siena College lagen nicht nur die Senatoren Elizabeth Warren und Bernie Sanders vor Biden, der altgediente Politiker wurde überdies von dem 37-jährigen Kommunalpolitiker Pete Buttigieg überholt, den vor einem Jahr noch kaum einer kannte.

Im Durchschnitt mehrerer Umfragen, den die Website „RealClearPolitics“ errechnete, liegt Warren in Iowa mit einer Zustimmungsrate von 22,3 Prozent vorn, gefolgt von Buttigieg mit 17 Prozent und Biden mit 15,7 Prozent. Für den Stellvertreter des früheren Präsidenten Barack Obama bedeutet dies ein deutlicher Absturz. Mitte September war der 76-Jährige in dem ländlichen Bundesstaat im Mittleren Westen noch auf 28,5 Prozent gekommen.

Danach wurde Bidens Image allerdings durch die Ukraine-Affäre erschüttert. Biden hatte seinen Sohn Hunter Biden offenbar vor einer Korruptionsuntersuchung bewahrt.

Iowa spielt eine wichtige Rolle bei der Entscheidung über den demokratischen Präsidentschaftskandidaten, weil hier im Februar die erste Vorwahl stattfindet. Mit einem Sieg hier oder zumindest einem überraschend gutem Abschneiden könnten die Bewerber die Weichen für ihre Kandidatur stellen. Deswegen werden die Wähler in Iowa seit Monaten von den demokratischen Präsidentschaftsbewerbern umworben.

Landesweit liegt Biden in den Umfragen weiter vorn, sein Vorsprung ist aber deutlich geschmolzen. Warren hat sich auf den zweiten Platz vorgekämpft, gefolgt von Sanders und mit deutlichem Abstand Buttigieg, dem Bürgermeister von South Bend im Bundesstaat Indiana.

Der Texaner Beto O’Rourke verkündete am Freitag seinen Ausstieg aus dem Rennen um die US-Präsidentschaftskandidatur. Die Umfragewerte des 47-jährigen Ex-Kongressabgeordneten hatten in den vergangenen Monaten stagniert, das Eintreiben von Spendengeldern wurde schwieriger. Nun bewerben sich noch 17 Demokraten um die Präsidentschaftskandidatur. (afp)



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