Firmen und Kliniken wenden sich von Joe Bidens Impfpflicht ab

Joe Bidens Impfpflicht verstärkt die Probleme im Land. Viele Firmen und auch öffentliche Einrichtungen verlieren ihre Mitarbeiter – sei es durch Entlassungen oder deren eigene Kündigungen aufgrund der Impfpflicht. Mittlerweile legte ein US-Gericht das Biden-Mandat auf Eis. Zahlreiche Firmen kehrten daraufhin zur Normalität zurück und hoben die Impfpflicht wieder auf.
Von 2. Januar 2022

In den USA distanzieren sich immer mehr Krankenhäuser und andere Unternehmen von der Impfpflicht für ihre Mitarbeiter. Der künstlich erzeugte Personalmangel bringt überall Probleme mit sich. Zudem fallen durch die Quarantänemaßnahmen weitere Mitarbeiter aus. Seit der Biden-Impferlass gerichtlich ausgesetzt wurde, ziehen diesen immer mehr Firmen zurück. Auch in öffentlichen Einrichtungen rumort es, von den Schulen bis hin zu Polizei und Feuerwehr.

Reihenweise Entlassungen und Kündigungen

Mit der im September verhängten Impfpflicht für Bundesbehörden und das öffentliche Gesundheitswesen will Präsident Joe Biden die bisherige Impfquote von 61 Prozent hochtreiben. 

Am 18. Dezember berichtete die „Welt“ von einer Welle von Entlassungen und Mitarbeiterkündigungen aufgrund Bidens Impfpflicht. Es gebe sowohl religiöse als auch politische Gründe für die Impfweigerung. Manche meinen auch, dass die Präparate von Biontech, Moderna und Johnson & Johnson zu wenig erprobt seien. Vor allem Anhänger der Republikaner würden die Maßnahmen des Präsidenten und die Impfung als Symbole von Kontrolle und Unterdrückung ansehen, schreibt das Blatt. 

Wie der US-Sender NTD in einem Videobeitrag zeigte, hob das adventistische Krankenhaus-und-Pflege-Netzwerk AdventHealth in Florida für seine rund 83.000 Beschäftigten die Impfpflicht auf. Gleiches gilt für die drei Gesundheitsdienstleister Tenet Healthcare, HCA Healthcare und die Cleveland Clinic, als Grund wurde Arbeitskräftemangel angegeben. Die vier genannten Unternehmen betreiben zusammen 300 Krankenhäuser und beschäftigen über 500.000 Mitarbeiter.

Northwell Health, der größte Klinikbetreiber im Bundesstaat New York, verlor 1.400 Mitarbeiter durch Kündigung oder Entlassung, weil diese sich nicht impfen lassen wollten; das gemeinnützige Gesundheitssystem Advocate Aurora Health (Wisconsin) 440 Mitarbeiter und das Hospital CHI Memorial (Tennessee) 460. Die Gesundheitsorganisation Ballad Health betreibt 21 Hospitäler im Appalachen-Hochland von Nordost-Tennessee. Von ihren 14.000 Mitarbeitern verweigerten rund 2.000 die Impfung. Weil Ballad Health die Impfpflicht ebenfalls nun aufgehoben hat, können diese bleiben.

Betriebsstörungen und Impfwiderstand

Auch die amerikanische Eisenbahngesellschaft Amtrak hob die Impfpflicht für ihre Mitarbeiter auf, berichtet NTD. Von den 17.000 Mitarbeitern der Firma sind und bleiben wohl auch 500 ungeimpft. Amtrak-CEO William Flynn erklärte in einem Statement an die Mitarbeiter der Firma, dass es durch den plötzlichen Ausfall vieler Mitarbeiter zu Betriebsstörungen gekommen sei. Den Corona-Vorschriften des Unternehmens nach hätten sich die Mitarbeiter bis zum 4. Januar vollständig impfen lassen sollen. Die Alternative wäre, unbezahlten Urlaub zu nehmen.

Noch bevor das Bundesgericht die von der Biden-Regierung erlassene Impfpflicht blockierte, kündigte der größte Marineschiffbauer der USA bereits an, dieses nicht umsetzen zu wollen. Huntington Ingalls Industries beschäftigt rund 44.000 Mitarbeiter.

Schule, Polizei, Feuerwehr

Selbst in den Schulen rumort es. In Los Angeles stimmte die Schulbehörde der staatlichen Los Angeles Unified School für ein Aussetzen der Impfpflicht für Schüler bis zum Herbst 2022. Berichten zufolge seien Zehntausende Schüler der Vorschrift nicht nachgekommen und könnten deshalb nicht am Unterricht teilnehmen.

Der „Welt“ nach hätten in New York sogar Tausende Polizisten und Feuerwehrleute den Dienst quittiert, nachdem New Yorks demokratischer Bürgermeister Bill de Blasio eine Impfpflicht für alle Stadtmitarbeiter eingeführt hatte. Welche Probleme der Metropole daraus erwachsen, bleibt abzuwarten.



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