SPD-Logo.Foto: Steffi Loos/Getty Images

Berliner SPD zieht in Umfragen an Grünen vorbei

Epoch Times26. August 2021 Aktualisiert: 26. August 2021 7:52

Einen Monat vor der Abgeordnetenhauswahl in Berlin sehen zwei neue Umfragen die SPD in der Hauptstadt deutlich in Führung. In der am Mittwoch veröffentlichten Erhebung von Infratest dimap für den RBB kam die SPD auf 23 Prozent. In der vorangegangenen Umfrage vom Mai hatten die regierenden Sozialdemokraten noch mit 17 Prozent hinter den Grünen gelegen.

Nun kehrte sich das Bild um: Die Grünen fielen mit ihrer Spitzenkandidatin Bettina Jarasch von 22 auf 17 Prozent. Die CDU um Spitzenkandidat Kai Wegner verschlechterte sich um zwei Punkte auf 19 Prozent. Die Linke blieb stabil bei zwölf Prozent, die FDP büßte einen Punkt auf acht Prozent ein. Die AfD gewann einen Punkt und lag bei elf Prozent.

Rot-grün-rotes Bündnis möglich

Eine ebenfalls am Mittwoch veröffentlichte Erhebung des Instituts Insa für die „Bild“-Zeitung kam auf ähnliche Werte: SPD 22 Prozent, Grüne 18 Prozent, CDU 16 Prozent, Linke 15 Prozent, FDP neun Prozent und AfD zwölf Prozent. Ein rot-grün-rotes Bündnis hätte damit weiterhin eine Mehrheit, auch andere Dreierbündnisse wären aber rechnerisch möglich.

In der Beliebtheitsliste der Spitzenkandidaten lag in der Infratest-dimap-Umfrage die SPD-Kandidatin Giffey vorne. Mit ihr zeigten sich 37 Prozent zufrieden. Die Grünen-Kandidatin Jarasch kam mit elf Prozent nur auf den fünften Platz – hinter Linken-Kandidat Klaus Lederer mit 31 Prozent, FDP-Kandidat Sebastian Czaja mit 20 Prozent und CDU-Kandidat Wegner mit 16 Prozent.

Insa befragte vom 16. bis zum 23. August 1000 Wahlberechtigte. Infratest dimap befragte 1160 Wahlberechtigte im Zeitraum vom 18. bis 21. August 2021.

In Berlin wird am 26. September zeitgleich mit der Bundestagswahl und dem Landtag in Mecklenburg-Vorpommern ein neues Abgeordnetenhaus gewählt. Derzeit wird die Hauptstadt von einem rot-rot-grünen Senat regiert. Der Regierende Bürgermeister Michael Müller bewirbt sich um ein SPD-Mandat im Bundestag. (afp)



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