Bestattungen ohne Angehörige wegen Covid-19

Von 20. März 2020 Aktualisiert: 20. März 2020 8:57
Strenge Maßnahmen durch das neuartige Coronavirus: Die deutsche Friedhofsgesellschaft führt Bestattungen nur noch ohne Angehörige durch. Bestatter fordern zudem mehr Schutzausrüstung für Beerdigungen von verstorbenen Patienten mit Covid-19.

Die strengen Maßnahmen zur Eindämmung von Covid-19 machen auch vor Bestattungen und Trauerfeiern nicht halt. Beerdigungen werden zurzeit nur noch als „stille Bestattungen“, also ohne Angehörige, durchgeführt.

„Wir haben uns zu diesem Schritt entschlossen, weil während Beisetzungen oft die körperliche Nähe gesucht wird und zudem meist viele ältere Personen teilnehmen“, sagte Karl-Heinz Könsgen, Geschäftsführer der Deutschen Friedhofsgesellschaft.

Die Maßnahmen gelten vorerst bis April. Laut Köngsen, rechne man aber auch danach nicht mit der Zulassung für größere Trauergemeinschaften.

Zuvor festgelegte Bestattungen finden noch statt

Als Ausnahmen gelten bereits mit Terminen festgelegte Bestattungen. Dafür wird jedoch die Anzahl der Trauergäste je nach räumlicher Situation beschränkt. Für ältere Angehörige, die als gefährdetste Gruppe bei Viruserkrankungen gelten, gibt es vorerst jedoch keine zusätzlichen Vorsichtsmaßnahmen.

Für alle neu hinzukommenden Bestattungen, sind nur noch stille Beisetzungen möglich. Die Friedhofsgesellschaft bietet an, die Trauerfeier zu einem späteren Zeitpunkt nachzuholen.

Trauergespräche mit den Hinterbliebenen werden in kleinem Kreis noch persönlich abgehalten. Dafür müssen jedoch die Hygienestandards erfüllbar sein. Für Familien, die unter Quarantäne stehen, ersetzt man den persönlichen Besuch durch ein Telefongespräch.

Bestatter fordern mehr Schutzausrüstung

Der Beruf als Bestatter gilt laut Einstufung in der Coronavirus-Pandemie offiziell nicht als „systemrelevant“. Zu den systemrelevanten Berufen zählen beispielsweise Ärzte, Pflegepersonal oder Polizeibeamte.

Daher ist es für Bestatter zurzeit schwierig  Desinfektionsmittel und Schutzausrüstung zu bekommen. Dies ist laut dem Vorsitzenden des Bestatterverbandes Bayern, Ralf Michal ein großes Problem. Er weist darauf hin, dass die Hygieneaspekte nicht erfüllt seien.

Die Vorschriften für Bestattungen von Verstorbenen mit Covid-19 sind streng. Es ist laut dem Geschäftsführer des Bundesverbandes der Bestatter in Düsseldorf, Stephan Neuser, notwendig Mundschutz, Handschuhe, Schutzbrille und Schutzkleidung zu tragen. Zudem müssen die Bestatter die Särge von außen vollständig desinfizieren und dürfen ihn anschließend nicht mehr öffnen. „Wir müssen daher unbedingt in die Liste der systemkritischen Berufe aufgenommen werden“, betonte Michal.

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