(Joern Pollex/Bongarts/Getty Images)

Mecklenburg gegen den Rest der Welt

Von 29. Mai 2009 Aktualisiert: 29. Mai 2009 10:15
Der Derby-Parcour in Hamburg ist mit 1.250 Metern der längste Parcour der Welt...

Das 80. Spring- und Dressurderby in Hamburg Klein Flottbek ist entschieden. Bei strahlendem Sonnenschein präsentierten sich die weltbesten Reiter und Pferde einem gutgelaunten Publikum. Weit über 70.000 Zuschauer besuchten das diesjährige Derby. An vier Tagen gab es Reitsport der Spitzenklasse zu sehen.

Es schien, als ließen sich die Pferde vom Jubel des fachkundigen Publikums direkt über die Hindernisse tragen. Beim schwersten Springen der Welt gab es am Sonntag immerhin zwei Null-Fehler-Ritte. So musste ein Stechen das Derby entscheiden.

Thomas Kleis und Matthias Granzow aus Mecklenburg-Vorpommern lieferten sich das entscheidende Stechen. Kleis ritt die Holsteiner Stute Carassina als zweiter Starter und hatte so den Vorteil, schon zu wissen, wie Granzow abgeschnitten hatte. Granzow hatte Antik, eine Mecklenburger Stute, gesattelt. Nachdem er Abwürfe kassiert hatte, nahm er das Tempo zurück.

Ergebnis: 15 Strafpunkte in 67,78 Sekunden. Thomas Kleis teilte sich seinen Ritt entsprechend ein und gewann.

Platz drei des Derbys sicherte sich der Vorjahressieger Andre Thieme aus Mecklenburg-Vorpommern, der den schnellsten Ritt im Umlauf lieferte, aber einen Abwurf hinnehmen musste.

Die drei Mecklenburger freuten sich: Wenn es so läuft, kommen wir natürlich sehr gern wieder nach Hamburg. Ausdrücklich lobten sie das Hamburger Publikum. Die Stimmung war großartig.

Das Derby ist auch die erste Etappe der Riders Tour. Die Platzierten konnten sich die entsprechenden Punkte gutschreiben.

Bereits am Sonnabend wurde die Global Champions Tour veranstaltet. Ein internationales Springen, das in acht Stationen in Italien, Spanien Deutschland, Frankreich, Monaco, Portugal, Brasilien und den Niederlanden durchgeführt wird. In Hamburg konnten Bernardo Alves, Brasilien, Carsten-Otto Nagel, Deutschland und Roger Ives Bost, Frankreich die ersten drei Plätze belegen. Hamburg war bereits die dritte Station dieses Events, das von  Jan Tops ins Leben gerufen worden ist. Seine Lebensgefährtin, Edwina Alexander aus Australien belegt zurzeit Rang drei in der Global Champions Tour.

Meredith Michels-Beerbaum erreichte mit Shutterfly Platz fünf. Das Springen wurde in zwei Umläufen und einem Stechen entschieden. Michels-Beerbaum versäumte das Stechen wegen eines Zeitstrafpunktes im Umlauf.

Nach dem letzten Veranstaltungstag am Sonntag waren sich Veranstalter und Teilnehmer einig: Es war ein super Derby-Wochenende in Hamburg.

Erschienen in The Epoch Times Nr. 19/09

(Joern Pollex/Bongarts/Getty Images)
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