„Meine Oma, die Umweltsau“: WDR löscht missglückte „Satire“ nach Shitstorm

Von 28. Dezember 2019 Aktualisiert: 30. Dezember 2019 13:02
Unter dem Banner der Comedy hat der WDR ein bekanntes Scherzlied für die Klimadebatte adaptiert und seinen Kinderchor einsingen lassen. Die Neufassung hat heftige Reaktionen unter Zuschauern ausgelöst. Am Ende entschied sich der Sender zur Löschung des Beitrags.

Ein Lied zum Jahreswechsel, das die Mädchen vom WDR Kinderchor Dortmund eingesungen hatten und das am Freitag (27.12.) in der WDR-Mediathek zu sehen war, hat heftige Reaktionen in sozialen Medien hervorgerufen. Mittlerweile hat sich der Sender dazu entschlossen, den Beitrag zu löschen. Einige Nutzer haben ihn jedoch noch auf YouTube dokumentiert:

Die Kinder im Grundschulalter haben in dem Clip das mit seinen Wurzeln in die 1930er Jahre zurückreichende, aber vor allem in den 1950er Jahren populär gewordene Scherzlied „Meine Oma fährt im Hühnerstall Motorrad“ in einer umgetexteten Fassung gesungen.

Das Ganze lief unter dem Banner des „WDR 2 Comedy Kinderchors“ und wurde im Teaser mit den Worten „Sie können singen – und sie können frech“ beworben.

Der neue Text, den das Blog „Tapfer im Nirgendwo“ dokumentiert hat, wirft die Frage auf, ob die „Oma“, die „im Hühnerstall Motorrad fährt“, denn eine „Umweltsau“ sei. Immerhin benutze sie „das Ding im Altersheim als Rollstuhl“, fahre „im SUV beim Arzt vor“, wobei sie „zwei Opis mit Rollator“ überfahre und sich jeden Tag ein Kotelett aus Billigfleisch brate.

In einer weiteren Strophe heißt es dann:

„Meine Oma fliegt nicht mehr, sie ist geläutert. Stattdessen macht sie jetzt zehn Mal im Jahr ne Kreuzfahrt. Meine Oma ist doch keine Umweltsau!“

Die Darbietung endet mit einer Drohung vonseiten der Kinder: „We will not let you get away with this!“ (Wir werden Euch damit nicht davonkommen lassen)

Viele Zuseher und Nutzer von Mediathek und sozialen Medien vermochten den humoristischen Gehalt des Beitrages, der als „Comedy“ deklariert war, nicht nachzuvollziehen.

Die Verantwortlichen des öffentlich-rechtlichen Senders mussten sich schon bald Vorwürfe gefallen lassen, sie instrumentalisierten Kinder für „Propaganda wie in totalitären Regimen“ oder würden „Generationen gegeneinander aufhetzen“.

Vonseiten des Senders selbst hieß es, das Lied richte sich „nicht gegen irgendjemanden, auch nicht gegen die ‚Oma-Generation‘“. Vielmehr solle es „zum Jahresende ein humorvoller und versöhnlicher Beitrag zu einer Debatte sein, die zunehmend erhitzt geführt wurde“.

Am Freitagabend entschloss sich der WDR dazu, den Beitrag von Facebook zu löschen und aus der Mediathek zu nehmen. In einer Erklärung dazu hieß es:

„Die von WDR 2 an dieser Stelle veröffentlichte Satire ‚Unsere Oma fährt im Hühnerstall Motorrad‘ hat sehr unterschiedliche Reaktionen ausgelöst. Dies ist im besten Falle auch Sinn einer Satire, es handelt sich ja nicht um einen journalistischen Kommentar, sondern um die Zuspitzung eines Themas (hier: die zuweilen hysterische Klimadiskussion). Betroffen macht uns allerdings der Vorwurf, die beteiligten Kinder seien möglicherweise ‚instrumentalisiert‘ worden. Dies ist absolut nicht der Fall, trotzdem haben wir uns entschlossen, das Video zu löschen, da schon die Mutmaßung, WDR 2 hätte die Kinder des Chores instrumentalisiert, für die Redaktion unerträglich ist.“


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