Querdenker in Regensburg: „Uns stehen schwere Zeiten ins Haus“

Von 17. November 2020 Aktualisiert: 17. November 2020 13:58
Im bayerischen Regensburg trafen sich am Samstag, 14. November, mehr als 1.000 Protestwillige, um gegen die „übertriebenen“ Einschränkungen im Zusammenhang mit der „Corona-Krise“ zu demonstrieren. Vielen wurde der Zugang zum Veranstaltungsort untersagt.

Die Behörden der bayerischen Stadt hatten sich im Vorfeld der Demonstration auf einen eventuellen Andrang vorbereitet und den Veranstaltungsplatz komplett abgeriegelt.

Zusätzlich wurde die Versammlung auf dem Dultplatz auf 1.000 Teilnehmer beschränkt, obwohl die Veranstalter 2.000 Personen angemeldet hatten. Das Verwaltungsgericht Regensburg lehnte einen Eilantrag gegen die Beschränkungen ab.

Um die Begrenzung der Teilnehmerzahl streng überwachen zu können, durften die Passanten nur über Kontrolleingänge den Platz betreten. Wie eine Reporterin der Epoch Times vor Ort sagte, wurde an den Eingängen die Einhaltung der Maskenpflicht überprüft und die Teilnehmer gezählt. 

Gegen 13 Uhr war die Höchstteilnehmerzahl erreicht und die Eingänge wurden geschlossen. Nur wenn mehrere Demonstranten das Gelände verließen, wurden neue Personen eingelassen.

Der Andrang an den Eingängen war laut unserer Reporterin sehr groß, allerdings gaben viele auch auf und verließen den Ort, nachdem für sie eine Teilnahme an der Kundgebung unmöglich zu werden schien.

Brücke gesperrt wegen Spontanversammlung

Der Dultplatz befindet sich direkt an der Donau und ist über die Oberpfalzbrücke zu erreichen. Die Polizei wies alle Fußgänger bereits auf der anderen Seite der Brücke ab und schickte sie am Fluss entlang bis zur rund 600 m entfernten Protzenweiherbrücke, von wo aus sie auf der anderen Flussseite zum Dultplatz zurücklaufen mussten. 

Laut Polizeiangaben sei es zusätzlich zu der Versammlung am Dultplatz auf der Oberpfalzbrücke zu einer Spontanversammlung mit etwa 150 Personen gekommen. Die Oberpfalzbrücke musste deshalb kurzzeitig gesperrt werden.

Auch hätten sich auf dem Dultplatz einige Personen geweigert, den vorgeschriebenen Mund-Nasen-Schutz aufzusetzen, und wurden deshalb von der Versammlung ausgeschlossen. 17 Anzeigen wurden in diesem Zusammenhang erstattet.

Die pensionierte Lehrerin Regina Siena sagte gegenüber Epoch Times: „Ich bin ‚maskenbefreit‘ und ich saß ganz normal auf dem Platz, das Attest ist akzeptiert worden. Aber weil ich keine Maske trage, musste ich hinter das Absperrungsband. Aber um das Ganze zu deeskalieren, mache ich das. Da habe ich kein Problem damit. Aber die Leute diskriminieren einfach auf diese Art und Weise.“

Auf die Frage, ob sie die Berichterstattung der Leitmedien richtig finde, sagte sie: „Ich denke, die Querdenker mit Michael Ballweg wollen den Leuten zeigen: Hier geht’s nicht um die Krankheit, um COVID-19, sondern hier geht’s im Grunde um etwas ganz anderes. Deshalb bin ich heute da. Ich habe überhaupt keine Angst vor COVID-19. Ich vertraue auf mein Immunsystem.“

Was in den Medien abgeht, das ist eine Katastrophe, das ist nur der Regierung nachgeschwätzt und nur das wird erzählt, was die Regierung wünscht. Die Leute werden angelogen und betrogen – auf schändlichste, brutalste Art und Weise.“

Maßnahmen kosten „unglaublich hohen Preis“

Alexander Ehrlich aus Wien ist Vorsitzender des gesamteuropäischen Reisebusverbandes „Honk for Hope“ und kam am Samstag zur Demo nach Regensburg, weil, wie er sagte, „die Maßnahmen bei weitem überzogen sind und in keinem Verhältnis dazu stehen, wie groß die Bedrohung tatsächlich ist. Sie kosten einen unglaublich hohen Preis. Wenn es wirklich um Gesundheit ginge, hätte man mit weniger Geld die häufigste Todesursache der Welt beseitigen können, und zwar den Hunger. Es würde weniger kosten, alle Menschen auf der Welt zu ernähren, als diese Corona-Schutzmaßnahmen, die angeblich ein paar wenige Menschen schützen sollen.“

„Der Punkt ist“, so Ehrlich weiter, „wir können uns auf gar keine Zahlen verlassen. Wir wissen, es ist ein großes Problem, dass viele Operationen nicht durchgeführt wurden. Wir wissen auch, dass es ein großes Problem ist, in wie weit dieser PCR-Test zuverlässig ist, wie viele Testergebnisse davon richtig oder falsch sind. Es wird hier mit sehr ‚ungefähren‘ Schätzungen gearbeitet und das Ganze unsachlich und ohne ordentliche Untersuchung dazu benutzt, die ganze Weltwirtschaft und unsere Freiheit zu zerstören.“

Techniker Markus Neumann war begeistert, dass inzwischen schon so viele Menschen an der Demonstration teilnehmen wollen. Vor acht Wochen sei er schon einmal hier gewesen, da seien es nur rund 90 Teilnehmer gewesen. Über eine Stunde habe er am Eingang gewartet. Die Leitmedien versuchten, alles schlecht zu reden, damit andere sich nicht hier her trauten, sagte er gegenüber Epoch Times.   

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„Mir fehlen die Worte“

Ute Loechel kam zur Demonstration, weil sie glaubt, „uns stehen schwere Zeiten ins Haus“. Die Politiker würden mit den neuen Gesetzen „unsere Freiheit komplett einschränken“. Das dürfe nicht passieren. Die Pandemie sei vorgeschoben worden und sei „die Tür zu einer gefährlichen Diktatur“. Sie sei schon auf mehreren Demonstrationen gewesen, die immer friedlich verlaufen seien, und „mir fehlen die Worte, dass die Journalisten und die Medien so lügen und die Querdenker so diskreditieren“.

Die engagierte Gegnerin der Corona-Maßnahmen gab vor einigen Wochen ihren Job auf, weil sie bei der Arbeit keine Maske tragen wollte.

Maik Schmieder ist Gastronom in München und damit selbst von den Maßnahmen betroffen. Er finde es schlimm, wie in den Medien nur Angst und Panik verbreitet werde – und wie die Querdenker diffamiert würden. Für ihn sei es auch unbegreiflich, wie die Massen hier in Deutschland in den letzten Wochen „so gleichgeschaltet worden“ seien. Damit meine er auch die Wahlen in den USA. „Wenn man sagt, dass Biden noch gar nicht gewonnen hat, ist man gleich ein Verschwörungstheoretiker.“

Er habe lange draußen gestanden und gewartet, bis er endlich auf den Platz durfte. Er mag keinen Kommunismus, sagte der gebürtige Dresdner gegenüber Epoch Times und auch nicht „dieses Geld beherrschende Parteiensystem“. Er wünsche sich stattdessen eine soziale Gesellschaft, in der „jeder für jeden einsteht“.

Die Interviews führte Qin Huang.

Redebeitrag von Unternehmensberater und Buchautor Thorsten Schulte in Regensburg:


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