WDR-Sendung lobt „echten Weitblick“ von Chinas erstem kommunistischen Diktator

Epoch Times29. Mai 2021 Aktualisiert: 29. Mai 2021 10:51
Ein Bericht, wirtschaftlich durchaus kritisch hinterfragend – und dennoch eine Huldigung an den kommunistischen Diktator und Massenmörder Mao Zedong.

Die „WDR“-Sendung „Markt“ vom vergangenen Mittwoch sorgt für Diskussionen. Thematisiert wurden darin die Wirtschaftsbeziehungen zwischen Deutschland und dem kommunistischen China.

Der kritische Blick auf die weltgrößte Diktatur endete bei deren Ur-Führer Mao Zedong, der für viele Millionen von Toten unter seiner Herrschaft verantwortlich ist.

Wie die „Welt“ berichtet, wurde der Diktator Mao in der Sendung als weitsichtiger Staatenlenker gelobt, seinen sozialistischen Plänen die wirtschaftlichen Erfolge Chinas zugeschrieben.

Gleich zu Beginn der Anmoderation zeigt sich „WDR“-Mitarbeiterin Anna Planken beeindruckt vom „Aufstieg dieser Nation“, der schon seit Jahrzehnten schwarz auf weiß festgeschrieben sei.

Planken hält „dieses Buch, vom Staatsgründer persönlich“ – die sogenannte Mao-Bibel, das „kleine rote Buch“ ins Bild, mit den Reden und Schriften des Diktators, die zur ideologischen Schulung der Soldaten gedient hätten.

Im nachfolgenden Einspieler wird Mao aus dem Jahr 1956 zitiert: „Im Jahre 2001 wird China zu einem mächtigen sozialistischen Industrieland geworden sein. So muss es kommen.“

Der Sprecher im Video schreibt dem „Großen Vorsitzenden“ Mao „echten Weitblick“ zu. Während westliche Firmen „nur von Quartalsbericht bis Jahresabschluss“ planten, sei China mit einer „jahrzehntelangen Strategie“ zur größten Volkswirtschaft der Welt geworden, so der Sprecher weiter.

 

Unerwähnt sei jedoch der Preis geblieben, den beispielsweise Maos sogenannter „Großer Sprung nach vorn“ forderte. Der niederländische Historiker Frank Dikötter gab diesen mit mindestens 45 Millionen Menschenleben an. Viele Chinesen seien aufgrund der rücksichtslosen Fehlpolitik Maos einfach verhungert.

Durchaus kritisch betrachtet wurden die Wirtschaftsbeziehungen zwischen Deutschland und China im „WDR“-Bericht: Technologiediebstahl, unlautere Wettbewerbsbedingungen und wirtschaftliche Abhängigkeit. (sm)



Gerne können Sie EPOCH TIMES auch durch Ihre Spende unterstützen:

Jetzt spenden!


Unsere Buchempfehlung

Alle Völker der Welt kennen den Teufel aus ihren Geschichten und Legenden, Traditionen und Religionen. Auch in der modernen Zeit führt er – verborgen oder offen – auf jedem erdenklichen Gebiet seinen Kampf gegen die Menschheit: Religion, Familie, Politik, Wirtschaft, Finanzen, Militär, Bildung, Kunst, Kultur, Medien, Unterhaltung, soziale Angelegenheiten und internationale Beziehungen.

Er verdirbt die Jugend und formt sich eine neue, noch leichter beeinflussbare Generation. Er fördert Massenbewegungen, Aufstände und Revolutionen, destabilisiert Länder und führt sie in Krisen. Er heftet sich - einer zehrenden Krankheit gleich - an die staatlichen Organe und die Gesellschaft und verschwendet ihre Ressourcen für seine Zwecke.

In ihrer Verzweiflung greifen die Menschen dann zum erstbesten „Retter“, der im Mantel bestimmter Ideologien erscheint, wie Kommunismus und Sozialismus, Liberalismus und Feminismus, bis hin zur Globalisierungsbewegung. Grenzenloses Glück und Freiheit für alle werden versprochen. Der Köder ist allzu verlockend. Doch der Weg führt in die Dunkelheit und die Falle ist bereits aufgestellt. Hier mehr zum Buch.

Jetzt bestellen - Das dreibändige Buch ist sofort erhältlich zum Sonderpreis von 50,50 Euro im Epoch Times Online Shop

Das dreibändige Buch „Wie der Teufel die Welt beherrscht“ untersucht auf insgesamt 1008 Seiten historische Trends und die Entwicklung von Jahrhunderten aus einer neuen Perspektive. Es analysiert, wie der Teufel unsere Welt in verschiedenen Masken und mit raffinierten Mitteln besetzt und manipuliert hat.

Gebundenes Buch: Alle 3 Bände für 50,50 Euro (kostenloser Versand innerhalb Deutschlands); Hörbuch und E-Book: 43,- Euro.

Weitere Bestellmöglichkeiten: Bei Amazon oder direkt beim Verlag der Epoch Times – Tel.: +49 (0)30 26395312, E-Mail: [email protected]

Kommentare
Liebe Leser,

vielen Dank, dass Sie unseren Kommentar-Bereich nutzen.

Bitte verzichten Sie auf Unterstellungen, Schimpfworte, aggressive Formulierungen und Werbe-Links. Solche Kommentare werden wir nicht veröffentlichen. Viele Kommentare waren bisher schon anregend und auf die Themen bezogen. Wir bitten Sie um eine Qualität, die den Artikeln entspricht, so haben wir alle etwas davon.

Da wir die juristische Verantwortung für jeden veröffentlichten Kommentar tragen müssen, geben wir Kommentare erst nach einer Prüfung frei. Je nach Aufkommen kann es deswegen zu zeitlichen Verzögerungen kommen.

Die Kommentarfunktion wird immer weiter entwickelt. Wir freuen uns über Ihr konstruktives Feedback, sollten Sie zusätzliche Funktionalitäten wünschen an [email protected]


Ihre Epoch Times - Redaktion