Bundestagsabgeordneter Josef Winkler, Die Grünen. (Cao Gong / DJY))

Abgeordneter des Bundestages: Einblicke in chinesische Kultur mit politischer Botschaft

Von 15. März 2008 Aktualisiert: 15. März 2008 5:43

BERLIN. Josef Winkler ist Abgeordneter der Grünen im Deutschen Bundestag und zuständig für den interreligiösen Dialog und auch für Flüchtlingsfragen. Er fand den Einblick in die chinesische Kultur verbunden mit einer politischen Botschaft sehr gelungen.

Besonders haben Winkler die Wasserfeen am Anfang gefallen und auch die Trommeln. „Für mich waren die Tänze der klassischen Art interessant.“ Auch das Orchester fand er hervorragend. Die Tänzer, so Josef Winker, haben ein hohes künstlerisches Niveau und „man merkt, dass sie gut ausgebildet sind.“ „Künstlerisch anspruchsvoll waren natürlich die Szenen, die sich im neuzeitlichen China abspielen – mit einer politischen Botschaft, auch das war sehr gut.“

Dass die Aufführung auch etwas über die derzeitige Situation in China vermitteln will, hat Josef Winkler nicht verwundert. Schließlich hatte er in der Einladung gelesen, dass der Falun Dafa Verein Mitveranstalter ist.

„Das war ja der Grund, warum ich es anschauen wollte. Das ist etwas, was man hier generell nicht zu sehen bekommt. Wenn hier etwas aufgeführt wird, ist es sehr folkloristisch und hat keinen Hintergrund.“

„Ich bin gerne gekommen“, sagte er. „Gerade im Jahr der Olympischen Spiele sollte man kritisch hinschauen und auch solche Programme produzieren. Man sollte nicht nur auf die sportlichen Ereignisse schauen, sondern auch die Menschenrechtssituation, die Situation der bürgerlichen Freiheit und Glaubensfreiheit im Auge behalten.“

Winkler erwähnte ebenfalls die derzeitige Situation in Tibet, wo es Tote gegeben hat, und sagte gleichzeitig, dass seine Partei auch über die kontinuierlichen Menschenrechtsverletzungen gegenüber den Anhängern der Falun Gong Bewegung besorgt sei. Die Grüne Partei habe immer für Menschenrechte gekämpft: „Wir haben immer wieder Fälle von Flüchtlingen aus China in Deutschland, schlimme Fälle. Ich kann nur sagen, jeder Mensch sollte das Recht haben zu glauben, woran er möchte und nicht nur zu Hause, sondern auch in aller Öffentlichkeit. Wir wissen genau, wie ein kommunistisches System arbeitet und was das für Probleme mit sich bringt. Deswegen hat es mich sehr gefreut, dass ich hier die Gelegenheiten hatte zu sehen, wenn man im Alltag ist, wann man nicht unterdrückt ist, und man wirbt für seine Sache, wie das ausgeführt wird, und es hat mit gut gefallen.“

 

 

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Deutschland

Berlin 15.03.2008 um 15:00 Uhr

Berlin 15.03.2008 um 20:00 Uhr

Berlin 16.03.2008 um 16:00 Uhr

Hamburg 17.03.2008 um 20:00 Uhr

München 18.04.2008 um 20:00 Uhr

München 19.04.2008 um 15:00 Uhr

Info: www.shenyun.eu

 

 


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