Hohe Genesungsraten und niedrige Sterberaten? Arzt aus Hubei beschreibt Chinas betrügerisches Vorgehen

Epoch Times5. April 2020 Aktualisiert: 11. April 2020 7:55
Die Genesungsrate nach einer Covid-19-Infektion beträgt in den Krankenhäusern einer Stadt in der Provinz Hubei 97 Prozent, während die Sterblichkeitsrate bei lediglich 2,3 Prozent liegt. Das zumindest zeigen die von chinesischen Behörden veröffentlichten Daten.

Ein Korrespondent der Webseite „Minghui“ interviewte einen Arzt, der auf der Intensivstation eines Krankenhauses in der Provinz Hubei arbeitet. Der Arzt – Deckname Zheng – erklärte „Minghui“, wie es sein Krankenhaus bewerkstelligte, in den letzten Wochen null bestätigte Fälle zu melden, obwohl dort weiter Corona-Patienten behandelt wurden.

Zheng berichtete, dass es auf seiner Intensivstation ein Dutzend kritisch kranker Patienten – mit Corona-Symptomen – gebe und zwei von ihnen an Beatmungsgeräten angeschlossen waren. Um die von den Beamten der Kommunistischen Partei Chinas geforderte „hohe Genesungsrate“ zu erreichen, entließ das Krankenhaus kurzerhand fünf der Patienten, einschließlich der beiden an den Beatmungsgeräten. Das Krankenhaus nahm sie dann am selben Tag als Patienten mit anderen Krankheiten wie Schlaganfall, Hirnblutung und Alzheimer wieder auf.

Laut Aussage des Arztes musste er selber in den 21 Tagen zwischen dem 24. Januar und dem 13. Februar sechsmal Patienten mit Atemversagen wiederbeleben und Beatmungsgeräte anschließen. Bei drei Patienten bestand der Verdacht auf Covid-19, sie wurden jedoch nie getestet. Sie starben bald darauf, wurden aber nicht in die Corona-Liste der bestätigten Fälle oder Todesfälle aufgenommen.

Das Krankenhaus nahm offiziellen Angaben zufolge insgesamt fast 400 bestätigte Covid-19-Fälle auf. Die Zahl der Verdachtsfälle ist dagegen nicht bekannt, da sie nie gezählt wurden.

Von Corona-Patienten, die nach zwei negativen Tests entlassen wurden, wurden etwa zwei Dutzend nach dem Wiederauftreten der Virusinfektion erneut eingeliefert. Das Krankenhaus zählte die Reinfektionen jedoch nicht als neue Fälle. Neben den Patienten des Arztes wurden auch andere Patienten mit Corona-Symptomen, die starben, aber nicht auf Covid-19 getestet wurden, nicht in die offizielle Zählung einbezogen.

Um reguläre Patienten aufnehmen zu können, wurden alle Krankenhäuser in der Stadt am 19. März angewiesen zu erklären, dass sie „absolut frei von Covid-19-Patienten und steril“ seien.

Die fünf Patienten des interviewten Arztes, die entlassen und wieder aufgenommen wurden, befanden sich an diesem Tag noch auf der Intensivstation. Zwei weitere Covid-19-Patienten befanden sich an diesem Tag noch in der Infektionsabteilung.

Von den beiden Patienten auf der Intensivstation, die an lebenserhaltende Geräte angeschlossen waren, starb einer Tage später. Der andere befand sich zum Zeitpunkt des Interviews noch immer in einem kritischen Zustand.

Offizielle Zahlen sind nur die Spitze des Eisbergs

Die Krankenhäuser in China, die bestimmte Qualitätsstandards erfüllen, werden je nach Funktion und Auftrag in drei Stufen eingeteilt.

Stufe-1-Krankenhäuser sind Krankenhäuser und Kliniken, die grundlegende Dienstleistungen wie Präventivmedizin, Behandlungen und Rehabilitation für eine Gemeinschaft einer bestimmten Größe anbieten. Es gibt 10.831 Krankenhäuser der Stufe 1, davon 80 in Wuhan – dem Epizentrum der Seuche.

Stufe-2-Krankenhäuser bieten allgemeinmedizinische und gesundheitliche Dienstleistungen für mehrere Gemeinden in einer Region an und führen eine gewisse Form von Ausbildung und Forschung durch. In China gibt es 9.017 Stufe-2-Krankenhäuser, davon 50 in Wuhan.

Stufe-3-Krankenhäuser bieten hochwertige spezialisierte medizinische Behandlungen und Gesundheitsdienste für mehrere Regionen an und führen komplexe Ausbildungs- und Forschungsaufgaben durch. In China gibt es 2.548 Stufe-3-Krankenhäuser, davon 43 in Wuhan.

Der Arzt Zheng arbeitet in einem Stufe-2-Krankenhaus, das nach dem Ausbruch der Epidemie als Krankenhaus für Covid-19-Patienten ausgewiesen war. Als alle Krankenhäuser der drei Stufen mit Covid-19-Patienten überfüllt waren, hatte Wuhan einige behelfsmäßige Krankenhäuser eingerichtet.

Es ist anzunehmen, dass wenn die Krankenhäuser in der Stadt in der Provinz Hubei angewiesen wurden, Corona-Fälle aus den Listen zu löschen, die übrigen Krankenhäuser in Wuhan und in vielen anderen Städten Chinas vermutlich dieselbe Anweisung erhalten haben. Daher muss man davon ausgehen, dass die offiziell angegeben Zahlen der infizierten Fälle und Todesfälle viel niedriger liegen als die tatsächlichen Zahlen.

Viele westliche Länder zweifeln die Corona-Daten aus China an. Ein am 1. April veröffentlichter Artikel von „Fox News“ zitierte die Aussagen von drei US-Geheimdienstbeamten. Sie sagten, dass „Chinas öffentlich bekannt gegebene Bilanz der Covid-19-Infektionen absichtlich trügerisch und unvollständig ist“. Chinas Lügen hätten die Welt „in Gefahr“ gebracht. (so)


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