Jack Ma, Gründer und Vorstandsvorsitzender der Alibaba Group, kündigte 2018 Rückzug von der Spitze von Alibaba an.Foto: Laurent Gillieron/ KEYSTONE/dpa

Überraschung: Chinas reichster Mann Jack Ma ist Mitglied der Kommunistischen Partei

Epoch Times27. November 2018 Aktualisiert: 27. November 2018 18:21
Jack Ma, Gründer des Technologieriesen Alibaba und Chinas reichster Mann, ist auch Mitglied der Kommunistischen Partei. Die Mitgliedschaft wurde vom Parteiorgan, die "Volkszeitung", enthüllt.

Jack Ma, Gründer des Technologieriesen Alibaba und Chinas reichster Mann, ist auch Mitglied der Kommunistischen Partei. Die überraschende Mitgliedschaft enthüllte am Montag das Parteiorgan, die „Volkszeitung“, in einem Artikel über wichtige Antreiber der Entwicklung des Landes. Mas Äußerungen ließen bislang eher auf den Wunsch nach Abstand von der Politik schließen.

„Meine Philosophie ist es, die Regierung zu lieben – aber sie nicht zu heiraten“, sagte Ma etwa auf dem Weltwirtschaftsforum in Davos im Jahr 2007.

Beim Börsengang von Alibaba in den USA im Jahr 2014 war von einer Parteizugehörigkeit des Konzernchefs Ma keine Rede. Seit wann genau Ma Parteimitglied ist, ist nicht bekannt. Alibaba wollte sich dazu auf AFP-Anfrage nicht äußern.

Parteimitglieder in China müssen einen Eid schwören. Er lautet: „Sei loyal zur Partei, arbeite aktiv, kämpfe für den Kommunismus Dein ganzes Leben lang, sei immer vorbereitet, alles für die Partei und das Volk zu opfern, und betrüge niemals die Partei.“

Präsident Xi Jinping will den Einfluss der Partei auf die Privatwirtschaft ausdehnen. In Unternehmen mit mehr als drei Parteimitgliedern sind diese gehalten, eine „Zelle“ zu bilden – wenn nicht genug Parteimitglieder zusammenkommen, sollen sie sich mit welchen in nahen Unternehmen zusammentun. In drei von vier Unternehmen in China gibt es eine Organisation der Kommunistischen Partei.  (afp)



Gerne können Sie EPOCH TIMES auch durch Ihre Spende unterstützen:

Jetzt spenden!


Kommentare
Liebe Leser,

vielen Dank, dass Sie unseren Kommentar-Bereich nutzen.

Bitte verzichten Sie auf Unterstellungen, Schimpfworte, aggressive Formulierungen und Werbe-Links. Solche Kommentare werden wir nicht veröffentlichen. Viele Kommentare waren bisher schon anregend und auf die Themen bezogen. Wir bitten Sie um eine Qualität, die den Artikeln entspricht, so haben wir alle etwas davon.

Da wir die juristische Verantwortung für jeden veröffentlichten Kommentar tragen müssen, geben wir Kommentare erst nach einer Prüfung frei. Je nach Aufkommen kann es deswegen zu zeitlichen Verzögerungen kommen.

Die Kommentarfunktion wird immer weiter entwickelt. Wir freuen uns über Ihr konstruktives Feedback, sollten Sie zusätzliche Funktionalitäten wünschen an [email protected]


Ihre Epoch Times - Redaktion