Interne Dokumente: Peking untersuchte tierische und menschliche Proben, um die Herkunft von SARS-CoV-2 festzustellen

Seit dem ersten Auftauchen von SARS-CoV-2 in der Stadt Wuhan Ende 2019 hat sich das chinesische Regime geweigert, Informationen über seine Forschungen zum Ursprung des Virus zu teilen oder externen Ermittlern zu erlauben, Untersuchungen durchzuführen.
Titelbild
Ein Mann in Schutzkleidung geht am 18. Mai 2020 an Geschäften in Wuhan, Provinz Hubei, China, vorbei.Foto: Hector Retamal/AFP via Getty Images
Von 28. Januar 2021

Die Epoch Times erhielt interne Dokumente, die zeigen, dass das chinesische Regime versuchte, die Quelle des Virus durch das Testen von tierischen und menschlichen biologischen Proben zu erforschen.

Die besagte Untersuchung und ihre Ergebnisse wurden der internationalen Gemeinschaft bisher nicht bekannt gegeben.

Das Regime steht weiterhin in der Kritik für mangelnde Transparenz bezüglich Informationen und für die Verzögerung der Ankunft internationaler Experten in China, welche die Ursprünge des Virus untersuchen wollten.

Sammeln von Proben

Chinas Nationale Gesundheitskommission gab am 25. Februar 2020 eine Mitteilung an die Gesundheitskommissionen aller chinesischen Provinzen, Regionen und Gemeinden sowie an das Xinjiang Produktions- und Bau-Korps heraus.

In der Bekanntmachung wurde zur Zusammenarbeit bei der Suche nach dem Virus aufgerufen. Es sollten Wildtiere, Menschen, die mit ihnen in Kontakt kamen, und die Umgebung oder der Lebensraum der Tiere getestet werden.

Chinas Nationale Gesundheitskommission gibt einen Aufruf an alle Provinzen und Regionen heraus, Proben von wilden   und Menschen, die mit ihnen in Kontakt gekommen sind, zu sammeln, um die Quelle von SARS-CoV-2 zu untersuchen. Foto: Zur Verfügung gestellt an die Epoch Times

Die Probenahme bei Menschen umfasste Rachenabstriche und Blutproben, bei Tieren Rachen- und Analabstriche, so die Mitteilung.

Blutproben sollten an lokale chinesische Zentren für Krankheitskontrolle und -prävention (CDC) zur Aufbewahrung geschickt werden, bis sie auf COVID-19-Antikörper getestet sind. Andere Proben sollten mit Hilfe von COVID-19-Nukleinsäuretests von lokalen Labors getestet und die Ergebnisse an die lokalen Polizeibüros geschickt werden.

Der Hinweis war mit „nicht zu veröffentlichen“ beschriftet.

In einem weiteren Dokument vom 26. Februar 2020 leitete die Hebei-Kommission die Mitteilung der Nationalen Gesundheitskommission an die Gesundheitsabteilungen aller Städte sowie an die CDC von Hebei weiter und gab Anweisungen, wie die Richtlinie der nationalen Behörde auszuführen sei.

Die Provinz Hebei gibt eine Anweisung an die lokalen Behörden heraus, die Untersuchungen der nationalen Behörden zur Quelle von SARS-CoV-2 durchzuführen. Foto: Zur Verfügung gestellt an die Epoch Times

Die Gesundheitskommission von Hebei beauftragte die lokalen Gesundheitsabteilungen und Polizeibüros mit der Entnahme der Proben bei Menschen. Die Probenentnahme und -untersuchung von Wildtieren und aus ihrer Umgebung wurde an die lokalen Forst- und Landwirtschaftsabteilungen weitergeleitet.

Ein drittes Dokument belegt, dass Shijiazhuang, die Hauptstadt der Provinz Hebei, die Anweisungen an die Bezirksgesundheitsämter der Stadt sowie an das CDC der Stadt am 29. Februar 2020 weiterleitete, mit der Anweisung, die Richtlinie der Provinz auszuführen.

Die Stadt Shijiazhuang weist alle Kreisgesundheitsämter sowie das lokale CDC an, die Richtlinie der Provinz Hebei auszuführen. Foto: Zur Verfügung gestellt an die Epoch Times

Die Epoch Times hat zuvor ein durchgesickertes Dokument von Chinas nationaler CDC überprüft, das detaillierte Testdaten von Proben enthielt, die vom Huanan Großmarkt genommen wurden.

Auf dem Markt werden lebende Tiere und Meeresfrüchte in Wuhan verkauft – zunächst haben die Behörden den Ursprung des Virus hier vermutet. Die CDC nahm auch Proben von Farmen, die die auf dem Markt verkauften Tiere lieferten.

In dem internen Untersuchungsbericht vom 22. Januar 2020 berichtet das Nationale Institut für die Kontrolle und Prävention von Viruskrankheiten der chinesischen Gesundheitsbehörde CDC, dass 33 der 585 Proben, die von Gegenständen und Bodenoberflächen auf dem Meeresfrüchtemarkt genommen wurden, positiv auf das Virus getestet wurden.

In dem Bericht heißt es, dass 31 der 33 Proben, die positiv getestet wurden, aus dem westlichen Teil des Marktes stammten, in dem ein Wildtierhandel festgestellt wurde.

Insgesamt wurden 139 Proben von Bambusratten, Stachelschweinen, Truthähnen, Kaninchen, anderen Tieren in den Zuchtfarmen sowie der Farmumgebung genommen, die alle durch Nukleinsäuretests negativ getestet wurden, so der Bericht.

Chinas CDC hat bereits am 26. Januar 2020 bekannt gegeben, dass sie zwischen dem 1. und 12. Januar Proben von Tieren vom Huanan-Markt für eine Untersuchung entnommen hat, aber die Testergebnisse wurden nie bekannt gegeben. 

Mangelnde Transparenz von KP China

Obwohl die meisten Experten davon ausgehen, dass das Virus wahrscheinlich von Tieren stammt, ist es dennoch unklar, wie und wann genau das Virus auf den Menschen übergesprungen ist.

Seit dem Beginn der COVID-19-Pandemie Ende 2019 hält China der internationalen wissenschaftlichen Gemeinschaft Informationen über das Virus vor.

Chen Wen, ein Diplomat der chinesischen Botschaft in Großbritannien, sagte gegenüber „BBC“ im April 2020, dass Forderungen nach einer unabhängigen internationalen Untersuchung des Ursprungs des Virus „politisch motiviert“ seien. Wen erklärte, dass eine Untersuchung die Aufmerksamkeit und die Ressourcen vom Umgang mit der Pandemie ablenken würde.

Laut einer durchgesickerten Mitteilung vom März 2020, die der „Associated Press“ vorliegt, hat das Regime – während es Untersuchungen vom Ausland blockierte – veranlasst, dass die Veröffentlichung von Untersuchungsergebnisse vorab von einer Regierungsbehörde genehmigt werden muss.

China hat Falschinformationen über den Ursprung des Virus verbreitet und behauptet, der Ursprung der Pandemie liege außerhalb Chinas.

Im vergangenen März schrieb Zhao Lijian, ein Sprecher des chinesischen Außenministeriums, auf Twitter, dass das Virus von der US-Armee in Wuhan eingeschleppt wurde. Während des gesamten Jahres 2020 machten chinesische Staatsmedien importierte Tiefkühlkost-Verpackungen als Ursache für lokale Ausbrüche verantwortlich.

Ein WHO-Team in China

Im Januar 2021 stimmte das chinesische Regime schließlich zu, ein Expertenteam der Weltgesundheitsorganisation (WHO) ins Land zu lassen, um die Ursprünge des Virus zu untersuchen.

Das Expertenteam traf am 14. Januar in Wuhan ein, mehr als ein Jahr nach dem ersten Ausbruch in der Stadt.

Am ersten Tag der Jahrestagung des WHO-Exekutivrats am 18. Januar forderte der Leiter der US-Delegation bei der WHO, Garrett Grigsby, China auf, alle Daten aus Studien über das Virus vorzulegen.

Grigsby wies darauf hin, dass es bereits acht Monate her ist, dass die WHO-Mitgliedstaaten die Resolution WHA73.1 verabschiedet hatten, in der weitere „Untersuchungen über die zoonotische Quelle des Virus und den Weg der Einschleppung in die menschliche Bevölkerung“ gefordert werden.

In der Resolution heißt es auch, dass es von entscheidender Bedeutung sei, dass die chinesischen Behörden dem Expertenteam der WHO Zugang zu allen Analysen der in Wuhan entnommenen Tier-, Human- und Umweltproben gewähren sowie „Betreuer, ehemalige Patienten und Laborpersonal für Interviews“ bereitstehen sollen.

Auf die Frage nach den internen Dokumenten über Chinas Untersuchung, schrieb die WHO in einer E-Mail: „Wir werden mehr Informationen über die Arbeit des Teams zur Verfügung stellen, sobald wir sie haben“.

Dieser Artikel erschien im Original auf The Epoch Times USA unter dem Titel: China Sought Animal, Human Samples in CCP Virus Origin Probe: Leaked Documents
(deutsche Bearbeitung von sza)



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