Abschaffen: Der Wahn der Gutmensch*innen – von Axel Retz

Von 8. December 2018 Aktualisiert: 9. Dezember 2018 18:54
Das gesamte Denken der Gutmensch*innen ist vom Abschaffen geradezu beseelt. Männlein und Weiblein, Rassen, Grenzen, Freie Medien, Grundrechte, Kultur, Sozialsysteme, Freiheit – abschaffen. Der Langmut der Deutschen ist von einem anderen Zuschnitt als etwa der der Franzosen oder der Italiener. Aber auch er hat eine Grenze.

Liebe Leserinnen und Leser,

nun auch das noch: Weihnachten steht vor der Türe! Ja hört der Stress denn niemals auf? Black Friday und CyberMonday haben wir hinter uns gebracht. Vorgestern war Nikolaus. Früher erzählte man seinen Kindern da ein paar Geschichten und abends kam ggf. jemand mit angeklebtem Bart und rotem Umhang vorbei, um den Kleinen Geschenke zu übergeben und samt Knecht Rupprecht weiterzuziehen.

Heute beginnt das undenkbar zu werden. In den Niederlanden tobt seit Jahren ein an Schärfe zunehmender Streit, ob der dort als „Zwarte Pieter“ auftretende Knecht Rupprecht nicht „rassistisch“ und damit diskriminierend sei und abgeschafft gehöre. Klar doch! Der jonge Gouda-Kaas diskriminiert allerdings auch den ouden Gouda und umgekehrt. Und der Gouda überhaupt den Maasdamer, die rote Tulpe die gelbe usw. Aber: Jede Entscheidung zwischen der einen Seite einer Alternative bedeutet eine Absage an die andere Seite. Was daran ist denn diskriminierend?

Das gesamte Denken der Gutmensch*innen, wenn man es denn überhaupt so nennen kann, ist vom Abschaffen geradezu beseelt. Ein paar Beispiele darf ich Ihnen vorstellen.

Männlein und Weiblein: Abschaffen

Wem wie mir die Gnade der frühen Geburt zuteil wurde, der erinnert sich wahrscheinlich noch daran, dass die Menschheit früher aus Männlein und Weiblein bestand, was ich nach wie vor für eine ausgesprochen prickelnde Angelegenheit halte. Und ganz gleich, ob man es nun mit der biblischen Schöpfungsgeschichte hält oder mit der Evolutionstheorie:  Seitdem es die angebliche Krone der Schöpfung, die Tiere und die Pflanzen gibt, haben sie sich über die nur wenigen Lebewesen vorenthalten gebliebene Unterscheidung in ♂ und ♀entwickelt und fortgepflanzt. Seit vielen, vielen Jahrtausenden.

Vielleicht hat der heutige Bundestagspräsident Schäuble (CDU) ja doch recht mit seiner abstrusen Aussage, dass Europa ohne Zuwanderung in Inzucht degenerieren werde. Denn anders ist es ja kaum noch zu erklären, dass eine zunehmende Anzahl derer, die nun einmal zwangsläufig selbst aus der Verbindung von Mann und Frau  hervorgegangen sind, dieses „Naturgesetz“ nun für null und nichtig zu erklären versucht.

Aus den Kopfgeburten dieser Klientel ist zwar noch niemals ein neues Leben entstanden, aber die von ihnen erdachten über 60 Geschlechtervariationen der Menschheit müssen angeblich nun mit Macht Eingang in die Gesellschaft finden. Immer wieder köstlich dazu und von mir bereits wiederholt gebracht: https://www.youtube.com/watch?v=2Wp_YOOv3QQ

Besser kann man diesen mittlerweile universitätsgängigen Unfug der ABSCHAFFUNG der Geschlechter nicht auf den Punkt bringen. Liebe rot-grüne Gutmensch*innen, eine nebensächliche Frage hätte ich da noch: Warum eigentlich wollen Sie es nicht den Hühnern freistellen, Hähne zu sein und das Eierlegen anderen zu überlassen? Oder es den Kühen ermöglichen, sich fortan als Stiere zu definieren? Warum es nicht den Forellen, Lachsen oder Saiblingen anheimstellen, selbst über ihr Geschlecht zu entscheiden? Warum ereifern Sie sich nicht dafür, es jeder Biene freizustellen, ob sie Blüten befruchten oder von diesem Rollenbild abweichen möchte?

Die „Rollenbilder“ der Geschlechter, laut Gender-Gaga ja keineswegs biologisch angelegt, sondern bekämpfenswertes soziales Konstrukt, finden sich übrigens auch bei den Bienen wie nahezu in der gesamten Flora nd Fauna. Warum können die Gender-Verwirrten das nicht erkennen?

Mag es daran liegen, dass Sie, falls es Ihnen gelänge, Ihre nur auf den Menschen beschränkte Gender-Gaga-Ideologie auf die gesamte Schöpfung zu übertragen, schlichtweg nichts mehr zu beißen hätten?

Lügen können Kriege in Bewegung setzen, Wahrheit hingegen kann ganze Armeen aufhalten.“ Otto von Bismarck (1815 – 1898)

Rassen: Abschaffen!

Man nehme einen Menschen aus der Subsahara, einen Chinesen, einen Araber, einen Nachfahren der Indianer, einen Eskimo und einen Mongolen und stelle sie nebeneinander. Falls Sie beim Betrachten dieser kleinen Menschengruppe Unterschiede feststellen sollten, egal ob Sie sie nun unter die Begriffe „Rasse“ oder „genetische Variation“ subsumieren, sind Sie heutigen Gutmenschen vermutlich obsolet.

Und diejenigen aus dieser Klientel, die überhaupt noch in der Lage sind, verschiedene genetische Merkmale verschiedener Volksgruppen zu erkennen, fühlen sich heute der Ideologie verpflichtet, diese seit Bestehen der Menschheit vorhandenen Unterschiede einzuebnen. Rassenvermischung heißt ihr verpflichtendes Credo. Stehen Sie selbst dieser angeblichen Verpflichtung kritisch oder ablehnend gegenüber, sind Sie in den Augen dieser Leute ein „Rassist“, obwohl ja nicht Sie irgendeine Rasse bekämpfen, sondern sie selbst gleich alle.

Der Witz dabei: Gerade diejenigen, denen irgendeine Art von Einheitsmensch durch den Kopf geistert, bezeichnen sich selbst als die glühendsten Verfechter der Vielfalt. Irgendetwas in ihren Köpfen hindert sie jedoch daran, diesen Widerspruch erkennen zu können. Auch hier geht es den verbohrten Ideologen ausschließlich wieder um Menschen. Gegen ein saftiges Filet vom Angus-Rind, einen ausschließlich aus Arabica gewonnen Espresso, einen sortenreinen Riesling, eine Siamkatze oder einen Lipizzaner-Hengst haben die Rassenvermischer allerdings keinerlei Einwände.

Erneut hier zeigt sich die an Größenwahn grenzende Hybris der Gutmenschen, sich über die Schöpfung und ihre wunderbare Vielfalt zu stellen, sie für falsch zu erklären und die menschliche Rasse nach ihren abstrusen Ideen umzugestalten. Und das ganz unverhohlen auch unter offener Androhung von Gewalt.

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Grenzen: Abschaffen

Landesgrenzen zwischen verschiedenen Völkern gibt es seit Jahrtausenden. Zuerst waren sie nicht klar definiert, später dann um so genauer. Und verschoben haben sie sich bzw. wurden sie auch immer wieder. Ziel jeder Grenze und ihrer Verteidigung war es, den Zustrom bzw. die Invasion von Menschen anderer Ethnien zu unterbinden, die in der Regel mit unfreundlichen Absichten ins Land drängten (Landnahme, Plünderung, Übernahme der Wirtschaft und/oder Ressourcen, Vernichtung der indigenen Bevölkerung mit Ausnahme von reproduktionsfähigen Frauen, Unterwerfung etc.).

Die beiden UN-Pakte zu Flüchtlingen und Migration, die die Kanzlerin am 10./11. Dezember in Marrakesch zu unterzeichnen vorhat, wollen jedwede Art von Grenzen für null und nichtig erklären. Und die Mehrheit der Parlamentarier im Bundestag scheint mit geradezu biblischer Blindheit geschlagen zu sein und teilt reflexartig gegen die Wenigen aus, die den Ernst der Lage aufs Tapet bringen.

Was ich (Schande über mein Haupt!) verpennt habe ist, wer ebenfalls einer der maßgeblichen Wegbereiter der unkontrollierten Völkerwanderung ist. Ich liefere es hiermit nach: www.epochtimes.de

Ob man heute noch reinen Gewissens der EKD oder der RK angehören kann, die sich (siehe letzte Ausgabe dieses Newsletters) in keiner Weise der weltweit verfolgten Millionen von Christen annehmen, sondern ihre Wertschätzung und Hilfe mehr und mehr vor allem dem Islam gegenüber erkennen lassen. Über die zu erwartenden gesellschaftlichen Folgen des Migrationspaktes will ich nicht spekulieren.

Ein „höheres Tier“ der Bundespolizei, mit dem ich mich am Montag in Berlin zu einem Treffen verabredet hatte, sieht erst einmal keine dadurch ausgelöste, neue Flüchtlingswelle auf Deutschland zukommen. Ich schätze das anders ein. Die wirtschaftlichen Perspektiven dazu werde ich später skizzieren. Denn die „bösen“ Finanzmärkte bieten für jedes Szenario beste Möglichkeiten, um Geld zu verdienen und sich vielleicht bald erforderlich werdende Alternativen zu eröffnen.

Wer die Grenzen eines Landes abschafft und die unbegrenzte Zuwanderung nicht nur ermöglicht, sondern wider besseres Wissen auch noch als Win-Win-Situation für Ausgangs- und Zielländer der Migration verherrlicht, dessen Absichten sind das genaue Gegenteil der behaupteten humanitären Motive.

Freie Medien: Abschaffen

Wer heutzutage immer noch für bare Münze nimmt, was ihm in den öffentlich-rechtlichen Medien als „Fakten“ serviert wird und sich auch immer noch nicht wundert, was ihm von diesen Medien bewusst vorenthalten wird, dem ist schwerlich zu helfen. Migration, der Kampf gegen „rechts“, die Gender-Ideologie, die Demontage des klassischen Familienbildes, der Lobpreis nicht heterosexueller Gemeinschaften, die allgegenwärtige Verunglimpfung der AfD und die sehr bemühte Unterdrückung oder Falschdarstellung importierter Kriminalität finden sich zur besten Sendezeit fast flächendeckend. Ihrem Auftrag zu seriöser, objektiver Berichterstattung werden die zwangsfinanzierten Sender nicht gerecht, stattdessen wirken sie wie reiner Staatsfunk. Jüngstes Beispiel:

Zur Ermordung einer 17-Jährigen heute vor einer Woche nahe Sankt Augustin bei Bonn berichtete das ZDF: „Im Fall der getöteten 17-Jährigen bei St. Augustin ist ein Deutscher festgenommen worden. Einsatzkräfte haben die Leiche in einer städtischen Unterkunft gefunden.“ Der „Deutsche“ war allerdings ein 19jähriger, polizeibekannter Kenianer, der auch die deutsche Staatsangehörigkeit besaß. Und die „städtische Unterkunft“ ein Asylantenwohnheim.

Wer gedacht hatte, nach dem unsäglichen Medienversagen vom Jahreswechsel 2015 in Köln hätte eine Trendwende der Berichterstattung stattgefunden, sieht sich getäuscht. Abgesehen von Ausnahmen der Mainstream-Medien wie z. B. der WELT haben die „Fake News“ der Berichterstattung leider weiter zugenommen. Bekämpft werden hingegen alle, die diesen Missstand anprangern.

Grundrechte: Abschaffen

Das Recht der freien Meinungsäußerung, das Asylrecht, das Demonstrationsrecht und die Rolle des Bürgers als Souverän des Staates finden sich zwar im Grundgesetz. Das Asylrecht wird allerdings von der Regierung rechtsmissbräuchlich ausgehebelt, die freie Meinungsäußerung wird fast überall dort bekämpft, wo sie nicht linientreu zur Regierungspolitik ist, die Bundeskanzlerin regiert autokratisch und bei Demonstrationen gegen Migrantenkriminalität oder Trauermärschen für deren Opfer werden die Schlägertrupps der „Antifa“ herangekarrt.

Dass es in Chemnitz nach der Ermordung eines Deutschen durch Zuwanderer keine Hetzjagden gab, steht spätestens seit dem Aufspüren der jungen Frau fest, die das sgn. „Antifa-Zeckenbiss“-Video aufnahm. Ex-Bundesverfassungsschutzpräsident Maaßen musste seinen Hut nehmen, weil er zu Recht darauf hinwies, dass die Bundeskanzlerin und ihr dienstbeflissener Regierungssprecher die vermeintlichen Hetzjagden erfunden hatten. „Gehetzt“ wurden in der Causa Chemnitz nur diejenigen, die die Wahrheit sagten und sich damit des Widerspruchs gegen die Kanzlerin schuldig machten. Was wohl auch als Signalwirkung an die gesamte deutsche Beamteria gedacht war.

Kultur: Abschaffen

Wer unter diesem Link das wunderschöne fünfzehnminütige Video „This is Germany“ anklickt, kommt nicht umhin, die Aussage der früheren „Beauftragten der Bundesregierung für Migration, Flüchtlinge und Integration im Rang einer Staatsministerin bei der Bundeskanzlerin“, dass es in Deutschland jenseits der Sprache keine spezifisch deutsche Kultur gebe, für einen Offenbarungseid der Ignoranz zu halten.

Frau Özoguz, die ich daraufhin anschrieb, relativierte ihre Aussage daraufhin. Vom Begriff der „deutschen Leitkultur“ halte ich wenig. Wer oder was soll von wem wohin geleitet werden?

Die deutsche Kultur mit ihren unermesslichen Schätzen in der Literatur, der Malerei, der Musik, der Architektur, der Philosophie und auch des Made in Germany hingegen bestaune ich. Und wer das nicht kann, möge beispielsweise einmal einen halben Tag in der „Veste Coburg“ verbringen. Jetzt läuft die „Kulturbereicherung“, Multikulti. Wenn Sie  bis jetzt keinem der Links dieser Newsletter-Ausgabe gefolgt sind, dann sehen Sie sich bitte diesen hier an. Er ist es wert! Heuchlerin MERKEL: MULTIKULTI ist GESCHEITERT!!!!

Sie sehen: Die Bundeskanzlerin, die auf dem gestrigen CDU-Parteitag in Hamburg einen fast neunminütigen Applaus erhielt, hat ihre Politik um 180 Grad gedreht und war damit nach den heute verwendeten Stereotypen noch vor wenigen Jahren ein „Nazi“, eine „Rassistin“ oder eine „Fremdenfeindin“. Sonderbar, dass dieser Schwenk sie nicht alle politischen Ämter gekostet hat. Oder aber den Totalverlust ihrer Wählerschaft.

Ein Gedanke, der richtig ist, kann auf die Dauer nicht niedergelogen werden.“ Otto von Bismarck (1815 – 1898)

Sozialsysteme: Abschaffen

Dass jeder Mensch für sein Tun und Handeln selbst verantwortlich ist und es sich aussuchen kann, ob er es eher mit den Zehn Geboten, Kants Kategorischem Imperativ oder weniger hehren Lebensregeln hält, auch das macht das Menschsein aus.

Im Rahmen seiner Möglichkeiten liegt es daher bei jedem Einzelnen, sich um seinen Lebensunterhalt und den seiner Familie selbst zu kümmern. Für diejenigen, die das nicht können, wurden solidarische Sozialsysteme wie die Rentenversicherung, die Arbeitslosen- und die Krankenversicherung ersonnen, mit denen die Gemeinschaft in solchen Fällen einspringt. Die Crux nur: Bereits heute ist absehbar, dass 42 Prozent aller Arbeitnehmer später einmal Altersbezüge unterhalb der sog. Grundsicherung erhalten werden.  Für diese Menschen werden also diejenigen aufzukommen haben, die zu den Besserverdienenden gehören.

Den Rechenkünstlern der Grünen und der Linken, aber auch der SPD, reicht das nicht. Sie fordern ein unter welchem Terminus auch immer segelndes „bedingungsloses Grundeinkommen“, das unabhängig davon gezahlt werden soll, ob jemand in seinem Leben überhaupt in die solidarisch aufgebauten Sozialsysteme eingezahlt hat oder nicht.

Das wird diese Systeme vollends zur Implosion bringen. Beschleunigt werden wird diese Implosion durch die im UN-Migrationspakt festgezurrte Forderung, praktisch jedem Migranten dieser Welt Zugang zu den Sozialsystemen zu gewähren. Mit diesen eleganten Schachzügen lassen sich nicht nur die maßgeblich von Otto von Bismarck ins Leben gerufenen Sozialsysteme abschaffen, sondern in einem Aufwasch auch der innere Frieden, der gesellschaftliche Zusammenhalt und das Prinzip eigenverantwortlichen Handelns.

Freiheit: Abschaffen

Gestern beschwor Bundespräsident Steinmeier in Peking einmal mehr die „westlichen Werte“. Und verwies darauf, dass es gerade den Deutschen ein äußerst wichtiges Anliegen sei, für das Recht auf freie Meinungsäußerung und gegen jedwede Beschränkung der Freiheit einzutreten.

Inwieweit sich die Bundesregierung überhaupt noch legitimiert fühlen sollte, sich selbst als Vertreter der Freiheit zu bezeichnen, will ich einmal offen lassen. Die Überwachung nahezu der gesamten nicht unter vier Augen ablaufenden Kommunikation bis hin zum sog. Staatstrojaner, der Versuch, eine allgegenwärtige Gesichtserkennungssoftware einzuführen und die Bewegungsprofile von Automobilen zu erfassen und das Maas‘sche, immer noch nicht vom EuGH gekippte Netzwerkdurchsetzungsgesetz und die  mittlerweile institutionalisiert wirkende Verfolgung nicht regierungskonform denkender Zeitgenossen lassen mich zweifeln, ob der Herr Bundespräsident und ich den Begriff der Freiheit ähnlich definieren.

Vollends wider mein Freiheitsverständnis bürstet der UN-Migrationspakt, der Presse- und Meinungsfreiheit bis hin zum selbständigen Denken in Frage stellt. Migration soll nach diesem „Pakt“ verpflichtend positiv dargestellt werden, kritisch darüber berichtenden Medien der Geldhahn zugedreht werden, falls es denn einen gibt. Freiheit, Herr Bundespräsident, sollten Sie von der chinesischen Führung m. E. erst anmahnen, wenn Sie offen gegen die Beschränkung der Freiheit im eigenen Land Stellung beziehen.

FAZIT:

Mit „La République en Marche“ hatte Manuel Macron im vergangenen Jahr den Einzug in den Elysèe geschafft. Es ist schon einige Monate her, dass ich hier im Newsletter ein wenig respektlos von „La République am Arsch“ schrieb. Aber (auch) diese meine Einschätzung hat sich leider bewahrheitet. Der Sturm auf die Bastille erlebt nach 229 Jahren soeben eine Neuauflage. Monsieur Macrons Stuhl wackelt. Und mit ihm die EU.

Der Langmut der Deutschen ist von einem anderen Zuschnitt als etwa der der Franzosen oder der Italiener. Aber auch er hat eine Grenze. Das Brodeln im Lande mag noch nicht laut sein, aber es ist flächendeckend. Die Abschaffer können und werden nicht obsiegen.

Emigs Ecke

Zum Ausklang jedes Newsletters etwas Positives zu bringen, darum bat mich vor geraumer Zeit mein lieber Leser M. Emig. Heute gibt es dazu gleich dreierlei:

1. Am kommenden Dienstg um 11:30 Uhr wird in der Notarssozietät Simon & Dr. Huber in Bayreuth der Gewinner meines diesjährigen Spendenaufrufs ausgelost werden. Ganz gleich, wen von allen Spendern das Los treffen wird: Ich danke sehr herzlich allen, die sich für die ihnen (wie mir) völlig unbekannte Familie des so füh verstorbenen Bindlacher Feuerwehrkommandantens.

2. Falls Sie noch nach einem Weihnachtsgeschenk für einen selbst denken wollenden Menschen suchen, der gerade seinen politischen Erweckungsprozess durchlebt, kann ich Ihnen guten Gewissens das im MSW-Verlag erschienene Buch „#wir sind noch mehr“ empfehlen. macht-steuert-wissen.de oder als Printausgabe mit der ISBN 978-3-945780-42-8 im Buchhandel bestellbar. Für wie brisant „irgendwer“ dieses Buch offensichtlich hielt, das beweist die umgehende Sperrung einer Facebook-Nachricht, in der auf es aufmerksam gemacht wurde. Was den prompten Gipfelsturm auf Platz 1 der amazon-Bestsellerliste aber nur noch befördert haben dürfte. Die „Abschaffer“ scheinen sich auch hier mittlerweile selbst abzuschaffen.

3. Lesern, die nicht für andere, sondern auch für sich selbst nach einem Geschenk fahnden, das sie über Jahre begleiten und beseelen kann, lege ich das soeben neu erschienene Buch meiner lieben Freundin Renate Lilge-Stodieck von der Epoch Times ans Herz. Ihr Buch, für meinen Geschmack mit einem optimierungsbedürftigen Cover erschienen, ist das, was ich für mich selbst als wirklich bereichernd bezeichne. Der Mensch lebt nicht vom Brot allein. Sie finden dieses sehr besondere Kleinod auch auf amazon oder als Printausgabe unter der ISBN 978-3-945780-43-5.

Beste Grüße und einen frohen 2. Advent!

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