Axel Retz: Gaslighting oder Das Leben der Anderen

Von 11. Mai 2019 Aktualisiert: 11. Mai 2019 18:17
Die objektive Wirklichkeit wird unterdrückt und von einem Netzwerk aus Politik und Mainstreammedien durch ein allumfassendes, ideologisches Bühnenbild ersetzt. Das Wort „Netzwerkdurchsetzungsgesetz“ bekommt vor diesem Hintergrund eine ganz andere – und wahrscheinlich zutreffendere Bedeutung. Gastautor Axel Retz und sein neuester Newsletter.

Liebe Leserinnen und Leser,

vor allem habe die Datenschutz-Grundverordnung die Menschen für die Notwendigkeit eines sorgsameren Umgangs mit ihren persönlichen Daten sensibilisiert, sagt der Bundesbeauftragte für den Datenschutz und die Informationsfreiheit (BDFI). Was ich zu bezweifeln wage.

Dank der DSGVO haben wir ja mittlerweile ein phantastisches Datenschutz-System. Sagt man uns. Dass die modernen, von der EU zur Pflichtausstattung jeder Wohnung erklärten „Smart Meter“ in unseren Sicherungskästen genau aufzeichnen, welche Stromverbraucher im Haushalt zu welchem Zeitpunkt eingeschaltet sind und diese Daten an uns unbekannte Dritte weiterreichen, ist angeblich erforderlich, um die Auslastung des Stromnetzes besser erfassen und die Stromversorgung zukunftsfest machen zu können. Was natürlich Unfug ist, denn dafür muss man nicht die einzelnen Haushalte unter die Lupe nehmen, es genügen einzelne Städte oder Stadtteile.

„Irgendwer“ kann dank der Smart Meter mitverfolgen, ob und wann wir zuhause sind und wann wir uns im Urlaub befinden, was ihn aber schlichtweg rein gar nichts angeht. Eine Idee unserer EU, die uns andererseits eine völlig überzogene und in Teilen dilettantisch ausgetüftelte Datenschutzgrundverordnung aufs Auge gedrückt hat. Zu beidem wurden die Bürger natürlich nicht befragt. Und das aus gutem Grunde:

Artikel 13 des Grundgesetzes regelt die „Unverletzlichkeit der Wohnung“. Zusammenfassend lautet seine Aussage, dass es niemanden zu interessieren hat, was Sie in ihren vier Wänden treiben, solange Sie dabei nicht mit dem Gesetz in Konflikt geraten. Technische Mittel, die dem Zweck dienen, Vorgänge innerhalb einer Wohnung zu erfassen, die ohne Einsatz dieser Mittel verborgen blieben, sind demnach nur unter bestimmten Voraussetzungen zulässig und bedürfen der richterlichen Anordnung.

Unzulässig ist das Erheben vor allem von Daten aus dem Kernbereich der privaten Lebensgestaltung. Genau das aber tun die modernen Verbrauchserfassungsgeräte. Ich frage mich zum einen, warum die Datenschützer das Thema verschlafen haben und zum zweiten, ob dieses Durchleuchten ihrer Lebensgewohnheiten bis ins Kleinste hinein den Bürgern überhaupt vertraut ist.

Erst recht frage ich mich das bei Geräten wie Apples Siri oder Amazons Alexa, die mehr als nur den „kleinen Lauschangriff“ beherrschen, nämlich den „großen“. Schon vor 1998 hatte die Bundesregierung wiederholt versucht, diesen „Großen Lauschangriff“ einzuführen. Meist scheiterte dies an der damaligen Bundesjustizministerin Sabine Leutheusser-Schnarrenberger (FDP). 1995 führte die FDP dazu eine Urabstimmung durch, bei der sich eine Mehrheit von 63,6 % für den „Großen Lauschangriff“ aussprach. Als Reaktion darauf trat Sabine Leutheusser-Schnarrenberger von ihrem Amt als Bundesministerin zurück. Heute mangelt es der Politik vorne und hinten an solchen Menschen, denen die Belange der Bürger wichtiger sind als die Parteidisziplin.

Unbekannt war mir, was mir mein im entfernten Südbaden lebender IT-Dienstleister anlässlich seines Besuchs vor gut drei Wochen mitteilte: Legen Sie einmal zwei identische Smartphones auf den Tisch, von denen nur auf einem Facebook und Twitter installiert sind. Und nun plaudern Sie über einen geplanten Thailand-Urlaub und/oder sexy Unterwäsche oder sonst irgendetwas. Dann dürfen Sie einmal raten, auf welchem Gerät Sie in Kürze Werbung zu Thailandferien und Dessous erhalten. …

„Das Leben der Anderen“

2006 entstand Florian Henckel von Donnersmarcks sehenswerter Spielfilm „Das Leben der Anderen“, der u. a. auch den Sicherheitsapparat der DDR thematisierte. Mehr oder weniger fassungslos konnten die Zuschauer in diesem Film mitverfolgen, wie die Obrigkeit nahezu alle Lebensäußerungen ihrer Bürger ausspionierte, bevorzugt natürlich derjenigen, deren Systemtreue in Frage stand und/oder sie vermeintlich erpressbar machte.

Heute scheint sich die überwiegende Mehrheit der Menschen damit abgefunden zu haben, dass ihnen nicht bekannte Dritte nahezu alles von ihnen wissen. Schlimmer noch: Sie glauben, auf ihre modernen Geräte gar nicht mehr verzichten zu können und öffnen ihrer perfekten Überwachung sehenden Auges und euphorisch Tür und Tor. Mit den von der EU geplanten Durchdigitalisierung von Kraftfahrzeugen werden die Bürger noch viel gläserner werden und es interessierten Kreisen noch viel besser ermöglichen, auch bei abgeschaltetem Smartphone ein durchgängiges Bewegungsprofil von ihnen zu erstellen, ihre Kontakte auszuforschen und ihre „Gesinnung“ auszuloten – und bei vom Diktat der politischen Korrektheit abweichendem Verhalten auch zu sanktionieren.

Ein sich empört zeigender Westen kritisiert an China immer lauter das sog. social scoring  https://www.welt.de/wirtschaft/article192029849/Social-Scoring-So-absurd-ausgefeilt-ist-Chinas-Ueberwachungssystem.html, scheint sich aber auf dem besten Weg zu befinden, dieses System noch zu toppen.

Die im Raum stehende RFID-„Verchippung“ der Menschen, die es parallel zur Abschaffung des Bargeldsystems ermöglichen würde, unliebsame Zeitgenossen finanziell einfach „abzuschalten“, dürfte sich erübrigen, wenn die Masse der Menschen sich ihrer Überwachung freiwillig hingibt und sich systemkonform einnorden lässt. Der nachstehende Link ist zwar nicht ganz jung, trifft dafür aber in vielen Punkten den Kern der Sache https://www.freiewelt.net/reportage/ridf-chip-ist-nur-der-anfang-geheimdienste-und-forschung-arbeiten-an-transhumaner-zukunft-10070395/ George Orwells 1984 und die von Edward Snowden aufgedeckten Machenschaften der NSA waren ein lauschiges Picknick gegen das, was sich in der EU der Pipeline befindet.

Gaslighting, wohin das Auge schaut

Nun ringen sie wieder, unsere Politiker. Sie ringen um die beste Ausgestaltung des „Fachkräftezuwanderungs-Gesetzes“. Der geneigte Leser wird sich daran erinnern, dass uns auch im Herbst 2015 schon eine Flut neuer, hochqualifizierter Fachkräfte versprochen wurde. „Fachkräfte“, die zum ganz überwiegenden Teil heute von unseren Sozialsystemen leben. Nun also der nächste Vorstoß. Man fragt sich, in wie viele Puzzleteile das schon jetzt völlig unübersichtliche Zuwanderungsthema noch aufgedröselt werden soll und warum bestehende Gesetze nicht einfach angewendet werden als immer neue zu erfinden, die dann ebenfalls nicht zur Anwendung kommen und im Papiertigermodus verkommen.

Den Vogel bei der Diskussion um das neue Gesetzesvorhaben schoss Bundesinnenminister Seehofer ab, der allen Ernstes von sich gab, Deutschland werde jederzeit die Kontrolle darüber behalten, wer ins Land komme. Lieber Horsti, behalten kann man nur etwas, das man bereits hat. Und in unserem Land herrscht hinsichtlich Zahl der Zuwanderer, ihrer Identität, ihres Alters und ihrer Pläne ein nahezu kompletter Kontrollverlust.

Gehirnwäsche

Menschen, die permanent mit Darstellungen der Wirklichkeit konfrontiert werden, die so gar nicht der eigenen Wahrnehmung entsprechen, befinden sich im spannungsgeladenen Zustand der „kognitiven Dissonanz“, die besonders stark empfunden wird und zur Gefährdung des stabilen, positiven Selbstkonzepts führen kann, falls jemand permanent Informationen bekommt, die ihn als dumm, unmoralisch oder irrational dastehen lassen. https://de.wikipedia.org/wiki/Kognitive_Dissonanz

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In der vergangenen Woche hat mich Leser Ole E. auf das Thema „Gaslighting“ aufmerksam gemacht. Der Begriff entstammt dem 1938 erschienenen Theaterstück „Gaslight“ des britischen Dramatikers Patrick Hamilton, später als „das Haus der Lady Alquist“ mit Ingrid Bergmann in der Hauptrolle verfilmt.

Im Theaterstück/Film redet ein Mann seiner Gattin u. a. ein, dass die von ihr gesehene, flackernde Gaslampe tatsächlich gar nicht flackere (daher der Name „Gaslighting“), der heute in der Psychologie Versuche beschreibt, jemanden zu desorientieren, zu manipulieren, zu verunsichern und damit sein Realitätsempfinden und Selbstbewusstsein zu destabilisieren und letztlich zu zerstören.

Wikipedia schreibt dazu: „Die Opfer von Gaslighting erleiden nicht selten sogar komplexe, schwergradige (chronische, floride oder progrediente) psychische Erkrankungen. Sie verfallen in eine tiefe Depression, Angst-, Panik- oder wahnhafte Zustände und können zudem auch eine Posttraumatische Belastungsstörung oder Dissoziative Störung entwickeln und/oder ihre gesamte Persönlichkeit verändert sich (z. B. zu einer selbstunsicher-vermeidende Persönlichkeitsstörung) wegen der vom Täter wiederholt genährten Selbstzweifel. Dabei kann es sogar dazu kommen, dass das Opfer denkt „Ich bin völlig wahnsinnig geworden“ und das Gefühl hat, sein eigenes Leben nicht mehr im Griff oder den Verstand verloren zu haben.“ https://de.wikipedia.org/wiki/Gaslighting#Psychische_Folgen

Horst Seehofers Aussage, „jederzeit die Kontrolle darüber zu behalten, wer ins Land kommt“, ist solch ein Fall von Gaslighting. Denn wenn der Bundesinnenminister es sagt, muss ja die eigene Wahrnehmung, dass in der Zuwanderung schlichtweg Chaos herrscht, falsch sein, erst recht, wenn der Staatsfunk seinen Unfug regurgitiert.

„Es kommen immer weniger Zuwanderer“, „es kommen Facharbeiter“, „die Zuwanderer sind nicht krimineller als die Einheimischen“, „die Zuwanderer sind alle Flüchtlinge“ sind weitere Beispiele für Gaslighting, im Trommelfeuer auf alle niedergehend, die tagtäglich das genaue Gegenteil dessen sehen und erleben und (hier kommt die moralische Keule zum Tragen) für ihre objektiv ja völlig richtige Wahrnehmung verunglimpft und in die rechte Ecke gestellt werden.

Ein Beispiel: Die Gewalt der Deutschen gegen Ausländer nimmt zu, die der Ausländer gegen Deutsche hingegen ab. Gaslighting vom Allerfeinsten, wie das neue BKA-Lagebild belegt. https://philosophia-perennis.com/2019/05/11/dramatischer-anstieg-bei-gewalttaten-gegen-deutsche/ Die Anzahl der Morde an Deutschen durch Zuwanderer legte 2018 gegenüber dem Vorjahr um 105 Prozent zu, 55.359 schwere und schwerste Körperverletzungen wurden von Ausländern 2018 an Deutschen verübt (pro Tag 151).

Und – erfahren Sie etwas davon? Nein. Aber wenn Sie auf Facebook oder Twitter diese Behördenstatistik ein klein wenig ungeschickt weiterleiten, betreiben Sie „Hate-Speech“ und werden gesperrt oder wegen Volksverhetzung angeklagt.

Und hier schließt sich der Kreis. Die objektive Wirklichkeit wird unterdrückt und von einem Netzwerk aus Politik und Mainstreammedien durch ein allumfassendes, ideologisches Bühnenbild ersetzt. Versuchen Sie, diesen faulen Zauber in den „sozialen Medien“ aufzudecken, greift die Zensur ein.

Das Wort „Netzwerkdurchsetzungsgesetz“ bekommt vor diesem Hintergrund eine ganz andere und wahrscheinlich zutreffendere Bedeutung:

Das Netzwerk muss durchgesetzt werden! Die Realität zu erkennen, ist ein Zeichen von Krankheit, sie zu benennen, zutiefst unmoralisch oder auch kriminell.

„Die Union von heute ist stärker als die Union von gestern“, äußerte Noch-EU-Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker auf einer Pressekonferenz in der vergangenen Woche. Gaslighting. Die EU (nicht Europa) ist von zahlreichen Zerfallsrisiken bedroht, egal ob es um Zuwanderung, die Vergemeinschaftung von Schulden, den Euro oder die wachsenden sozialen Spannungen geht.

„In Deutschland herrscht Meinungsfreiheit.“ Gaslighting. „In Chemnitz hat es Hetzjagden gegeben.“ Gaslighting. „Rechtes Gedankengut ist bis in die Mitte der Gesellschaft vorgedrungen.“ Gaslighting. „Der Islam ist friedfertig.“ Gaslighting. „Die EU bekämpft Fluchtursachen.“ Gaslighting.

Einen besonders misslungenen Versuch des Gaslighting sehen Sie in einem Plakat der CDU zu den anstehenden Wahlen zum europäischen Parlament. Sichere Grenzen nach außen – wo denn? „Regierung und Parlament vertreten die Interessen der Wähler.“ Gaslighting. „Deutschland hat freie, unabhängige Medien und einen Rundfunk, der als Faktor der freien Meinungsbildung (Programmauftrag!) auftritt. Gaslighting.

Die Krone des diesbezüglichen Wahnsinns flimmert seit vergangener Woche durch die deutschen Kinosäle. Dass es Menschen bzw. eine bestimmte Kultur/Religion gibt, die sich selbst gegenüber allen anderen überlegen fühlt und diese gemäß Auftrag eines heiligen Buchs zu bekämpfen hat, wissen wir.

Wir wissen auch, dass diese Kultur ihren Kindern schon mit der Muttermilch den Glauben an die eigene Überlegenheit und den Hass gegen „Andersgläubige“ verabreicht, hierzulande durch die Bildung von Clans und Parallelgesellschaften auffällt und unser Grundgesetz ebenso ablehnt wie unsere sog. Demokratie.

Nun die Preisfrage: Um welche Gruppe geht es dabei?

Falls Sie es nicht wissen sollten, gönnen Sie sich mit Popcorn und Cola einfach einmal den Film „Kleine Germanen“, inszeniert von Mohammad Farokhmanesh und Frank Geiger und gesponsert mit reichlich Geld der öffentlichen Hand. Nach dem Kinobesuch sind Sie um eine Erkenntnis reicher:

Bei dieser Menschengruppe geht es um die in unserem Land angeblich weit verbreiteten rechtsradikalen Familien, die ihre Kinder fernab der Öffentlichkeit im Sinne über Generationen tradierter NS-Manier indoktrinieren, sie schon frühzeitig zu Kampfsportlern ausbilden und ihre rechtslastige, brutal umgesetzte Pädagogik von Generation zu Generation weitergeben.

Die (erfundene?) Hauptakteurin des Films namens Elsa wird leider nur als Animationsfigur wiedergegeben, der Film bietet nicht einen einzigen belastbaren Beleg für den von ihm kolportierten Inhalt, obwohl er sich selbst als „dokumentarisch“ bezeichnet.

Die klassischen Feindbilder der heutigen Gaslighting-Strategie obsiegen auch in diesem Film wieder, ganz vorne die „völkische Mehrfachmutter“. Eine völkische Mehrfachmutter ist bitte was? Ich selbst bin ein Drilling und ich kenne heute Familien, die vier, sechs und noch mehr Kinder haben – was mittlerweile im Wesentlichen auch zur Frage des Geldbeutels geworden ist. Irgendwelche Leute, die in die in diesem Film gezeigte „Realität“ passen, kenne ich nicht. Und wenn es sie geben sollte, dürfte ihr Anteil an der Bevölkerung verschwindend gering und wohl niemals in der Lage sein, sich aus diesem Minimalismus zu befreien.

Glaubt man diesem Epos, wirken um uns herum – vor allem natürlich in „Dunkeldeutschland“ im Verborgenen und vor allem auf dem Lande – Wiedergänger der SS. Und dass wir sie nicht sehen können (auch, weil der Film sie uns ja nicht zu zeigen imstande ist), liegt daran, dass angeblich daran, dass sie „perfekt geschult“ sind. Von wem?

Witzigerweise brachte Deutschlands Zeitung mit den großen Buchstaben (BILD) einen Tag vor dem Kino-Start der „Kleinen Germanen“ einen Titelbeitrag über den 2015 nach Deutschland eingereisten syrischen Flüchtling Abboud Sweid mit seinen drei Ehefrauen in drei Wohnungen und dreizehn (bald vierzehn) Kindern, die vom deutschen Steuerzahler finanziert werden, da niemand der vier Erwachsenen einer Arbeit nachgeht. Warum auch! Sind diese Mütter auch „völkische Mehrfachmütter“? Aber nicht doch!

Zweimal sind wir Türken beim Versuch gescheitert, Europa militärisch zu erobern. Jetzt erobern wir Europa mit den Bäuchen unserer Frauen“, kündigte der türkische Präsident Tayyip Erdogan schon 2015 an.

Und wir bekommen einen Film in die Kinos, in dem Front gegen deutsche „Mehrfachmütter“ bezogen wird. Geht‘s noch?

Die Deutschen, gebeutelt offensichtlich von ihnen permanent eingebläuten Schuldkomplexen und einem an psychologische Kriegsführung grenzenden Hagel von kognitiven Dissonanzen und Gaslighting, ducken sich mehrheitlich weiter weg anstatt einfach einmal offen zu kommunizieren, dass ihnen ihre Peiniger der Linken, Grünen und Roten (m/w/d) gestohlen bleiben können und mit einem kräftigen, durchaus unökologischen Fußabdruck in den Allerwertesten in die politische Bedeutungslosigkeit geschickt gehören.

Falls Sie wider meiner Erwartung jemanden kennen, der dem Klischee der „Kleinen Germanen“ entspricht, lassen Sie es mich bitte wissen und fragen Sie beherzt an, ob sich diese Menschen einmal mit mir in Verbindung setzen mögen. Absolute Vertraulichkeit sichere ich zu.

Ein Volk, dem man via Politik und Medien all seine gesellschaftlichen und psychosozialen Gewissheiten und Leitplanken raubt und es damit psychisch entwurzelt, dessen Kirchen sich als Brutstätten schlimmster Verbrechen erweisen und sich mehr und mehr dem Islam öffnen, das jedes Vertrauen in die Politik und die Medien verloren hat, die Gesetze von „oben“ Tag für Tag mit Füßen getreten sieht und sich von hochpathologischen Ideologen den „alten weißen Mann“ und die „völkische Mehrfachmutter“ als Feindbilder vorgaukeln lässt, während sein Land von „Schutzbefohlenen“ und ihrer hohen Geburtenrate heimgesucht wird, läuft Gefahr, sich gehirngewaschen in eine Richtung zu entwickeln, die nur Wenige wollen, gegen die die Mehrheit aber bis jetzt nicht Stellung bezieht.

Wie krank unser politisches System mittlerweile geworden ist, verdeutlicht ein „Diskussionsentwurf“ des Bundesjustizministeriums (Katarina Barley, SPD) https://www.patriotpetition.org/2019/05/07/neues-abstammungsrecht-stoppen-kinder-haben-ein-recht-auf-vater-und-mutter/, demzufolge Kinder lesbischer Paare juristisch künftig nicht mehr Vater und Mutter haben sollen, sondern „Mutter und Mitmutter“, was den biologischen Vater praktisch rechtlos stellen würde.

„Volk“, „Heimat“ und „Vaterland“, in praktisch jedem Land dieser Erde als nicht thematisierenswerte Selbstverständlichkeiten betrachtet, werden von den Gutmenschen hierzulande als rechtsradikale Kampfbegriffe stigmatisiert, die Familie und die Heterosexualität zunehmend als unzeitgemäß dargestellt.

Die Dauerberieselung mit „Nachrichten“, die so ganz und gar nicht der eigenen Wahrnehmung entsprechen, destabilisiert viele Menschen und treibt sie teilweise in ärgste psychische Erkrankungen bis hin zum Suizid. Aber damit sie erkennen, dass sie das Falsche sehen, wurden „Faktenfinder“ und zahllose „Faktenchecks“ ins Leben gerufen, die die Lüge hoffähig zu machen und die Wahrheit zu pathologisieren versuchen. Ich meine:

Auch wenn die Wahlen zum Europäischen Parlament letztlich jeder rechtlichen Grundlage entbehren (die EU ist ja kein Staat): Gehen Sie zu dieser Wahl, leider eingedenk der alten Weisheit, dass es nicht darauf ankommt, wie gewählt, sondern wie ausgezählt wird!

Ihnen allen ein geruhsames, fried- und freudvolles Wochenende!

Axel Retz

„So mancher, der an sich gescheit, hält einen Wahn für Wirklichkeit.“ Erich Limpach (1899 – 1965)
„Wer weder widerstehen will noch fliehen – wie ist dem zu helfen?“ Michel de Montaigne  (1533 – 1592)

Axel Retz ist seit über 25 Jahren als Chefredakteur von Börsenmagazinen und Börsendiensten tätig und betreibt die Portale www.private-profits.de und www.moneyversum.de

 

Dieser Beitrag stellt ausschließlich die Meinung des Verfassers dar. Er muss nicht zwangsläufig die Sichtweise der Epoch Times Deutschland wiedergeben.