Bill Gates wollte den Friedensnobelpreis – mithilfe von Jeffrey Epstein

Epoch Times21. Mai 2021 Aktualisiert: 21. Mai 2021 17:53
Anfang Mai wurde die Scheidung von Bill und Melinda Gates bekannt gegeben. Seitdem brodelt es in der Gerüchteküche um Bill Gates. Jetzt packt ein ehemaliger Mitarbeiter der Gates-Stiftung aus. Er entlarvt weitere Hintergründe zu der Freundschaft zwischen Bill Gates und Jeffrey Epstein.

Bill Gates und seine Frau Melinda haben Anfang des Monats ihre Scheidung bekannt gegeben. Seitdem ist der Mitbegründer von Microsoft mit einer Flut von Behauptungen über seine Beziehung zu dem bereits verstorbenen Sextäter Jeffrey Epstein konfrontiert. Epstein wurde im Jahr 2019 unter dem Vorwurf des Betreibens eines Sexrings von Minderjährigen verhaftet. Offiziellen Angaben zufolge erhängte sich der US-Milliardär in seiner Gefängniszelle.

Bill Gates hat eine Freundschaft zu Epstein stets bestritten. Aktuell kommen aber immer mehr Details ans Licht, die eine enge Verbindung zwischen Gates und Epstein erkennen lassen.

Wie ein ehemaliger Mitarbeiter der Bill und Melinda Gates Foundation der US-amerikanischen Website „The Daily Beast“ nun berichtet, wollte Bill Gates mit Hilfe von Jeffrey Epstein den Friedensnobelpreis gewinnen. Der Ex-Mitarbeiter behauptet, Gates sah seinen Freund Epstein als „sein Ticket“, um den renommierten Preis zu gewinnen.

„Bill Gates dachte, Jeffrey wäre in der Lage, ihm zu helfen. Er dachte, Jeffrey würde die richtigen Leute kennen oder einen anderen Weg finden, wodurch er den Friedensnobelpreis bekommen könnte. Ich denke, er war letztlich enttäuscht, dass es nicht geklappt hat“, so der Mitarbeiter.

Treffen mit Norwegischen Nobelkomitees

Dass an der Aussage des Insiders etwas dran sein könnte, zeigen die Enthüllungen der norwegischen Zeitung „DN“ vom Oktober 2020. Damals berichtete das Blatt, dass Bill Gates und Jeffrey Epstein 2013 nach Straßburg fuhren, um den damaligen Vorsitzenden des Norwegischen Nobelkomitees, Thorbjørn Jagland, zu treffen.

Die Zeitung zitierte einige Personen, die mit der Angelegenheit vertraut waren. Diese sagten, Jagland, Epstein und Gates hätten sich mit drei Vertretern des Think Thanks International Peace Institute (IPI) getroffen. Demnach stellte Epstein Bill Gates dem IPI vor. Später kam es zwischen dem IPI und der Gates-Stiftung zu einer Kooperation – es wurde ein Projekt zur Ausrottung von Polio lanciert.

Das Treffen fand mehrere Jahre nach Epsteins erstem Verfahren wegen Sexualstraftaten statt. 2006 bekannte sich Epstein zweier Kapitalverbrechen schuldig – darunter die Aufforderung einer Minderjährigen zur Prostitution. Der US-Milliardär machte einen Deal mit den Behörden und wurde zu lediglich 18 Monaten Gefängnis verurteilt. Seitdem war Epstein als Sexualstraftäter registriert.

Kein Treffen – doch ein Treffen

Thorbjørn Jagland, der auch norwegischer Außenminister und Premierminister war, dementierte zunächst den Bericht der dänischen Zeitung über das Treffen mit Epstein und Gates – ruderte später aber zurück.

„Sie kamen mit ihren jeweiligen Delegationen zu meiner Residenz. Bill Gates und Epstein kamen gemeinsam, gefolgt von den anderen. Ich machte eine Einführung über das europäische System zur Kontrolle von Medikamenten. Danach ging das Gespräch weiter“, schrieb Jagland in einer E-Mail.

Demzufolge kam das Treffen zwischen Gates, Epstein und dem Europarat durch die Arbeit an Impfstoffen zustande. Daniel Holtgen, der Kommunikationschef des Europarats, behauptetet nichts von dem Treffen gewusst zu haben. „Ich habe keine Kenntnis von diesem Treffen. Falls es stattgefunden hat, war es keine offizielle Angelegenheit des Europarats“, schrieb er in einer E-Mail.

Später ruderte auch Holtgen zurück. Nachdem Jagland das Treffen zugegeben hatte, sagte Holtgen, dass auch er an dem Treffen beteiligt war.

Gates-Stiftung dementiert

Die Stiftung von Bill und Melinda Gates gab damals an: Bill Gates hätte „nie irgendwelche finanziellen Geschäfte mit Epstein“ gehabt. „Wir arbeiten mit dem International Peace Institute zusammen – einem Stipendiaten, der unsere Bemühungen zur Verbesserung der Gesundheit in Pakistan und Afghanistan unterstützt“, fügte die Stiftung hinzu.

Unterdessen dementierte ein Sprecher der Gates Stiftung den Bericht von „The Daily Beast“. Er sagte, Bill Gates habe es nie angestrebt, den Friedensnobelpreis zu gewinnen.

„Obwohl ein Nobelpreis sicherlich eine große Ehre wäre, ist es falsch zu behaupten, dass Bill Gates den Preis unbedingt haben wollte. Er hatte sich die Ehrung nicht zum Ziel gemacht oder sich in irgendeiner Weise dafür eingesetzt. Sollte Epstein vorgehabt haben, sich im Namen von Gates in irgendwelche Prozesse in Zusammenhang mit der Auszeichnung einzuschalten, waren sich weder Gates noch irgendjemand, mit dem er zusammenarbeitete, dieser Absichten bewusst. Sie hätten solche Angebote der Unterstützung abgelehnt“, sagte der Sprecher.

Jagland sagte der Zeitung „DN“, dass sein Treffen mit Epstein und Gates nichts mit der prestigeträchtigen Auszeichnung zu tun gehabt hätte. Er betonte, dass der Microsoft-Mitbegründer 2013 nicht für den Preis nominiert war. Das Komitee selbst weigerte sich, die Angelegenheit zu kommentieren und sagte, es gebe keine Informationen über die Nominierten bekannt. (oz)



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