Chen Yonglin spricht bei einer Kundgebung zum Welt - Flüchtlingstag in Sydney (The Epoch Times)

Übergelaufener chinesischer Diplomat erhält in Australien Schutzvisum

Von 8. Juli 2005 Aktualisiert: 8. Juli 2005 17:05

Der chinesische Überläufer Chen Yonglin und seine Familie erhielten heute die Nachricht, dass ihnen ein permanentes Schutzvisum von der australischen Regierung ausgestellt wurde.

Mark Green, Rechtsanwalt und Koordinator von Refugee Advice and Casework Service Australia Inc., bestätigte die Nachricht.

Über einen Freund ließ Chen eine Botschaft ausrichten, in der er seinen Dank und Anerkennung für die Unterstützung des australischen Volkes ausdrückte.

„Durch diese Angelegenheit habe ich gesehen, dass das demokratische System in Australien nicht von der chinesischen kommunistischen Diktatur beeinflusst oder kontrolliert wird. Den Rest meines Lebens werde ich dazu beitragen, dem chinesischen Volk zu helfen, das tyrannische kommunistische System abzuschütteln,“ sagte Chen.

Chen Yonglin gab Ende Mai seinen Posten als Erster Sekretär des chinesischen Generalkonsulats in Sydney auf und versuchte, nach Australien überzulaufen.

Er kam sofort in die Schlagzeilen mit seiner Aussage, dass die Kommunistische Partei Chinas ungefähr 1000 Spione beschäftigt, die in Australien operieren und dass sie chinesische Dissidenten und Falun Gong-Praktizierende im Ausland intensiv überwacht und belästigt hat.

Vier weitere Überläufer sind seither mit weiteren Enthüllungen über die brutalen Aktivitäten von Chinas Gestapo-artiges „Büro 610“ an die Öffentlichkeit gegangen und mit der Behauptung, China plane, Australien durch die Verlockungen von lukrativen Geschäftsabschlüssen von seinen demokratischen Werten und Grundsätzen abzubringen.

Der Regierung Howard wird jetzt vorgeworfen, daß sie Chens Aussagen aus Angst, China zu verärgern, nicht ernstgenommen habe.



Gerne können Sie EPOCH TIMES auch durch Ihre Spende unterstützen:

Jetzt spenden!


Kommentare
Liebe Leser,

vielen Dank, dass Sie unseren Kommentar-Bereich nutzen.

Bitte verzichten Sie auf Unterstellungen, Schimpfworte, aggressive Formulierungen und Werbe-Links. Solche Kommentare werden wir nicht veröffentlichen. Viele Kommentare waren bisher schon anregend und auf die Themen bezogen. Wir bitten Sie um eine Qualität, die den Artikeln entspricht, so haben wir alle etwas davon.

Da wir die juristische Verantwortung für jeden veröffentlichten Kommentar tragen müssen, geben wir Kommentare erst nach einer Prüfung frei. Je nach Aufkommen kann es deswegen zu zeitlichen Verzögerungen kommen.

Die Kommentarfunktion wird immer weiter entwickelt. Wir freuen uns über Ihr konstruktives Feedback, sollten Sie zusätzliche Funktionalitäten wünschen an [email protected]


Ihre Epoch Times - Redaktion