Beatrix von Storch über ARD-Film „Aufbruch ins Ungewisse“: „Absurdistan ist nichts dagegen“

Epoch Times16. February 2018 Aktualisiert: 17. Februar 2018 7:26
In einem Youtube-Video macht Beatrix von Storch auf die Verflechtung zwischen Staatsfernsehen und den Altparteien aufmerksam. Es geht um den ARD-Film "Aufbruch ins Ungewisse".

AfD-Politikerin Beatrix von Storch stellt eine Quiz-Frage: „In welchem Land ist das wohl passiert”?

„Die Tochter eines Ministers der Regierungspartei, gleichzeitig Ehefrau eines führenden Politikers der gleichen herrschenden Partei, produziert mit öffentlichen Geldern einen Film, der im Staatsfernsehen gesendet wird und dieser Film wirbt für die Regierungspolitik und macht die immer stärker werdende einzige Oppositionspartei madig. Na, welches Land?“, fragt sie.

Etwa in den „bösen Ländern“ Russland, Polen oder Ungarn? Nein: Die richtige Antwort lautet Deutschland!

Verflechtung von Medien und Politik

Christine Strobl ist die Tochter des früheren Finanzministers Wolfgang Schäuble und die Ehefrau des Baden-Württembergischen Innenministers Thomas Strobl. Beide sind enge politische Weggefährten von Bundeskanzlerin Angela Merkel und Stützen ihrer Flüchtlingspolitik.

„Frau Strobel ist verantwortlich für das Programm der ARD-Produktionsfirma Degeto – mit einem Jahresetat von 400 Millionen Euro – finanziert aus ihren Zwangsgebühren“, so die AfD-Frau.

Christine Strobl ist auch für die Produktion des Films „Aufbruch ins Ungewisse” verantwortlich. Im Film geht es darum, dass ganz Europa von den „bösen Rechtspopulisten besetzt ist”, fährt von Storch fort.

Der Streifen zeigt Gewalt, Chaos und Unterdrückung. Doch die Gefahr für die Demokratie geht im Film nicht vom „radikalen Islam, oder von extremen Linken“ aus – sondern von den „demokratisch gewählten Parteien in Europa die Merkels Flüchtlingspolitik kritisieren“, beklagt die Politikerin die Machart des Films.

In der ARD-Produktion „sind das ausdrücklich nicht Rechtsextreme, sondern Rechtspopulisten“, so von Storch. Die Verfolgten in dem Film sind die „Gutmenschen und die Bildungsbürger“, die vor den „bösen Rechtspopulisten“ nach Südafrika fliehen müssen.

Das Fazit von Beatrix von Storch: „Absurdistan ist nichts dagegen.“

(so)

Siehe auch:

ARD-Film „Aufbruch ins Ungewisse“: Fiktives Flüchtlingsdrama erzeugt kaum Empathie

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