Joko Winterscheidt.Foto: Sean Gallup/Getty Images for GQ

Joko Winterscheidt: „Warum legt man nicht einfach mal dieses Land lahm an einem Freitag?“

Epoch Times1. August 2019 Aktualisiert: 1. August 2019 18:24
Der Entertainer Joko Winterscheidt hat die Klima-Aktivisten von Fridays for Future gelobt und fordert, freitags gleich das ganze Land lahmzulegen.

Mit einem Streikaufruf „an alle“ hat der Entertainer Joko Winterscheidt den jungen Klima-Aktivisten von Fridays for Future den Rücken gestärkt.

„Warum geht nur ihr auf die Straße? Warum sind es nicht die Leute, die am Freitag in einem Büro sitzen“, rief er Hunderten jungen Klimaaktivisten bei dem ersten großen Fridays-for-Future-Kongress in Dortmund zu.

Warum legt man nicht einfach mal – steile These – dieses Land lahm an einem Freitag?“

Alle zeigten immer begeistert auf das, was die jungen Aktivisten bisher geleistet hätten, so Winterscheidt weiter, „aber viel zu viele bleiben zuhause“.

„Ihr seid diejenigen, die alles richtig machen“

Er sei beeindruckt vom andauernden Engagement der Fridays-for-Future-Bewegung. „Ihr seid dabei, etwas zu verändern“, sagte Winterscheidt. „Von wegen, die Jugend hätte kein Interesse, ihr seid diejenigen, die alles richtig machen“, ermunterte er die Teilnehmer bei einem Auftritt auf der Bühne des Kongresses.

Von Mittwoch bis Sonntag sollen rund 1500 Schüler und Studenten zu dem Treffen nach Dortmund kommen. Der erste Kongress dieser Art und Größenordnung soll dem persönlichen Kennenlernen, der besseren Vernetzung und Stärkung der Bewegung dienen. Auch der künftige Kurs wird beraten.

Podiumsgespräche und Arbeitsgruppen über Klimawandel

Entscheidungen sollen ausdrücklich nicht getroffen werden, hieß es aus dem Organisationsteam.

Bei Podiumsgesprächen und in Arbeitsgruppen befassen sich die Teilnehmer mit ihren Forderungen sowie den Zusammenhängen des Klimawandels, eignen sich aber auch methodisches Rüstzeug auf den Feldern Rhetorik oder Kampagnenarbeit an.

Nach Angaben der „Welt“ beteiligen sich an der Diskussionen unter anderen der Vorsitzende der Wirtschaftsweisen, Christoph Schmidt, und der Wissenschaftler vom Massachusetts Institute of Technology (MIT), Otto Scharmer. Am Freitagvormittag ist auch eine Kundgebung in der Innenstadt geplant. (dpa/so)


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