Brandanschlag auf Imker-Gartenlaube: Attacke der Antifa auf Leipziger „Identitären“-Leiter Alex Kleine?

Von 13. Dezember 2017 Aktualisiert: 14. Dezember 2017 11:30
Es schien eine gewöhnliche Brandmeldung der Feuerwehr. Doch offenbar steckte ein politischer Anschlag linker Extremisten dahinter ...

Donnerstag, 7. Dezember, 3.30 Uhr: Vergeblich versucht die Feuerwehr mit fünf Löschfahrzeugen und 40 Einsatzkräften an eine lichterloh brennende Gartenlaube in Threna bei Leipzig heranzukommen, berichtete „Tag24“.

Die Zufahrt auf das Grundstück von der S38 her ist unmöglich. Eine direkte Anfahrt von der anderen Seite ist ebenfalls ausgeschlossen.

Später versuchen die Feuerwehrleute, sich zwischen abgemeldeten Autos auf dem Nachbargrundstück hindurchzuarbeiten. Als sie dies endlich geschafft hatten, war es bereits zu spät.

Wie die „Bild“ berichtete, brannte das Häuschen bis auf die Grundmauern nieder. Laut „Focus“ entstand ein Sachschaden von ungefähr 15.000 Euro.

Alle diese Medienberichte enthielten eine Vermutung auf Brandstiftung.

Offenbar Antifa-Brandanschlag

Wie sich herausstellte, gehört das Grundstück den Eltern des Leipziger „Identitären“-Leiters Alexander „Malenki“ Kleine, der als Brandstifter die linksextremistische Antifa vermutet. Diese hatten sich „mit dem wohnortnahen Wochenendgrundstück eine kleine Sicherheit für das Alter geschaffen“, so Kleine, der selbst eine kleine Imkerei hier betrieb.

Der Anschlag war gut geplant. Die Täter hatten sich offenbar Zutritt zum Gebäude verschafft und Vorbereitungen in jedem Raum getroffen, so dass sich das Feuer gleichmäßig im ganzen Häuschen – Schlafzimmer, Wohnzimmer und Küche – ausbreiten konnte.

Alexander Kleine fragt in Richtung der Täter:

Was ist los mit euch? (…) Was ist denn mit euch nicht in Ordnung? (…) Jetzt zündet ihr hier von einfachen Leuten das kleine Bisschen Alterssicherheit an, (..) nehmt alten Leuten das weg, was sie sich mühsam zusammengespart haben.“

Doch der Leipziger will sich nicht entmutigen lassen, das sagt er auch den mutmaßlichen Brandstiftern von der Antifa:

Was habt ihr gedacht? Denkt ihr, dass ich jetzt aufhöre, weniger Videos mache, meine Meinung nicht mehr sage? Könnt ihr vergessen! Gerade jetzt geht’s weiter!“

Alex Malenki richtet eine Bitte an alle Leute in der Community. „Meinen Eltern würde ich natürlich gern möglichst viel Schaden abnehmen und freue mich daher über jede noch so kleine Unterstützung.“ Ansonsten bleibt nur, alles wieder aufzubauen. „Und dann wird hier im nächsten Jahr weitergeimkert.“

Meine politische Aktivität bei der Identitären Bewegung und die verstärkte Präsenz von Linksextremen bei der Innenministerkonferenz in Leipzig führten nun zum thematisierten Ereignis.“

(Alexander „Malinki“ Kleine, „Identitäre Bewegung“ Leipzig)

„Kaum verwunderlich, wenn selbst in der Mainstreampresse Gewalt gegen politisch Andersdenkende legitimiert wird.“ In diesem Zusammenhang verwies Kleine auf einen Artikel im Spiegel unter dem Titel „Mit Rechten reden – Unendlich öde!“

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Ob Kleine tatsächlich mit dem Brandanschlag eingeschüchtert und zum Schweigen gebracht werden sollte, bleibt zunächst spekulativ. Vielleicht war auch das Youtube-Projekt „Laut gedacht“ von Alex „Malinki“ und Philip Thaler jemandem ein Dorn im Auge …

Hintergrundinfo: „Identitäre Bewegung“

„Die ‚Identitäre Bewegung‘ fällt seit einigen Jahren durch Aktionen und Positionen auf, die islam- und fremdenfeindlich geprägt sind“, so Torsten Voß, Leiter des Hamburger Landesamtes für Verfassungsschutz in einem Artikel der „Zeit“.

Dem widersprach der Bundessprecher der „IB“, Leon Degener: „Die ‚Identitäre Bewegung‘ ist eine patriotische Jugendorganisation. Wir wollen Patriotismus wieder frei von irgendwelchen überkommenen Ideologien erfahrbar machen.“

Laut Degener seien die Beobachtungen des Verfassungsschutzes ungerechtfertigt, man bekenne sich zur demokratischen Grundordnung und verstehe sich als außerparlamentarische Opposition.

Wir gehen den Weg des friedlichen, aktiven Widerstands gegen die vorherrschende Politik: mit überspitzten Aktionen, die gern auch ein bisschen frech und satirisch sein dürfen.“

(Leon Degener, Bundessprecher der „Identitären Bewegung“)

Die „Zeit“ sieht die Mitglieder der „IB“ als „redegewandt, ihre Sprache hat nichts gemein mit der dumpfen Rhetorik rechter Skinheads. Man ist stolz auf den akademischen Hintergrund der ‚IB‘.“

In Wikipedia wird über die Ideologie der „IB“ Folgendes geschrieben: „Die Ideologie der ‚Identitären Bewegung‘ folgt dem Konzept des Ethnopluralismus, das statt von einer biologisch gestifteten Einheitlichkeit einer Volks- und Abstammungsgemeinschaft, wie sie etwa im NS-Rassismus dominant war, die kulturelle ‚Reinhaltung‘ der Gesellschaft anstrebt. Die IB erhebt die Forderung nach ‚ethnopluralistischer Vielfalt‘ statt ‚kulturellem Einheitsbrei'“.

Werbefilm der „Identitären Bewegung“ Deutschland:

Siehe auch:

Demo-Verbot in Paris: Festgenommene waren keine Identitäre, sondern Linksextreme

Malta: Verpflegungs-Bann gegen Identitären-Schiff „C-Star“ – Bürger bringen Besatzung trotzdem Trinkwasser und Lebensmittel

Identitären-Schiff vor tunesischer Küste blockiert – Widerstand gegen illegale Migration wird massiv angefeindet

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