RKI-Präsident zeigt sich vorsichtig „optimistisch“

Von 23. März 2020 Aktualisiert: 23. März 2020 12:42
Derzeit sei in Deutschland ein Trend absehbar, dass die exponentielle Wachstumskurve sich etwas abflacht, sagte der Präsident des Robert-Koch-Institutes im Hinblick auf die von der Regierung getroffenen Kita- und Schulschließungen. Zur Pressekonferenz des RKI am 23. März.

Inzwischen hat sich das Coronavirus in 182 Länder verbreitet. Bislang sind weltweit (Stand 22.3. 10 Uhr) 283.812 Infizierte gemeldet, davon gelten 89.840 Menschen als genesen. Darüber informierte der Präsident des Robert-Koch-Institutes (RKI), Lothar Wieler in einer Pressekonferenz am 23. März.

Derzeit sei in Deutschland ein Trend absehbar, dass die exponentielle Wachstumskurve sich etwas abflacht, sagte Wieler im Hinblick auf die von der Regierung getroffenen Kita- und Schulschließungen. „Ich bin optimistisch, dass diese Maßnahmen schon jetzt sichtbar sind.“ Auch wenn das sehr früh sei, da die Einschränkungen erst seit einer Woche gelten würden. Eine Auswertung dazu könne voraussichtlich am Mittwoch erfolgen.

Wissen und Handeln

Gemeinsam mit der Universität Erfurt wird seit Anfang März über das Internetportal COSMO eine Umfrage durchgeführt. Aus den Ergebnissen sei ersichtlich, dass die Risikowahrnehmung innerhalb der deutschen Bevölkerung gestiegen sei. Wichtig sei laut Wieler, dass sich die Menschen gut informieren und entsprechend handeln. Jedoch gäbe es noch eine „Kluft zwischen Wissen und Handeln“.

Aus den dem RKI vom Mobilfunkanbieter bereitgestellten Daten ließe sich ablesen, dass sich die Mobilität innerhalb der Bevölkerung reduziert hätte – „aber noch nicht genügend“, so Wieler. Nach wie vor gelte: „Abstand halten ist das Gebot der Stunde.“

Insofern erinnerte das RKI an den empfohlenen Abstand von 1,5 bis 2 Metern zu anderen Personen und die Einhaltung der Hygienemaßnahmen.

Eindämmung funktioniere nur, wenn die Menschen weiterhin „mit aller Kraft“ die Gesundheitsämter unterstützen, die Kontakte nachzuverfolgen. Insoweit gelte nach wie vor die Isolierung von Infizierten und die Quarantäne von Kontaktpersonen – unabhängig von den verhängten Ausgangsbeschränkungen.

Corona-Testung in drei Gruppen

Die Corona-Tests stünden in genügender Menge zur Verfügung, sagte Wieler. Vor allem Erkrankte und Kontaktpersonen werden getestet. Als dritte Gruppe nannte er medizinisches Personal, wenn diese symptomatisch ist. Gleichzeitig gelte es, die Testkapazitäten weiter zu erhöhen.

Nach wie vor setzt das RKI auf die Bekämpfungsstrategie, die „richtig und wichtig“ sei, betonte Wieler. Das bedeute: konsequente Eindämmung, durch die die Epidemie verlangsamt wird, ein Schutz der chronisch Erkrankten und Betagten sowie eine Erhöhung der Kapazität in der ärztlichen Versorgung. Es sei wichtig, Infizierte und Erkrankte so früh wie möglich zu erkennen und zu isolieren. Für Medizinpersonal gibt es eine Ausnahme: Solange keine Symptome auftreten, dürfen die Betroffenen weiterarbeiten.

Kontaktpersonen müssten weiterhin von den Gesundheitsbehörden ermittelt und einer Quarantäne unterstellt werden. Diese Maßnahme gelte unabhängig von den bestehenden von der Regierung verhängten Maßnahmen. Damit dies gelingt, hat die RKI eine Ausschreibung veröffentlicht, wonach Medizinstudenten die Gesundheitsämter bei ihren Aufgaben unterstützen sollen, um Infektionsketten zu unterbrechen.

Alle Corona-Infizierte gelten als Corona-Tote

Wieler weist darauf hin, dass alle Infizierten, die verstorben sind, als Corona-Todesfälle gelten. Es gäbe keine Unterscheidung nach Vorerkrankungen.

Über die in China beschriebenen Lockerung von Maßnahmen konnte der RKI-Chef nicht sagen. Die offiziellen Stellen, von der das RKI seine Informationen beziehen würde, seien die WHO und das CDC – quasi das Robert-Koch-Institut in China. Die konkreten Bewertungen müssten die Behörden vor Ort machen. Die chinesischen Wissenschaftler und Behörden hätten den besten Überblick über das Geschehen und so viele Erfahrungen gesammelt, das sie „sicher systematisch“ vorgehen werden.

Spekulationen über wenige ostdeutsche Infizierte

Einen vermuteten  Zusammenhang zwischen einer in der DDR geltenden Tuberkulose-Impfpflicht und den geringen Infektionszahlen in Ostdeutschland konnte Wieler nicht bestätigen. „Es gibt nach heutigem Wissensstand keinerlei Zusammenhang zwischen einer Impfung gegen Tuberkulose und dem SARS-Cov-2.“

Die Pressekonferenzen des RKI finden aufgrund der „gebotenen sozialen Distanzierung“  nur noch montags, mittwochs und freitags statt. Während der Pressekonferenz sind zwei Kamerateams und ein bis zwei Fotografen anwesend.

Zum Stand 23. März, 0:00 Uhr wurden in Deutschland 22.672 Corona-Fälle und 86 Todesfälle an das RKI elektronisch gemeldet. Das seien 4.062 Fälle mehr als am Vortag. Wieler wies darauf hin, dass die genannten Fallzahlen nicht den tatsächlichen Anstieg widerspiegeln dürften, da manche Behörden am Wochenende keine Meldungen vorgelegt hätten.

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Über 2.809 Patienten, von denen konkrete Daten vorlagen, sind bis zum 22. März genesen. Das sei eine „konservative Schätzung“. Das RKI gehe davon aus, dass der Anteil der vom Coronavirus genesenen Menschen höher ist. Aus den vorliegenden Daten gehe hervor, dass das Durchschnittsalter der Infizierten 45 Jahre beträgt. Das durchschnittliche Todesalter 82 Jahre. Von den Infizierten sind 57 Prozent Männer und 43 Prozent Frauen.

 

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