Hollywood-Pädophile und die Walt-Disney-Connection – „An Open Secret“ und X-Men-Macher Bryan Singer löscht sein Twitter-Konto

Von 20. November 2017 Aktualisiert: 21. November 2017 11:17
Wie dunkel sind die Geheimnisse Hollywoods? Die jüngsten Anschuldigungen des sexuellen Missbrauchs und sogar des Kindesmissbrauchs lassen es erahnen. Bei genauerer Betrachtung zeigt sich aber, wie tief die Abgründe in der Film- und Musikindustrie - und sogar bei Walt Disney - wirklich sind.

In Hollywood überschlagen sich die Ereignisse. Dutzende Größen der Filmbranche werden der sexuellen Belästigung, ja sogar der Vergewaltigung und des Kindesmissbrauchs beschuldigt. Die Anschuldigungen gegen Harvey Weinstein haben diese Lawine losgetreten, die offenbar vor niemandem mehr halt macht.

Auch nicht vor X-Men-Regisseur Bryan Singer – der Anfang November kurzerhand seinen Twitter-Account gelöscht hat. Der Grund: Justin Smith. Der Mann beschuldigt Singer der Sexattacken.

Justin Smith schreibt unter anderem:

„Ich traf #BryanSinger zum ersten Mal im Jahr 2000. Mein Freund war einer seiner besten Freunde. Deshalb traf ich ihn [Bryan Singer] oft. Vom ersten Moment an, als ich ihn traf, war er immer auf Drogen. Er hat mich ständig angebaggert und bat mich immer darum, ihm meinen Penis oder meinen Hintern zu zeigen.“

„Als ich meinem Freund davon erzählte, sagte er: „Oh Bryan spielt einfach gerne, wenn er high ist“. Danach fuhren wir nicht mehr zu seinem Haus, weil ich dort nicht mehr hin wollte. Wir trafen ihn später auf anderen Partys. Er war immer umgeben von einer Schar.“

„Es waren immer 2-3 ältere 50-70 Jahre alte Männer bei ihm, die offensichtlich auf Drogen waren. Sie hatten aber immer noch ihre Hemden und Hosen an (er stellte sie als Produzenten vor). Sie hatten auch mindestens 5 bis manchmal 10 junge Männer bei sich. Ich sollte wirklich Jungs sagen, keiner von ihnen war wahrscheinlich älter als 16 oder 17.“

„Das waren alles angehende Models/Schauspieler, die alle auf Drogen und teilweise nackt waren. Bryan sagte mir immer wieder, dass sie noch in sein Haus – auf eine “private Party“ – fahren würden und bat mich, mitzukommen. Ich sagte immer nein.“

Justin Smith veröffentlichte noch weitere Tweets. Der X-Men-Regisseur reagierte panisch auf Smiths Tweets und löschte seinen Account.

Bryan Singer bereits 2014 des Missbrauchs beschuldigt

Bryan Singer ist ein US-amerikanischer Regisseur, Produzent und Drehbuchautor. Singer ist insbesondere durch sein Mitwirken an der X-Men-Filmreihe bekannt, wo er vier Filme als Regisseur inszenierte. Zudem ist er der Gründer der Filmproduktionsgesellschaft Bad Hat Harry Productions.

2014 geriet der einflussreiche Hollywood-Regisseur erstmals wegen der Anschuldigung des Kindesmissbrauchs in die Negativschlagzeilen. Der ehemalige Kinderstar Michael Egan hatte behauptet, als Teenager von vier Hollywood-Größen misshandelt worden zu sein – unter ihnen war auch Singer.

Egan erhob damals schwere Vorwürfe gegen eine Gruppe erfolgreicher und mächtiger Regisseure und Produzenten in Hollywood. Die Beschuldigten hätten einen Kindersexring betrieben, sagte Egan. Er und andere Kinder seinen Opfer gewesen. „Ich wurde von diesen Menschen herumgereicht wie ein Stück Fleisch“, so Egan. „Was ich durchgemacht habe, sollte niemand in seinem Leben erfahren müssen.“

Die Klage richtete sich gegen Singer und später auch gegen weitere Hollywood-Schwergewichter, wie den Ex-Präsidenten von Warner Brothers Network, Garth Ancier, den früheren Chef von Disney TV, David Neuman und den Produzenten der Broadway-Show „Hair“, Gary Goddard. Die vier sollten Egan im Teenageralter von 14 bis 17 Jahren immer wieder Drogen gegeben und missbraucht haben.

„An Open Secret“

Die Anschuldigungen von Michael Egan standen damals auf wackeligen Beinen und das Verfahren endete in einem Desaster. In einem der Verfahren „trieben der ebenfalls angeklagte ehemalige Disney-Manager David Neuman und seine Anwältin Patricia Glaser Egan und seinen Anwalt Jeff Herman derart in die Enge, dass diese die Klage freiwillig zurückzogen“, schrieb damals der „Hollywood-Reporter“. Am Schluss entschuldigte sich Egans Anwalt sogar bei den Angeklagten. Davor erhielt Michael Egan von Bryan Singer eine aussergerichtliche Zahlung von 100.000 Dollar.

Egan bekam danach selbst Ärger mit der Justiz. Er stand in North Carolina wegen Kapitalbetrugs vor Gericht und wurde nach einem Schuldeingeständnis zur Zahlung von 300.000 Dollar Schadenersatz verurteilt. Das schadete der Glaubwürdigkeit des ehemaligen Schauspielers enorm.

Egan wirkte auch im Film „An Open Secret“ mit. Er war nicht der einzige, der Hollywoods Elite Kindesmissbrauch vorgeworfen hatte. Auch andere junge Männer berichteten in der Dokumentation über sexuellen Missbrauch. Einige der im Film Beschuldigten, wie Kindermanager Marty Weiss oder Brian Peck wurden wegen Kindesmissbrauch zu Haft verurteilt. Mittlerweile arbeiten beide wieder in der Branche.

Die meisten anderen Täter, die im Film auch namentlich genannt wurden, sind bis heute in der Filmindustrie tätig. Bob Villard, der Leonardo DiCaprio und Tobey Maguire zu Beginn ihrer Karrieren managte, verkaufte Fotos von Jungen im Internet. Offenbar tut er dies immer noch.

Amy Berg die Produzentin von „An Open Secret“ wurde 2007 für ihre Dokumentation „Deliver Us From Evil“ über Kindesmissbrauch in der katholischen Kirche für den Oscar nominiert. „An Open Secret“ selbst wurde bei großen Filmfestivals abgelehnt und bekam medial nur wenig Aufmerksamkeit. In ihrer Tagline schrieb Berg sehr treffend: „The film Hollywood doesn’t want you to see“.

Der Film ist auf Vimeo und steht kostenlos zur Verfügung: 

Die Walt-Disney-Connection

Heute, drei Jahre nach dem Erscheinen von „An Open Secret“, gibt es eine Lawine von Anschuldigungen der sexuellen Belästigung in Hollywood. Es gibt auch weitere Aussagen, dass zumindest Gary Goddard und eben auch Bryan Singer Kinder sexuell missbraucht haben sollen. Der Hollywood-Schauspieler Anthony Edwards – Top Gun, Emergency Room, Zodiac – beschuldigte Goddard unlängst, ihn als Kind jahrelang sexuell belästigt zu haben. Gary Goddard arbeitet – wie David Neuman – auch für Walt Disney.

Interessanterweise haben mindestens die beiden mutmaßlichen Sextäter Verbindungen zu Walt Disney. Und bei genauerer Betrachtung, ist Disney selbst alles andere als harmlose Kinderunterhaltung.

Unterschwellige Sex-Nachrichten in Disneys-Kinderfilmen

Für Verwunderung sorgen beispielsweise Sequenzen aus Disney-Zeichentrickfilmen, die allerlei Anlass zu Spekulationen über die wahren Absichten des Disney-Konzerns geben.

Hier einige Beispiele:

Der Mickey Mouse Club

Auch der Mickey Mouse Club sorgt bei genauerer Betrachtung für Skepsis. Der Mickey Mouse Club war eine Sendung in den 1990ern des Disney Channels, in dem viele Kinderstars ihre Karriere begonnen haben. Darunter waren auch die heute weltbekannten Superstars Justin Timberlake, Christina Aguilera, Britney Spears und Miley Cyrus.

Die Karrieren dieser Stars – vor allem der weiblichen – sind alle identisch. Zuerst waren sie nette Mädchen und im Laufe der Zeit wurden sie immer verruchter – und damit auch immer bekannter. In der Musik- und Filmindustrie sowie in den Medien wurden sie zu Ikonen hochgehoben.

In den Disney-Filmen gibt es zwar keine hinreichenden Belege dafür, dass explizit Pädophilie propagiert wird, aber dem Gründer Walt Disney wird nachgesagt, dass er persönlich zumindest solche Kontakte gepflegt hatte.

Interessant ist auch die Tatsache, dass in den USA kaum ein Prominenter ohne die Mickey-Maus-Symbolik auszukommen scheint.

Mind Control?

Was man für eine harmlose Spielerei halten könnte, könnte aber auch einen ernsten Hintergrund haben. Laut Mind Control-Opfer und Autorin Cathy O’Brien war der Disney-Konzern auch mit den Mind Control-Programmen der CIA verbunden. Es wird spekuliert, dass die Mickey-Maus-Ohren entweder von Opfern dieser Disney-Programmierung getragen werden, oder sie könnten bei anderen als „Trigger“, also als Auslöser für bestimmte, (unterbewusst) programmierte Verhaltensmuster stehen.

So wurden laut O’Brien die Disney-Filme „Alice im Wunderland“ und „Der Zauberer von Oz“ während der CIA-Programme „MK-Ultra“ und „Monarch“ zur Bewusstseinskontrolle von Kindern eingesetzt. Das Ziel: Deren eigene Persönlichkeit zu brechen und durch Konditionierung fremdbestimmte Verhaltensweisen auszulösen, wie etwa eine verfrühte Sexualisierung.

O’Brien, die das Buch „Die TranceFormation Amerikas: Die wahre Lebensgeschichte einer CIA-Sklavin unter Mind-Control“ geschrieben hat, meint, bei dem Mind-Control-Program ginge es darum, den eigenen Willen der Opfer zu brechen und deren Opferrolle als erstrebenswertes Verhaltensmuster für andere Heranwachsende vorzuleben. Auf diese Weise würden auch andere Menschen keine gefestigte Persönlichkeit entwickeln, weil sie von klein auf lernen, dass dies von der Gesellschaft nicht honoriert wird.

Walt Disney als Sexist und Antisemit bezeichnet

Walt Disney selbst wurde in der Dokumentation „Secret Lives“ von Joseph Bullman aus dem Jahre 1995 als ein Sexist und Antisemit bezeichnet. Walt Disney war auch politisch aktiv. Er hatte als FBI-Informant eine 26 Jahre andauernde Partnerschaft mit FBI-Direktor J. Edgar Hoover. Er war auch Mitglied in der „Motion Picture Alliance for Preservation of American Ideals“.

Walt Disney war auch ein Mitglied der Bruderschaft DeMolay International, die nach dem letzten Großmeister der Tempelritter benannt ist und als freimaurerische Jugendorganisation gilt. Das beweist dieses Zertifikat:

Dass Walt Disney in einem Geheimbund aktiv war, zeigt auch, dass es einen „Disneyland Masonic Club“ gibt:

Zudem gibt es den „Club 33“. Dabei handelt es sich um einen Privatclub, der nur einem exklusiven Personenkreis zugänglich ist. Es heißt, der Mitgliedschaftsbeitrag pro Jahr würde 7.500 bis 10.000 US-Dollar betragen. Angeblich gehören diesem Club nur 487 Mitglieder an, die für ihre Aufnahme eine Wartezeit von bis zu 15 Jahren in Kauf nehmen mussten.

Was dort hinter verschlossenen Türen passiert und was den Mitgliedern für ihr Geld geboten wird, ist nicht bekannt. Bekannt ist, dass es unter Disneyland unterirdische Tunnel gibt. Es geht das Gerücht um, dass in diesen unterirdischen Anlagen Kinder verschwinden. Ob dieses Gerücht den Tatsachen entspricht und was wirklich in Disneyland geschieht bleibt Spekulation.

Nachfolgend noch ein Video-Beitrag, der zeigt, dass viele Dinge tiefgründiger sind, als sie oberflächlich wahrgenommen werden.

Okkulte Popmusik | Verschwörungen in der Musikbranche:

Quellen:

Die dunkle Seite von Walt Disney (Videos)

Sexueller Missbrauch in Hollywood: Das offene Geheimnis

Siehe auch:

Schauspieler macht Schock-Aussage: „Charlie Sheen hat 13-jährigen Corey Haim am Filmset vergewaltigt“

„Herr der Ringe“-Star Elijah Wood: Hollywood ist voll von Kinderschändern

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