Kap. 16: Pseudoreligion Ökologismus – Der Kommunismus hinter dem Umweltschutz (Teil 1)

Die Umweltbewegung hat mit sensationeller Rhetorik den aufrichtigen Wunsch der Menschen benutzt, die Umwelt zu schützen – um eine globale politische Bewegung zu schaffen. Dabei wurde der Umweltschutz für manche zu einer Pseudoreligion, ins Extrem getrieben und politisiert.

Der Klimawandel ist ein heißes Thema in der heutigen Gesellschaft. Die öffentliche Debatte zu diesem Thema ist ungewöhnlich aktiv, mit unterschiedlichen Meinungen aus den Medien, der Öffentlichkeit und der Politik. Das am häufigsten gehörte Argument ist, dass die Emission von Treibhausgasen durch den Menschen zu einer globalen Erwärmung geführt hat, die zu gefährlichen Klimakatastrophen führen wird.

Die Anhänger dieser Theorie behaupten, dass diese Schlussfolgerung durch wissenschaftlichen Konsens erreicht wurde oder bereits wissenschaftlich abgesichert ist – doch dem ist nicht so. Für einige Umweltschützer gelten Menschen, die diese Schlussfolgerung ablehnen, nicht nur als wissenschaftsfeindlich, sondern auch als Anti-Humanisten.

Die Problematik hinter dem Ökologismus ist heute äußerst komplex: Die Bewegung hat mit sensationeller Rhetorik den aufrichtigen Wunsch der Menschen benutzt, die Umwelt zu schützen, um eine globale politische Bewegung zu schaffen. Viele Teilnehmer sind wohlmeinend, haben einen Sinn für Gerechtigkeit und sorgen sich wirklich um die Zukunft der Menschheit.

Was viele jedoch nicht erkennen, ist, wie die Kommunisten den Ökologismus benutzen, um sich als moralisch überlegen darzustellen und ihre eigene Agenda voran zu treiben. Auf diese Weise wird der Umweltschutz in hohem Maße politisiert, ins Extrem getrieben und sogar zu einer Pseudoreligion – aber ohne die traditionellen moralischen Grundlagen. Irreführende Propaganda und verschiedene politische Zwangsmaßnahmen gewinnen die Oberhand, wobei sie das Umweltbewusstsein in eine Art „Kommunismus light“ verwandeln. … Die Epoch Times veröffentlicht hier den ersten Teil des 16. Kapitels des neuen Buches „Wie der Teufel die Welt regiert“.

Inhaltsverzeichnis

Einführung
1. Die kommunistischen Wurzeln des Umweltschutz
a) Die drei Phasen des Ökologismus
b) Ökologismus und Marxismus: Die gleichen Wurzeln
c) Ökologischer Marxismus
d) Ökologischer Sozialismus
e) Grüne Politik: Grün ist das neue Rot
f) Öko-Terrorismus
g) Greenpeace: Keine friedliche Geschichte
2. Der Mythos des „Konsens“ über den Klimawandel
a) Eine kurze Geschichte des „Konsenses“ in der Klimawissenschaft
b) Das Dogma in der wissenschaftlichen Gemeinschaft etablieren
Quellen

Im 2. Teil wird der Mythos des „Konsens“ über den Klimawandel fortgesetzt. Es geht darum „warum Umweltwissenschaftler Katastrophenszenarien vorantreiben“, den Umweltschutz als eine weitere Form des Kommunismus, den Aufbau einer Weltregierung, die Unterdrückung oppositioneller Stimmen, die Manipulation von Menschen für eine Straßenrevolution und eine neue Religion des Anti-Humanismus.

Einführung

Die Erde ist das Lebensumfeld der Menschen, die ihnen Nahrung, Rohstoffe und Entwicklungsbedingungen bietet. Sie ermöglichte den Menschen, seit Tausenden von Jahren zu gedeihen.

Die Menschheit lebt in einer engen Wechselwirkung mit der natürlichen Umgebung. Sowohl die traditionelle chinesische als auch die westliche Kultur unterstreichen die gutartige Symbiose zwischen Mensch und Natur. Wie der alte chinesische Philosoph Dong Zhongshu in „Üppiger Tau der Frühlings- und Herbst-Annalen“ schreibt: „Alles auf Erden wurde zum Wohl des Menschen geschaffen“ [1]. Das bedeutet, dass es die Absicht des Schöpfers war, den Menschen Bedingungen zum Leben zu bieten, gleichzeitig kann alles auf der Erde von Menschen genutzt werden. Aber zugleich müssen die Menschen in ihrem Leben den Prinzipien des Himmels und der Erde folgen. Somit müssen sie alles in Maßen nutzen und die natürliche Umgebung, in der die Menschen leben sollen, aktiv erhalten und schützen.

Die traditionelle westliche Kultur besagt, dass der Schöpfer für die Menschen eine natürliche Umgebung bereitstellt und sie auffordert, diese zu verwalten. Daher sollte der Mensch die natürliche Umwelt schätzen und sinnvoll nutzen. In der Philosophie der traditionellen chinesischen Kultur herrscht zwischen allen Dingen ein Gleichgewicht sowie das Gebot, Schaden zu vermeiden. Die konfuzianische Doktrin von Mitte und Maß besagt: „Es ist das gleiche System von Gesetzen, durch das alle geschaffenen Dinge entstehen und jedes sich in seiner Ordnung und seinem System entwickelt, ohne dass sie sich gegenseitig verletzen; dass die Natur ihren Weg ohne Konflikt oder Verwirrung finden kann. […]“ [2].

Die Chinesen aus alten Zeiten schätzten und schützen die Umwelt. In historischen Berichten aus der Zeit Yu des Großen heißt es: „In den drei Monaten des Frühlings brachten die Menschen keine Äxte in den Wald, damit der Wald gedeihen konnte. In den drei Sommermonaten legten die Menschen keine Netze in den Flüssen aus, damit die Fische sich fortpflanzen konnten“ [3].

Zengzi, ein konfuzianischer Gelehrter, schrieb: „Holz konnte nur zur richtigen Jahreszeit geschlagen und Tiere nur geschlachtet werden, wenn dafür die rechte Zeit war“ [4]. Dies zeigt das traditionelle chinesische Konzept der Mäßigung in allen Dingen und der Wertschätzung und des Schutzes der natürlichen Umwelt.

Nach der industriellen Revolution verursachte die Umweltverschmutzung durch die Industrie schwere ökologische Schäden und die westlichen Gesellschaften begannen, sich der Problematik bewusst zu werden. Nach der Einführung von Umweltschutzgesetzen und -standards wurde die Umweltverschmutzung wirksam reduziert und die Umwelt erholte sich deutlich. Dabei stieg das öffentliche Bewusstsein für den Umweltschutz enorm und es wurde allgemein anerkannt, dass Umweltschutz ein notwendiges und angemessenes Ziel sei.

Wir müssen zwischen mehreren Ideen unterscheiden: Umweltschutz, Umweltbewegungen und Ökologie. Umweltschutz ist, wie der Name schon sagt, der Schutz der Umwelt. Seit dem Beginn der menschlichen Zivilisation haben die Menschen die Notwendigkeit verstanden, die Umwelt zu schützen. Dies hatte nichts mit einer bestimmten politischen Ideologie zu tun.

Die Umweltbewegung ist eine soziale und politische Bewegung für Umweltfragen. Ihr vorrangiges Ziel ist, die Umweltpolitik, das öffentliche Denken und Handeln durch Massenbewegungen, den Einfluss der Medien und politische Agitation zu ändern. Ökologismus ist eine Philosophie und Ideologie, sie betont die Notwendigkeit des Umweltschutzes und des harmonischen Zusammenwirkens der menschlichen Gesellschaft mit der natürlichen Ökologie. Die Motive für Umweltschutz und Ökologismus sind nicht gleich. So wie sich im Kommunismus die Kommunisten durch die Übernahme von Massenbewegungen auszeichneten und sie zu ihrem Vorteil manipulierten, sehen wir hier, dass die Kommunisten seit Beginn des modernen Umweltbewusstseins die Bewegung systematisch für ihre Absichten zweckentfremdend mitbenutzen.

Die Problematik hinter dem Ökologismus ist heute äußerst komplex: Die Bewegung hat mit sensationeller Rhetorik den aufrichtigen Wunsch der Menschen benutzt, die Umwelt zu schützen, um eine globale politische Bewegung zu schaffen. Viele Teilnehmer sind wohlmeinend, haben einen Sinn für Gerechtigkeit und sorgen sich wirklich um die Zukunft der Menschheit.

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Was viele jedoch nicht erkennen, ist, wie die Kommunisten den Ökologismus benutzen, um sich als moralisch überlegen darzustellen und ihre eigene Agenda voran zu treiben. Auf diese Weise wird der Umweltschutz in hohem Maße politisiert, ins Extrem getrieben und sogar zu einer Pseudoreligion – aber ohne die traditionellen moralischen Grundlagen. Irreführende Propaganda und verschiedene politische Zwangsmaßnahmen gewinnen die Oberhand, wobei sie den Ökologismus in eine Art „Kommunismus light“ verwandeln.

Dieser Artikel konzentriert sich darauf, wie der Ökologismus als Ideologie mit dem Kommunismus in Verbindung gebracht und wie die Umweltbewegung übernommen, manipuliert und in den Dienst des Kommunismus gestellt wurde, sowie die Auswirkungen, die das mit sich bringen wird, wenn es unkontrolliert so weitergeht.

1. Die kommunistischen Wurzeln des Ökologismus

Der Kommunismus hat auf vielen Gebieten komplizierte Vorbereitungen für die Zerstörung der Menschheit getroffen. Der aus Europa stammende Kommunismus begann gewaltsame Revolutionen und eroberte die Macht in den beiden Großmächten des Ostens – Russland und China. Das kommunistische Lager und die westliche Welt begannen im Kalten Krieg eine langwierige Auseinandersetzung. Nach dem Zusammenbruch der Sowjetunion und des Ostblocks in Osteuropa begannen die Kommunisten sowohl in den östlichen als auch in den westlichen Gesellschaften an Einfluss zu gewinnen und versuchten, eine streng kontrollierte Weltregierung einzurichten.

Um dieses Ziel zu erreichen, muss der Kommunismus einen „Feind“ erschaffen oder ausnutzen, der die gesamte Menschheit bedroht und die Öffentlichkeit auf der ganzen Welt einschüchtert, damit diese sowohl ihre individuelle Freiheit als auch ihre staatliche Souveränität abgibt. Zu diesem Zweck scheint es fast unvermeidlich zu sein, Panik auf der ganzen Welt hinsichtlich drohender Umweltkatastrophen heraufbeschwören.

a) Die drei Phasen des Ökologismus

Die Entstehung und Entwicklung der Umweltbewegung ist untrennbar mit dem Kommunismus verbunden. Konkret durchlief ihre Entwicklung drei Stufen [5]. Die erste Etappe ist die theoretische Ausarbeitungsphase, ein Zeitraum, der mit der Veröffentlichung des „Kommunistischen Manifests“ von Marx und Engels im Jahre 1848 begann und bis zum ersten „Earth Day“ („Tag der Erde“) im Jahr 1970 andauerte.

Zu Beginn dieser Phase betrachteten Marx und seine Schüler den Umweltschutz nicht als den Mittelpunkt ihres theoretischen Diskurses, doch der marxistische Atheismus und der Materialismus stimmten naturgemäß mit der Haupttendenz des Ökologismus überein. Marx erklärte, der Kapitalismus lehne die Natur (das heißt die Umwelt) ab. Marx’ Jünger entwickelten den Begriff „Ökosystem“ und integrierten den Umweltschutz stillschweigend in bestimmte Bereiche, in denen er reifen sollte.

In den letzten zehn Jahren dieser Phase, von 1960 bis 1970, erschienen in den Vereinigten Staaten zwei Bestseller: „Der stumme Frühling“ (1962) und „Die Bevölkerungsbombe“ (1968). Der Ökologismus trat unter dem Deckmantel des „Umweltschutzes“ auf die öffentliche Bühne.

Das wichtigste Ereignis zu Beginn der zweiten Phase war der erste „Tag der Erde“, der 1970 stattfand. Kurz darauf, 1972, veranstalteten die Vereinten Nationen in Stockholm die erste Konferenz über die Umwelt des Menschen. Zu diesem Zeitpunkt wurde rasant eine Reihe von Organisationen gebildet, und ihre Aktivitäten wuchsen. In den Vereinigten Staaten und in Europa setzten sie unter dem Deckmantel wissenschaftlicher Forschung, der Gesetzgebung, Versammlungen und so weiter die Regierungen durch Propaganda, Proteste und Aktivismus unter Druck.

Auf der Makroebene fungierte die Gegenkultur der 60er Jahre fast wie eine Militärparade kommunistischer Elemente im Westen. Sie betraten die Bühne, indem sie Bürgerrechts- und Antikriegsbewegungen übernahmen und gingen dann schnell zu andere Formen des antikapitalistisches Kampfes über, darunter der Frauenbewegung, der Homosexuellen-Bewegung und vieles mehr.

Nach den 70er Jahren, nachdem die Anti-Vietnam-Kriegsbewegung verebbt war, begannen die kommunistischen Konzepte ihren Prozess der Institutionalisierung, der als „langer Marsch durch die Institutionen“ bezeichnet wurde. Dabei überfluteten sie den Feminismus und das Umweltbewusstsein – dies ist die eigentliche Ursache für den Aufstieg der umweltpolitischen Ideologie und -Bewegung.

Eine der wichtigsten Kräfte, die in den 70er Jahren das Banner des Ökologismus schulterten, waren die Hippies als Rückgrat der Gegenkultur. Tatsächlich war der Kommunismus im Begriff, sich nach dem Scheitern im Kalten Krieg unter dem Banner des Ökologismus neu zu verpacken – in der Absicht, den globalen Kommunismus unter einem anderen Namen einzuführen.

Die dritte Phase begann kurz vor Ende des Kalten Krieges. 1988 gründeten die Vereinten Nationen den Weltklimarat (IPCC, „Intergovernmental Panel on Climate Change“) und das Konzept der globalen Erwärmung begann, den politischen Bereich zu erobern. Am Vorabend des Zusammenbruchs der Sowjetunion im Jahr 1990 fand in Moskau eine internationale Umweltkonferenz statt. In seiner Rede trat der Generalsekretär der Kommunistischen Partei der Sowjetunion, Michail Gorbatschow, für die Einrichtung eines internationalen Umweltüberwachungssystems ein. Er unterzeichnete einen Pakt zum Schutz „einzigartiger Umweltzonen“, drückte seine Unterstützung für Umweltprogramme der Vereinten Nationen aus und forderte eine Folgekonferenz (die im Juni 1992 in Brasilien stattfand). [6]

Fast alle westlichen Umweltschützer akzeptierten diese Vorschläge. In diesem Stadium wurde die globale Erderwärmung für Umweltschützer zum Hauptfeind der Menschheit ernannt. Die Propaganda, die den Umweltschutz als Entschuldigung für eine schwerfällige Politik benutzte, eskalierte schlagartig, und Anzahl und Umfang der Umweltgesetze und -vorschriften nahmen rasch zu.

Der Ökologismus ist zum wichtigsten Instrument geworden, um die Freiheit der Bürger auf der ganzen Welt zu beschneiden, den Nationen ihrer Souveränität zu nehmen und die freien Gesellschaften des Westens einzuschränken und zu bekämpfen. Das Ergebnis war, dass nach dem Ende des Kalten Krieges die ehemaligen Kommunisten der Sowjetunion sowie die Kommunisten und ihre Sympathisanten im Westen begannen, von vorn anzufangen und sich der Umweltbewegung anschlossen. Das Umweltbewusstsein entwickelte sich auf der Weltbühne zu einer Kraft, die zunehmend kommunistisch eingefärbt wurde.

b) Ökologismus und Marxismus: Die gleichen Wurzeln

Nach dem Verständnis der Menschen, die an orthodoxe Religionen des Ostens und Westens glauben, wurden die Menschen von Gott nach seinem Ebenbild erschaffen. Daher hat das menschliche Leben einen höheren Wert, Zweck und eine höhere Würde als andere Formen des Lebens auf der Erde. Ebenso wurde die Natur von Gott erschaffen. Der Mensch hat die Pflicht, sich um die Natur zu kümmern; zur gleichen Zeit existiert die Natur für den Menschen – nicht umgekehrt.

In den Augen von Atheisten und Materialisten hat das menschliche Leben jedoch keine solche besondere Qualität. Engels schrieb in einem seiner Artikel: „Leben ist die Daseinsweise der albuminösen [d.h. proteinhaltigen] Körper. …“ [7] Aus dieser Sicht ist das menschliche Leben nichts anderes als eine einzigartige Konfiguration von Proteinen, die sich in keinster Weise von Tieren oder Pflanzen unterscheiden. Daher ist es nur logisch, dass dem Menschen im Namen des Naturschutzes die Freiheit und sogar das Leben genommen werden kann.

Im Jahr 1862 kritisierte der deutsche Chemiker Justus von Liebig, ein Kollege von Marx, in einem Buch über organische Chemie britische Bauern, weil sie importierten Vogelkot als Düngemittel verwendeten. Die britische Landwirtschaft hatte von Vogelmist, einem effizienten Düngemittel, profitiert, und die Ernteerträge waren deutlich gestiegen. Mitte des 19. Jahrhunderts verfügten die Briten über eine große Anzahl hochwertiger Nahrungsquellen. Das Vogelkotgeschäft war Geschäftsleuten in verschiedenen Ländern, den britischen Bauern und der britischen Öffentlichkeit zugute gekommen.

Warum wollte Justus von Liebig diese Verfahrensweise verurteilen? Seine moralische Empörung war auf vier Gründe zurückzuführen. Erstens schade der Prozess des Sammelns von Vogelkot der Natur; zweitens nutzten Händler Arbeiter mit geringen Löhnen aus; drittens stimulierten hohe Erträge von Nahrungsmitteln das Bevölkerungswachstum, was wiederum mehr Nahrung erforderte und das Angebot der Natur überstieg; und viertens bedeuten mehr Menschen und Tiere mehr Gülle und Müll. [8]

Während er „Das Kapital“ schrieb, studierte Marx sorgfältig das Werk von Justus von Liebig. Er lobte es dafür, dass es sich „aus der Sicht der Naturwissenschaften, der negativen, d. h. zerstörerischen Seite der modernen Landwirtschaft entwickelt hat“ [9]. Wie Justus von Liebig betrachtete Marx jede Anstrengung, Reichtum durch die Nutzung natürlicher Ressourcen zu schaffen, als einen Teufelskreis und schloss daraus, dass eine „vernünftige Landwirtschaft […] mit kapitalistischer Massenproduktion unvereinbar“ sei [10].

Nachdem Lenin und seine bolschewistische Partei einen Putsch in Russland durchgeführt hatten, beschlossen sie schnell das „Dekret über Land und Boden“ und das „Dekret über die Wälder“, um Boden, Wälder, Gewässer, Bodenschätze, Tiere und Pflanzen zu verstaatlichen und die Öffentlichkeit daran zu hindern, sie ohne Erlaubnis zu nutzen. [11]

In seinem Buch „Eco-Tyranny: How the Left’s Green Agenda Will Dismantle America“ (dt.: Öko-Tyrannei: Wie die grüne Agenda der Linken Amerika zerlegen wird) schreibt der amerikanische Meteorologe und Schriftsteller Brian Sussman, dass die Ideen von Marx und Lenin sehr stark mit denen der heutigen Öko-Aktivisten übereinstimmen würden. Ihrer Ansicht nach habe niemand das Recht, aus Naturschätzen Nutzen zu ziehen: „Ob es nun darum geht, Wälder, Wale, Schnecken oder das Klima zu retten, alles geht auf den tief verwurzelten Glauben zurück, dass das Streben nach einem solchen Gewinn unmoralisch sei und, sollte es nicht verhindert werden, letztlich den Planeten zerstören werde.“ [12]

An dieser globalen Umweltbewegung sind eine große Anzahl von Philosophen, Politikern, Wissenschaftlern, Sozialaktivisten und Persönlichkeiten der Medien beteiligt. Dieser Text hat nicht genügend Raum, um in voller Länge ihre Gedanken, Reden und Handlungen aufzuzählen. Eine Person muss jedoch erwähnt werden: Maurice Strong, den Gründer des Umweltprogramms der Vereinten Nationen. Strong, ein Kanadier, organisierte 1972 die UNO-Konferenz über die menschliche Umwelt sowie die UN-Konferenz für Umwelt und Entwicklung im Jahre 1992 („Rio-Konferenz 1992“). Strong ist der Neffe von Anna Louise Strong, einer bekannten pro-kommunistischen Journalistin, die sich in China niederließ. Maurice Strong, der von seiner Tante stark beeinflusst worden war, bezeichnete sich selbst als „einen Sozialisten in der Ideologie und einen Kapitalisten in der Methodik“. [13]

Maurice Strong hat einen wichtigen Platz in der globalen Umweltbewegung eingenommen. „Er teilt die Ansichten des radikalsten ökologisch orientierten Straßenprotestlers, aber anstatt sich bei einer Polizeibarrikade auf einer globalen Konferenz heiser zu schreien, ist er der Generalsekretär im Inneren und schwingt den Hammer.“ [14]

Die Ansichten der von Strong geführten Umweltbehörde der Vereinten Nationen scheinen fast identisch mit denen des Marxismus zu sein: „Privater Landbesitz ist ein wesentliches Instrument zur Vermögensbildung und trägt somit zur sozialen Ungerechtigkeit bei. Die öffentliche Kontrolle der Landnutzung ist daher unerlässlich“ [15]. Nach seiner Pensionierung ließ sich Maurice Strong in Peking nieder und starb 2015.

Natalie Grant Wraga, eine verstorbene Expertin für die Sowjetunion, führte eine eingehende Studie zu diesem Thema durch und schrieb: „Der Schutz der Umwelt kann als Vorwand dienen, um eine Reihe von Maßnahmen zu ergreifen, die darauf abzielen, die industrielle Basis der entwickelten Länder zu untergraben. Er kann auch dazu dienen, Unzufriedenheit zu stiften, indem er den Lebensstandard senkt und kommunistische Werte vermittelt.“ [16] Tatsächlich stammt der Ökologismus nicht nur aus dem ehemaligen kommunistischen Block. Er geht tiefer und bezieht sich auf das übergeordnete Ziel des Kommunismus, die Freiheit auf der ganzen Welt zu untergraben.

c) Ökologischer Marxismus

An der Wende vom 19. zum 20. Jahrhundert entwickelten die britischen Wissenschaftler Ray Lankester und Arthur Tansley die Idee der Ökologie und des Ökosystems. Beide waren Fabian-Sozialisten, was eine Variante des Marxismus ist. Lankester war Zoologe und wurde in relativ jungen Jahren ein Freund eines alternden Marx. Als Marx älter war, ging Lankester in Marx‘ Haus ein und aus und gehörte zu den wenigen, die an Marx‘ Beerdigung teilnahmen. Lankester schrieb einmal an Marx und sagte, dass er „Das Kapital“ „mit dem größten Vergnügen und Gewinn“ studiere. [17]

Während dieser Zeit war Arthur Tansley die wichtigste Persönlichkeit in der Ökologie und Botanik in England, und als erster Vorsitzender der „British Ecological Society“ war er der Erfinder des Begriffs „Ökosystem“. Während seines Studiums an der Universität London wurde Tansley stark von Lankester beeinflusst. [18]

Die ursprünglichen Verbindungen zwischen ökologischen Ideen und dem Marxismus scheinen sich in diesem Zusammenhang zwischen Lankester, Tansley und dem Marxismus herausgebildet zu haben – Ökologie und Ökologismus sind dabei natürlich nicht dasselbe. Bei der Ökologie geht es um die Beziehung zwischen Lebewesen und der Umwelt, während sich der Ökologismus mit ökologischen Katastrophen beschäftigt. Die Ökologie ist jedoch eng mit dem Ökologismus verbunden, da sie die theoretische Grundlage für die Definition von ökologischen Katastrophen bildet. Der ökologische Marxismus, der aus der Ökologie abgeleitet wurde, ist ein weiterer Schritt weg von diesen Ideen.

Der Ökologische Marxismus fügt das Konzept der ökologischen Krisen als Ergänzung zu den marxistischen Argumenten über die Wirtschaftskrise des Kapitalismus hinzu. Er versucht, den vermeintlichen Konflikt zwischen der Bourgeoisie und dem Proletariat zu erweitern, indem er einen spezifischen Konflikt zwischen Produktion und Umwelt hinzufügt. Das ist die Theorie der doppelten Krise oder des doppelten Konflikts. In der marxistischen Theorie liegt der grundlegende Konflikt des Kapitalismus zwischen den Produktivkräften und den Produktionsbeziehungen, die als primärer Konflikt bezeichnet werden. Der sekundäre Konflikt findet zwischen der Produktionsumgebung (dem Ökosystem) und den Produktivkräften und -beziehungen der Produktion untereinander statt. In dieser Theorie führt der primäre Konflikt zur Wirtschaftskrise, während der sekundäre Konflikt zur ökologischen Krise führt. [19]

Die jahrzehntelange Entwicklung des Kapitalismus bewies dem Marxismus, dass seine Vorhersage, dass der Kapitalismus aufgrund der Wirtschaftskrise zusammenbrechen würde, falsch war. Im Gegenteil, der Kapitalismus gedeiht weiterhin. Als Reaktion darauf wurde der Gedanke der ökologischen Katastrophe zu einem Instrument des Kommunismus – da linke Wissenschaftler entdeckten, dass der Marxismus eine theoretische Grundlage für den Ökologismus sein könnte. Dies radikalisierte die Umweltbewegung und ihre Weltanschauung.

d) Ökologischer Sozialismus

Wie der Name schon sagt, ist der ökologische Sozialismus eine Ideologie, die Ökologie und Sozialismus verbindet. Kritiker bezeichneten ihn als „Wassermelone“ – außen grün und innen rot -, um typische sozialistische Forderungen wie „soziale Gerechtigkeit“ zu ökologischen Belangen hinzuzufügen – in einem vermeintlichen Versuch, die sozialistische Ideologie mit neuen Mitteln voranzutreiben.

Eine gute Illustration des ökologischen Sozialismus ist das „An Ecosocialist Manifesto“ (dt.: „Internationale ökosozialistische Manifest“), welches 2001 von Joel Kovel und Michael Löwy veröffentlicht wurde. Kovel war mit seiner Kampagne, der US-Präsidentschaftskandidat der Grünen zu werden, nicht erfolgreich. Löwy ist Mitglied der trotzkistischen Vierten Internationale. Im „Manifesto“ heißt es, dass der Kapitalismus die ökologische Krise nicht lösen könne und durch den ökologischen Sozialismus ersetzt werde. Sie sehen den ökologischen Sozialismus nicht als einen Zweig des Sozialismus an, sondern als den neuen Namen des Sozialismus in der neuen Zeit. [20]

Im Jahr 2002 veröffentlichte Kovel ein Buch mit dem Titel „The Enemy of Nature: The End of Capitalism or the End of the World?“ (dt.: „Der Feind der Natur: Das Ende des Kapitalismus oder das Ende der Welt?“). Das Buch ging auf die Theorie des ökologischen Sozialismus ein, kritisierte den Kapitalismus scharf und schlug eine Veränderung der aktuellen Situation mit radikalen Neuausrichtungen vor. [e)

e) Grüne Politik: Grün ist das neue Rot

Wenn der Ökologismus in die Politik eingeht, wird grüne Politik oder Ökopolitik geboren. Die in vielen Ländern der Welt ansässigen Grünen Parteien sind das Ergebnis einer grünen Politik, die typischerweise über den Umweltschutz hinausgeht, und Bereiche wie soziale Gerechtigkeit, Feminismus, Antikriegsaktivismus und Pazifismus umfasst. Die „Global Greens“ sind zum Beispiel ein internationaler Verband, der mit den Grünen in Zusammenhang steht; seine Charta von 2001 ist massiv von der marxistischen Ideologie geprägt, einschließlich der starken Betonung einer angeblichen Gleichstellung von Mensch und Tier. [22]

Der Ökologismus wird in der Regel durch Sozialismus und Kommunismus vorangetrieben. Nach dem Fall der kommunistischen Regime in Russland und Osteuropa schlossen sich viele ehemalige Mitglieder der kommunistischen Parteien und die übrigen kommunistischen Kräfte zusammen oder gründeten grüne Parteien, was zur linken Ideologie der Grünen Partei führte – daher der Begriff Grüne Linke.

Nach dem Kollaps der Kommunistischen Partei der Sowjetunion versuchte der ehemalige Sowjetführer Gorbatschow, wieder in die Politik einzutreten, scheiterte jedoch. Dann wurde er Umweltschützer und gründete die Organisation „Green Cross International“. Selbstverständlich lässt Gorbatschow kommunistische Faktoren in seine Umweltarbeit einfließen. Um die Umweltkrise zu stoppen, warb er zudem oft für die Gründung einer Weltregierung. [23]

Viele kommunistische Parteien im Westen sind direkt in Umweltschutzbewegungen eingebunden. Jack Mundey, einer der Gründer der australischen „Green Ban“-Bewegung, ist Mitglied der Australischen Kommunistischen Partei. Seine Frau ist die nationale Vorsitzende der Australischen Kommunistischen Partei. [24]

f) Öko-Terrorismus

Aufgrund seiner linksgerichteten Einflüsse war der Ökologismus von Anfang an relativ radikal. Es gibt viele radikale Zweige, darunter Tiefenökologie, Ökofeminismus, Sozialökologie, Bioregionalismus und dergleichen. Einige dieser Zweige sind extrem radikal. Zu den bekanntesten gehören Gruppierungen wie „Earth First!“ und „Earth Liberation Front“ (dt.: etwa „Erde zuerst” und „Front zur Befreiung der Erde“, auch ELF). Sie gehen direkt gegen Betriebe vor (mit Sprengstoffen und Brandstiftung), um Aktivitäten zu stoppen, die sie für umweltschädlich halten – auch bekannt als Öko-Terrorismus.

Die Vereinigung „Earth First!“ wurde 1979 gegründet und steht unter dem Motto „Keine Kompromisse bei der Verteidigung von Mutter Erde“. Diese Gruppe agiert direkt gegen Ziele wie Abholzung, Dammbau und andere Projekte. Eine der bekannten Taktiken der Gruppierung sind die „tree sit“ (Baumbesetzungen), wo die Beteiligten unter Bäumen sitzen oder auf Bäume klettern, um das Abholzen zu verhindern. Diese Aktionen von „Earth First!“ haben viele neue Mitglieder angezogen, darunter Linke, Anarchisten und andere, die gegen die Mainstream-Gesellschaft rebellieren wollen.

1992 gründeten einige der radikaleren Mitglieder einen Zweig namens „Earth Liberation Front“ und nutzten Brandanschläge als ihre Taktik. Gegen Ende des Jahres 2000 wurden neun Luxusvillen auf Long Island über Nacht komplett niedergebrannt. Die wichtigste Rechtfertigung war, dass diese Villen in einem natürlichen Wald gebaut worden waren. Nach der Brandstiftung hat die „Earth Liberation Front“ den Slogan „Wenn du es baust, werden wir es niederbrennen!“ herausgegeben.

Im Jahr 2005 gab das FBI bekannt, dass die „Earth Liberation Front“ die größte terroristische Bedrohung in den Vereinigten Staaten sei. Es wird vermutet, dass sie in über 1.200 kriminelle Vorfälle verwickelt war, die Dutzende von Millionen Dollar an Sachschäden verursacht hatten. [25] Ihre Handlungen haben längst die Grenzen des normalen politischen Protestes oder der Meinungsfreiheit überschritten. Die kommunistische Ideologie hat den Hass ausgenutzt, um einige Umweltschützer in Öko-Terroristen zu verwandeln, die sich nicht von anderen Terroristen unterscheiden.

g) Greenpeace: Keine friedliche Geschichte

Greenpeace wurde 1971 gegründet und ist die größte Umweltorganisation der Welt – mit Büros in vierzig Ländern und Einnahmen in Höhe von über 350 Millionen Dollar. Greenpeace ist auch eine der radikalsten Umweltorganisationen.

Greenpeace-Mitbegründer Paul Watson, der die Organisation 1977 verließ, sagte:

Das Geheimnis des Erfolgs von David McTaggart [dem ehemaligen Vorsitzenden] ist das Geheimnis des Erfolgs von Greenpeace. Es spielt keine Rolle, was wahr ist, es spielt nur eine Rolle, was die Menschen für wahr halten. […] Du bist das, als was dich die Medien bezeichnen. [Greenpeace] wurde zu einem Mythos und einer mythenerzeugenden Maschinerie.“ [26]

Patrick Moore, ein anderer Mitbegründer von Greenpeace, engagierte sich für den Umweltschutz. Später kündigte er dort seine Arbeit, weil er feststellte, dass die Organisation „einen scharfen Ruck nach links machte“. Sie entwickelte sich zu einer extremistischen Organisation mit einer politischen Agenda, wie z. B. der Feindseligkeit gegenüber der gesamten Industrieproduktion. Sie spiegelt zudem eine Agenda wider, die mehr auf Politik als auf solider Wissenschaft basiert. [28]

Die Strategie radikaler Umweltorganisationen wie Greenpeace ist es, alle notwendigen Mittel einzusetzen, um ihre Ziele zu erreichen. In diesem einen Punkt steht der radikale Ökologismus im Einklang mit dem Kommunismus. Im Jahr 2007 brachen sechs Greenpeace-Mitglieder in ein britisches Kohlekraftwerk ein, um Störungen zu verursachen. Sie wurden auf Sachbeschädigung von rund 30.000 britischen Pfund verklagt. Sie gaben ihren Versuch zu, das Kraftwerk abzuschalten, behaupteten aber, dass sie dies getan hätten, um noch größeren Schaden zu vermeiden (eine Umweltkrise durch Treibhausgase). Das Gericht stimmte schließlich zu, dass ihre Handlungen als harmlos einzustufen waren.

Zuvor hatte Greenpeace bereits viele solcher Gerichtsprozesse gewonnen, dazu gehörten Beschädigungen von Kernkraftwerken, Automobilfirmen und Produktionsanlagen für Kampfflugzeuge. [29] Die Grenze zwischen gesetzmäßiger und illegaler Taktik wird mit einer solchen Logik einfach aufgehoben.

Der traditionelle Marxismus-Leninismus nutzt das Versprechen einer möglichen Utopie, um Mord, Brandstiftung und Raub zu legitimieren. Ebenso warnen Kommunisten unter dem Banner des Ökologismus vor Umweltkrisen, um gewalttätige und illegale Taktiken zu legitimieren.

Im obigen Beispiel hatte Greenpeace-Mitglieder die Geschworenen erfolgreich davon überzeugt, ihre kriminellen Motive als legitim zu akzeptieren. Dies zeigt, dass in der Gesellschaft eine große Gruppe von Menschen dazu verleitet werden kann, falsche und unzutreffende Argumente anzunehmen. All dies ist Teil der Abkehr von universellen Werten und ein Zeichen für den moralischen Verfall der Gesellschaft.

2. Der Mythos der Einigkeit über den Klimawandel

Der Klimawandel ist ein heißes Thema in der heutigen Gesellschaft. Die öffentliche Debatte zu diesem Thema ist ungewöhnlich aktiv, mit unterschiedlichen Meinungen aus den Medien, der Öffentlichkeit und der Politik. Das am häufigsten gehörte Argument ist, dass die Emission von Treibhausgasen durch den Menschen zu einer globalen Erwärmung geführt hat, die zu gefährlichen Klimakatastrophen führen wird. Die Anhänger dieser Theorie behaupten, dass diese Schlussfolgerung durch wissenschaftlichen Konsens erreicht wurde oder bereits wissenschaftlich abgesichert ist. Für einige Umweltschützer gelten Menschen, die diese Schlussfolgerung ablehnen, nicht nur als wissenschaftsfeindlich, sondern auch als Anti-Humanisten.

Die oben genannten Greenpeace-Mitglieder, die das Kraftwerk beschädigt haben, wurden von ihrer Straftat freigesprochen, weil ein berühmter Experte, der für diesen „Konsens“ eintrat, für sie aussagte. Er behauptete, dass die Menge der vom Kraftwerk jeden Tag emittierten Treibhausgase zum Aussterben von bis zu vierhundert Arten führen würde und so weiter.

Hat die wissenschaftliche Gemeinschaft wirklich einen Konsens erreicht? Der pensionierte Meteorologieprofessor Richard Lindzen vom Massachusetts Institute of Technology schrieb einen Artikel, in dem er seine Ansicht zum Ausdruck brachte, dass die Klimawissenschaften in der Tat noch nicht geklärt sind. [30]

Steven Koonin, ehemaliger Unter-Staatssekretär für Wissenschaft des US-Energieministers und derzeitiger Professor der New York University, schrieb in seinem Artikel „Climate Science Is Not Settle“: „Wir sind sehr weit entfernt von dem Wissen, welches für eine gute Klimapolitik notwendig ist.“ In einem weiteren Essay erinnerte Koonin die Leser daran:

Die Öffentlichkeit ist sich der intensiven Debatten in der Klimaforschung weitgehend nicht bewusst. Bei einem kürzlich abgehaltenen nationalen Treffen von Forschungslaboren habe ich beobachtet, wie mehr als 100 aktive Forscher der Regierung und von Universitäten sich gegenseitig herausfordern, um die menschlichen Auswirkungen von der natürlichen Variabilität des Klimas zu trennen. Es ging nicht um Nuancen, sondern um grundlegende Aspekte unseres Verständnisses [des Klimas], wie das Erkennen und – unerwartete – Absinken des globalen Meeresspiegelanstiegs in den letzten zwei Jahrzehnten.“ [32]

Im Allgemeinen ist die Oberflächentemperatur der Erde seit 1880 insgesamt gestiegen, und Kohlendioxid und andere Treibhausgase, die vom Menschen in die Atmosphäre abgegeben werden, haben eine wärmeerzeugende Wirkung auf die Welt. Bei diesen grundlegenden Fragen gehen die Wissenschaftler in ihrer Meinung nicht auseinander. Die wichtigsten Fragen, die von den Wissenschaftlern heiß diskutiert werden, sind jedoch diese: Ist die Erwärmung in erster Linie auf menschliche Aktivitäten oder auf natürliche Faktoren zurückzuführen? Wie warm wird die Welt am Ende des 21. Jahrhunderts sein? Hat die Menschheit die Fähigkeit, vorherzusagen, wie sich das Klima in Zukunft verändern wird? Wird die Erwärmung eine Katastrophe verursachen?

Aus einer anderen Perspektive scheint die wissenschaftliche Gemeinschaft jedoch eine Art Konsens erreicht zu haben oder die Wissenschaft vom Klimawandel bis zu einem gewissen Grad geregelt zu haben, denn die Stimmen derjenigen, die sich dem so genannten Konsens widersetzen, erscheinen selten in den Medien oder akademischen Zeitschriften.

Der Physiker Michael Griffin, ein ehemaliger NASA-Administrator, sagte in einem Interview mit National Public Radio (NPR) im Jahr 2007:

Ich habe keinen Zweifel daran, dass die Globalisierung – dass ein Trend zur globalen Erwärmung besteht. Ich bin mir nicht sicher, ob es berechtigt ist zu sagen, dass es ein Problem ist, mit dem wir ringen müssen. Wenn man davon ausgeht, dass es ein Problem ist, geht man davon aus, dass der Zustand des Erdklimas heute das optimale Klima ist, das beste Klima, das wir haben oder jemals hatten, und dass wir Maßnahmen ergreifen müssen, um sicherzustellen, dass es sich nicht ändert.

Vor allem glaube ich nicht, dass es in der Macht der Menschen liegt, dafür zu sorgen, dass sich das Klima nicht ändert, wie die Millionen Jahre Geschichte gezeigt haben, und zweitens möchte ich wohl fragen, welchen Menschen – wo und wann – das Privileg gewährt werden soll, zu entscheiden, dass dieses besondere Klima, das wir heute hier haben, im Moment das beste Klima für alle übrigen Menschen ist. Ich denke, das ist eine ziemlich arrogante Position, die die Leute einnehmen wollen. [33]

Obwohl Griffin versuchte, die Demut auszudrücken, die Menschen gegenüber der Wissenschaft haben sollten, stieß er sofort auf heftige Kritik der Medien und einiger Klimawissenschaftler, die seine Bemerkungen sogar ignorant nannten. Am nächsten Tag war er unter enormem Druck gezwungen, sich zu entschuldigen. [34]

Einige Monate später, in einem weiteren Interview, kommentierte Griffin: „Ich persönlich denke, dass die Menschen in der Diskussion über den Klimawandel überfordert sind, so dass es fast nicht mehr legitim ist, ihn als fachliches Thema zu betrachten. Es hat fast einen religiösen Status erlangt, was ich bedauerlich finde.“ Aus Griffins Sicht des „wissenschaftlichen Konsenses“ sehen wir, dass die so genannte Einigkeit über den Klimawandel in Wirklichkeit nicht Teil des wissenschaftlichen Prozesses war. Er war der Meinung, dass der wissenschaftliche Fortschritt das Ergebnis der Debatte ist: „Sie entwickeln Ihre Theorien, veröffentlichen Ihre Daten, entwickeln Ihr Konzept weiter und andere beschießen es oder versuchen es. Der wissenschaftliche Konsens entwickelt sich auf diese Weise.“ Der Einsatz aller Mittel und Wege, um die wissenschaftliche Debatte selbst zu ersticken, verletzt den Geist der Wissenschaft.

Aufgrund seines hervorragenden Rufs und seiner Position auf seinem Gebiet trat Professor Lennart Bengtsson, Mitglied der britischen Royal Meteorological Society und ehemaliger Direktor des Europäische Zentrum für mittelfristige Wettervorhersage (ECMWF), der Denkfabrik „Global Warming Policy Foundation“ (GWPF) bei. Infolgedessen stand er unter intensiver Aufsicht und dem Druck seiner Kollegen auf der ganzen Welt. Zwei Wochen später musste er zurücktreten.

In seinem Rücktrittsgesuch schrieb Bengtsson:

Ich bin in den letzten Tagen einem so enormen Gruppenzwang aus aller Welt ausgesetzt worden, der für mich fast unerträglich geworden ist. Wenn das so weitergeht, werde ich meine normale Arbeit nicht verrichten können und mich sogar um meine Gesundheit und Sicherheit sorgen. …. Kollegen ziehen ihre Unterstützung zurück, andere Kollegen ziehen sich aus der gemeinsamen Urheberschaft zurück, etc. …. Ich hätte nie etwas Ähnliches [zur Zeit von Senator McCarthy] in einer so ursprünglichen friedlichen Gemeinschaft wie der Meteorologie erwartet. Anscheinend hat es sich in den letzten Jahren verändert.“ [36]

Bengtsson’s Beobachtung war richtig: Diese „Transformation in den letzten Jahren“ war das Ergebnis einer kommunistischen Ideologie und Kampftaktik, die das Gebiet der Meteorologie in Besitz nahm.

In Wirklichkeit hat der angebliche wissenschaftliche Konsens über den Klimawandel die Theorie des Klimawandels in ein Dogma verwandelt. Der Klimawandel ist auch ein entscheidender Grundsatz des heutigen Ökologismus – heilig und unverletzlich. Die Wissenschaftler, Medien und Umweltaktivisten, die diesen Grundsatz akzeptieren, arbeiten zusammen, um Angst vor drohenden Katastrophen zu verbreiten. Diese Doktrin ist ein wichtiges Instrument der Bewegung des Umweltschutzes, um die Öffentlichkeit zu verschrecken – damit sie einer politischen Agenda gehorcht. Durch den Prozess der Etablierung und Festigung dieses Dogmas werden die Techniken des kommunistischen politischen Kampfes, einschließlich Betrug, Mobbing, öffentliche Demütigungen, Call-Out (Empörungskultur) und offener Konflikte, sichtbar.

a) Eine kurze Geschichte des „Konsenses“ in der Klimawissenschaft

1988 wurde das „Intergovernmental Panel on Climate Change“ (IPCC, „Weltklimarat“) gegründet. Eine seiner wichtigen Aufgaben war es, die vorliegenden wissenschaftlichen Forschungen etwa alle fünf Jahre zu bewerten und eine verbindliche Erklärung zum Klimawandel abzugeben. Er sollte einen wissenschaftlichen Konsens zu Klimafragen schaffen und die wissenschaftliche Grundlage für die politische Arbeit bilden. [37] Ein Bericht des Weltklimarat enthält oft eine Liste von Tausenden von Erstautoren, Mitautoren und Gutachtern. Daher werden die Schlussfolgerungen in den Berichten des Weltklimarates oft als Konsens von Tausenden der besten Wissenschaftler der Welt bezeichnet.

1992 erklärte die Klimarahmenkonvention der Vereinten Nationen (UNFCCC), ihr Ziel sei es, die Stabilisierung der Treibhausgaskonzentrationen in der Atmosphäre auf einem Niveau zu erreichen, das eine gefährliche anthropogene Störung des Klimasystems verhindert. Man muss feststellen, dass bereits angenommen wurde, dass der Klimawandel vom Menschen verursacht wurde und gefährlich sei. Später wurde der Weltklimarat damit beauftragt, menschliche Einflüsse auf das Klima, gefährliche Umwelt- und sozioökonomische Folgen des Klimawandels zu ermitteln. [38]

Wenn die Klimarahmenkonvention der Vereinten Nationen davon ausgeht, dass Menschen die Schuldigen an einem gefährlichen Klimawandel sind, hat sie die Richtung dessen, was der Weltklimarat herausfinden sollte, eingeschränkt. Wenn der Klimawandel nicht gefährlich wäre oder nicht allein durch die Industrie verursacht würde, dann wäre keine politische Steuerung erforderlich, und es gäbe keinen Grund für die Existenz des Weltklimarates. Solche Interessenkonflikte schränkten auch den Fokus der Untersuchung des Weltklimarates ein. [39]

Berichte des Weltklimarates entfernen Aussagen über Unsicherheitsfaktoren

Kurz bevor der Weltklimarat 1995 seinen Zweiten Sachstandsbericht veröffentlichte, erhielt Dr. Frederick Seitz, ein weltbekannter Physiker, ehemaliger Präsident der National Academy of Sciences und Präsident der New Yorker Rockefeller University, eine Kopie des Berichts. Seitz entdeckte später, dass der Inhalt des Berichts nach der wissenschaftlichen Überprüfung und vor der Drucklegung weitgehend verändert wurde. Alle Unsicherheiten an einem durch menschliche Aktivitäten verursachten Klimawandel wurden beseitigt.

Seitz‘ Artikel im Wall Street Journal lautete: „In meinen mehr als 60 Jahren als Mitglied der amerikanischen Wissenschaftsgemeinschaft habe ich noch nie eine bestürzendere Verfälschung des Begutachtungsprozesses erlebt als die Ereignisse, die zu diesem IPCC-Bericht führten.“ [40]

Die gelöschten Anweisungen beinhalten Folgendes: [41]

„Keine der oben genannten Studien hat klare Beweise dafür geliefert, dass wir die beobachteten [Klima-]Veränderungen auf die spezifische Ursache des Anstiegs der Treibhausgase zurückführen können.“

„Keine Studie hat bisher positiv die gesamte oder einen Teil des bisher beobachteten Klimawandels auf anthropogene [vom Menschen verursachte] Ursachen zurückgeführt.“

„Alle Behauptungen über eine positive Erkennung eines signifikanten Klimawandels werden wahrscheinlich umstritten bleiben, bis die Unsicherheiten in der natürlichen Gesamtvariabilität des Klimasystems verringert sind.“

Obwohl der Weltklimarat IPCC später behauptete, dass alle Änderungen von den Autoren genehmigt wurden, zeigen die Veränderungen, wie die Berichterstattung des IPCC von der Politik beeinflusst wurde. Der Evaluierungsbericht enthält keine eigenen Forschungsergebnisse, sondern fasst meist bestehende Untersuchungen zusammen. Da die bestehende Forschung so viele verschiedene Ansichten aufzeigt, distanzierte sich der Weltklimarat einfach von den gegensätzlichen Ansichten. So konnte er einen „Konsens“ erzielen, wie er sich diesen vorstellte.

Im April 2000 hieß es im Dritten Bewertungsbericht des Weltklimarates in seinem Entwurf: „Es gibt einen erkennbaren menschlichen Einfluss auf das globale Klima“. In der im Oktober desselben Jahres veröffentlichten Version heißt es: „Es ist wahrscheinlich, dass steigende Konzentrationen anthropogener Treibhausgase in den letzten 50 Jahren erheblich zur Erwärmung beigetragen haben“. Im letzten, offiziellen Fazit war die Aussage noch eindringlicher: „Der größte Teil der in den letzten 50 Jahren beobachteten Erwärmung dürfte auf den Anstieg der Konzentration der Treibhausgase zurückzuführen sein.“

Als der Sprecher des Umweltprogramms der Vereinten Nationen, Tim Higham, nach den wissenschaftlichen Grundlagen der rhetorischen Veränderungen gefragt wurde, war seine Antwort ehrlich: „Es gab keine neue Wissenschaft, aber die Wissenschaftler wollten eine klare und starke Botschaft an die Politik vermitteln“. [42]

Anders ausgedrückt, die Klimarahmenkonvention der Vereinten Nationen hat dem Weltklimarat eine Hausaufgabe erteilt und die gewünschte Antwort klar gemacht. Der Weltklimarat lieferte anschließend wie gefordert.

Der Bericht des Weltklimarats hat den „Katastrophen-Konsens“ überbewertet

Paul Reiter, Professor am Pasteur-Institut in Frankreich, ist ein führender Experte für Malaria und andere durch Insekten übertragene Krankheiten. Er stimmte dem Bericht des Weltklimarats nicht zu und sah sich gezwungen, damit zu drohen, eine Klage gegen den Weltklimarat einzuleiten – um seinen Namen von der Liste der zweitausend Spitzenwissenschaftler zu streichen, die den Bericht gebilligt haben sollen. Er sagte, dass der Weltklimarat IPCC „es so aussehen lässt, als ob alle Spitzenwissenschaftler einverstanden wären, aber das ist nicht wahr.“ [43]

In seiner Stellungnahme vor dem Senat der Vereinigten Staaten am 25. April 2006 sagte Reiter:

Ein ärgerlicher Aspekt der Debatte ist, dass diese falsche ‘Wissenschaft’ im öffentlichen Forum von einflussreichen Gremien von ‘Experten’ unterstützt wird. Ich beziehe mich insbesondere auf den Weltklimarat IPCC. Alle fünf Jahre veröffentlicht diese in den Vereinten Nationen ansässige Organisation einen ‘Konsens der besten Wissenschaftler der Welt’ zu allen Aspekten des Klimawandels. Abgesehen von dem zweifelhaften Prozess, nach dem diese Wissenschaftler ausgewählt werden, ist ein solcher Konsens der Gegenstand der Politik, nicht der Wissenschaft.“ [44]

Umweltschützer haben die Vorstellung propagiert, dass durch Insekten übertragene Krankheiten wie Malaria bei anhaltender Klimaerwärmung verheerende Auswirkungen haben werden, was auch ein Hauptargument des Weltklimarates ist. Wie Bloomberg am 27. November 2007 erklärte: „Die globale Erwärmung wird Millionen Menschen mehr von Malaria und Dengue-Fieber bedrohen, so ein Bericht der Vereinten Nationen, der eine dringende Überprüfung der Gesundheitsgefahren durch den Klimawandel fordert.“ [45] Reiter erkennt diesen schlichten Ansatz zwischen Klimaerwärmung und Ausbreitung von Infektionskrankheiten jedoch nicht an.

Er verweist darauf, dass Malaria nicht auf tropische Gebiete beschränkt ist. In den 1920er Jahren kam es in der ehemaligen Sowjetunion zu einem massiven Malariaausbruch, einen weiteren gab es in der Stadt Archangelsk in der Nähe des Polarkreises, wo es dreißigtausend Malariafälle mit zehntausend Toten gab. [46] Laut einem Bericht aus dem Jahr 2011 in „Nature“ fanden Wissenschaftler heraus, dass die Malariaübertragung durch Moskitos mit zunehmender Temperatur langsamer wird. [47] Dies bestätigt die Meinung von Reiter.

Der Rückzug eines anderen Wissenschaftlers aus dem Weltklimarat IPCC zeigt auch, dass er den so genannten „Katastrophenkonsens“ als Teil seiner Geschäftskultur genutzt hat. Christopher Landsea, Hurrikanforscher bei der U.S. Oceanic and Atmospheric Administration und einer der führenden Autoren des vierten Sachstandsberichts des Weltklimarats, zog sich im Januar 2005 aus dem Weltklimarat zurück. In einem offenen Brief sagte er: „Ich persönlich kann nicht in gutem Glauben weiterhin zu einem Prozess beitragen, der meiner Meinung nach sowohl durch vorgefasste Tagesordnungen motiviert als auch wissenschaftlich unsolide ist“. Er forderte den IPCC auf, zu bestätigen, dass der Bericht eher wissenschaftlich als sensationell ist. [48]

Landsea stimmt nicht mit dem Hauptautor des IPCC-Berichts über den Zusammenhang zwischen Hurrikanen und Klimawandel überein. Der Hauptautor des Weltklimarats (der kein Experte für Hurrikanforschung ist) betonte, dass die Erwärmung des Klimas zu schwereren Hurrikanen führen würde – ohne dass solide Fakten vorliegen, die seine Behauptung stützen. Landsea wies darauf hin, dass frühere Studien gezeigt haben, dass historische Aufzeichnungen eine solche Korrelation nicht bestätigen konnten; theoretisch ist sie, selbst wenn eine Korrelation besteht, unbedeutend und vernachlässigbar.

David Deming, ein Geologe und Geophysiker an der University of Oklahoma, sammelte die historischen Temperaturdaten für Nordamerika für die vergangen 150 Jahre durch das Studium von Eiskernen und veröffentlichte seinen Forschungsartikel in „Science“. Befürworter der Klimaerwärmung betrachteten Deming dann als einen Vertreter des Konzepts. In einer Anhörung des US-Senats sagte Deming, dass ein Hauptautor des Weltklimarates ihm eine E-Mail schickte, in dem er schrieb: „Wir müssen die mittelalterliche Wärmeperiode loswerden.“ [49] Die mittelalterliche Wärmeperiode bezieht sich auf die Klimaerwärmung der nordatlantischen Region zwischen etwa 950 und 1150 n. Chr.. Das Ausradieren dieser Periode in der historischen Kurve des Klimawandels würde die Behauptung verstärken, dass die heutige Erwärmung beispiellos ist.

Es gibt viele solcher Vorfälle. In seinem Buch „Red Hot Lies, How Global Warming Alarmists Use Threats, Fraud, and Deception to Keep You Misinformed“ (dt. etwa: „Rote Heiße Lügen – Wie die Panikmacher der globalen Erwärmung Drohungen, Betrug und Fälschungen nutzen, um Sie falsch zu informieren“) listete Christopher C. Horner, ein leitender amerikanischer Forscher am Competitive Enterprise Institute, viele der ursprünglichen IPCC-Autoren auf, die sich den Schlussfolgerungen des Weltklimarats und seinen politisierten Maßnahmen widersetzen. [50] Sie haben vernünftige Fragen zu den zugrunde liegenden Daten gestellt und den so genannten „Konsens“ des Weltklimarats in Frage gestellt. Im aktuellen akademischen und medialen Umfeld wurden ihre Stimmen jedoch ausgegrenzt.

b) Das Dogma in der wissenschaftlichen Gemeinschaft etablieren

Die Schaffung und Stärkung des angeblichen „Konsens“ über den Klimawandel ist ein wichtiger Schritt bei der Nutzung des Ökologismus, um die Öffentlichkeit zu manipulieren, das Gefühl der Katastrophe zu steigern und menschliche Werte zu verzerren. Wenn das gelingt, führt dies zur Errichtung einer globalen Superregierung – also des Kommunismus. Dies hat sich zwar hauptsächlich in der wissenschaftlichen Gemeinschaft abgespielt, wurde aber durch die Zusammenarbeit von Medien, Regierung und akademischen Institutionen unterstützt.

Sobald ein Wissenschaftler – unabhängig von seinem akademischen Ansehen – öffentlich Zweifel an dem Dogma des „Konsens“ äußert, steht er sofort unter enormem Druck seiner Kollegen und akademischen Institutionen. Dies zwingt ihn, sich zu fügen. Menschen, die in einer kommunistischen totalitären Gesellschaft gelebt haben, haben ähnliche Erfahrungen gemacht. Der einzige Unterschied besteht darin, dass sie das Dogma der kommunistischen Partei in Frage gestellt haben.

David Bellamy ist ein bekannter britischer Umweltaktivist und Vorsitzender der Royal Society of Wildlife Trusts. Aber als er öffentlich erklärte, dass er nicht an das Dogma des „Konsens“ über die Theorie der globalen Erwärmung glaubt, gab die Organisation eine Erklärung heraus, die ihre Unzufriedenheit ausdrückte. [51] Dann gab er den Vorsitz ab, und Umweltschützer, die ihn zuvor respektierten, begannen zu vermuten, dass er den Verstand verloren hatte oder Gelder von dem Konzern „Big Oil“ bekam. [52]

Henk Tennekes, ehemaliger Direktor der Royal Dutch Meteorological Society, wurde entlassen, weil er das Dogma zum Klimawandel nicht unterstützte. Ebenso wurde der Direktor der Weltorganisation für Meteorologie, Aksel Winn-Nielsen, von IPCC-Offiziellen als „ein Werkzeug der Industrie“ verleumdet. Nachdem die italienischen Forscher Alfonso Sutera und Antonios die Theorie der anthropogenen Klimaerwärmung in Frage gestellt hatten, erhielten sie keine Forschungsmittel mehr. [53]

In seinem Buch „Climate of Extreme: Global Warming Science They Don’t Want You to Know“ (dt. etwa: „Klima der Extreme: Die Wissenschaft der globalen Erwärmung will nicht, dass Sie es wissen“) listet Patrick J. Michaels, ehemaliger Präsident der American Association of State Climatologists und Klimaforscher an der University of Virginia, zahlreiche Beispiele von Umweltschützern auf, die wissenschaftliche Abweichler unterdrücken, bis sie ihren angeblichen „Konsens“ erreichen. Weil er darauf bestand, dass das Klima nicht zu einer Katastrophe führen würde, war seine Haltung unvereinbar mit dem Dogma des „Konsenses“. Eines Tages sagte ihm der Gouverneur, dass er als staatlicher Klimatologe nicht über die globale Erwärmung sprechen dürfe. Er entschied sich schließlich für den Rücktritt.

Ein anderer staatlicher Klimatologe, George Taylor von der Oregon State University, stieß auf das gleiche Problem. Schließlich wurde auch er zum Rücktritt gezwungen. Dr. David Legates, ehemaliger Direktor des Center for Climate Studies an der University of Delaware, ist staatlicher Klimatologe in Delaware. Er wurde ebenfalls vom Gouverneur angewiesen, als staatlicher Klimatologe nicht über das Thema globale Erwärmung zu sprechen. Der Klimatologie-Assistent des Staates Washington, Mark Albright, wurde entlassen, weil er einem Journalisten und den Bürgern zur Beantwortung von Fragen eine E-Mail über die gesamte Serie der Schneefallrate für die Cascade Mountains schickte, anstatt Teilaufzeichnungen (die eine Erwärmung zu zeigen scheinen) auszuwählen – obwohl er von seinem Chef gewarnt wurde. [54]

Im Mittelpunkt der Diskussion steht hier das Fachgebiet der Klimatologen, nämlich klimawissenschaftliche Fragen und nicht staatspolitische Fragen. In kommunistischen Ländern ist eine grobe politische Einmischung in die Forschung üblich. In den westlichen Ländern wird die akademische Freiheit bei der Umweltpolitik eingeschränkt.

Eine akademische Forschung, die Zweifel an dem Dogma des „Konsenses“ aufkommen lässt, ist in wissenschaftlichen Zeitschriften selten zu finden. Dabei handelt es sich um ein Phänomen, das in den 90er Jahren begann. Michaels sagte im Dokumentarfilm „The Greenhouse Conspiracy“ von Channel 4 (U.K.) im Jahr 1990, dass, wenn der Standpunkt einer Person politisch inakzeptabel ist, es Probleme geben wird. Seine Arbeit wurde von mehr als einer wissenschaftlichen Zeitschrift abgelehnt. Als er einen Zeitschriftenredakteur nach dem Warum fragte, bekam er die Antwort, dass seine Arbeit einen höheren Bewertungsstandard erfüllen muss als andere.

Laut dem Bericht des Weltklimarats aus dem Jahr 1990 bestand das damalige Verständnis darin, dass das Ausmaß der globalen Erwärmung dem natürlichen Klimawandel entspricht. Obwohl Michaels‘ Standpunkt sich von dem vieler anderer unterschied, konnte er daher nicht als besonders ketzerisch angesehen werden. Das Ziel, einen falschen „Konsens“ zu erreichen, war jedoch bereits festgelegt, und jeder musste sich dem beugen.

Die Kürzung der staatlichen Finanzierung hat wesentlich zur Bildung und Festigung des angeblichen „Konsenses“ beigetragen. Die Hypothese, dass der Mensch die globale Erwärmung verursacht und Katastrophen verursacht hat, hat die Klimaforschung in die Lage versetzt, bei der Gestaltung der Politik beratend mitzuwirken. Daher wird die Forschung, die diese Hypothese unterstützt, natürlich mit einem hohen Anteil an Forschungsmitteln gefördert und eine große Anzahl von wissenschaftlichen Artikeln veröffentlicht. Umgekehrt hindert ein erzwungener „Konsens“ die Wissenschaftler daran, in andere Richtungen zu untersuchen und zu forschen.

Dr. William Gray, ein renommierter Professor, war ein Pionier der amerikanischen Hurrikanforschung. Er kritisierte das Dogma der Klimatheorie und stellte daraufhin plötzlich fest, dass seine Anträge auf Forschungsförderung immer wieder abgelehnt wurden. Der Grund bestand darin, dass seine angedachte Forschungsarbeit kein Schwerpunkt ist. [55]

Im März 2008 veranstalteten viele Wissenschaftler, die an dem „Konsens“-Dogma zu Klimafragen zweifelten, eine private akademische Veranstaltung in New York. Diese Wissenschaftler berichteten, dass sie bei der Veröffentlichung ihrer Forschungsergebnisse in wissenschaftlichen Zeitschriften auf verschiedene Hindernisse stießen. Der Meteorologe Joseph D’Aleo, ehemaliger Vorsitzender des Committee on Weather Analysis and Forecasting der American Meteorological Society, sagte, dass einige seiner Kollegen es aus Angst vor einer Entlassung nicht wagten, an dem Treffen teilzunehmen. Er glaubte, dass es „sehr wahrscheinlich eine stille Mehrheit“ von Wissenschaftlern der Klimatologie, Meteorologie und verwandten Wissenschaften gab, die die Position des „Konsens“ nicht unterstützten. [56]

Professorin Judith Curry, ehemalige Dekanin der School of Earth and Atmospheric Sciences am Georgia Institute of Technology, berichtete in einer Stellungnahme des Senats im Jahr 2015, dass ein Wissenschaftler der NASA zu ihr sagte: „Ich war bei einem kleinen Treffen von Wissenschaftlern, die mit der NASA verbunden sind. Unser Top-Manager informierte mich, dass ihm von seinem NASA-Chef gesagt wurde, dass wir nicht versuchen sollten, Papiere zu veröffentlichen, die den aktuellen Behauptungen über die globale Erwärmung widersprechen. Ansonsten müsste er (der NASA-Chef) sich darum kümmern, um der ‘unerwünschten’ Werbung entgegenzuwirken.“  [57]

Curry sagte weiter in ihrer Aussage:

Ein Klimawissenschaftler, der eine Aussage über die Unstimmigkeit oder den Umfang des Zweifels in der Klimadebatte macht, wird als Verweigerer oder ‘Berufsskeptiker’ eingestuft, dessen Motive als ideologisch oder durch die Finanzierung aus der Ölindustrie motiviert angesehen werden. Meine eigenen Erfahrungen bei der öffentlichen Diskussion über die Frage, wie die Unstimmigkeit durch den IPCC gekennzeichnet ist, haben dazu geführt, dass ich als ‘Klima-Ketzerin’ bezeichnet werde, die sich gegen die eigenen Kollegen gewandt hat. … Der Druck auf die Klimawissenschaftler, sich an den so genannten ‘Konsens’ zu halten, ist enorm. Dieser Druck kommt nicht nur von Politikern, sondern auch von Fördereinrichtungen, Universitäten und Fachgesellschaften sowie von Wissenschaftlern selbst, die grüne Aktivisten und Befürworter sind. Die Bestätigung dieses ‘Konsenses’ betrifft stark die Interessen der Geldpolitik, des Ansehens und der Macht der Behörden. [58]

Dr. Curry ist Mitglied der American Meteorological Society und Mitglied des Climate Research Committee des National Research Council. Trotz ihres akademischen Erfolgs entschied sie sich für eine vorzeitige Pensionierung. Sie war nicht bereit, weiterhin unter diesem Druck zu leben. Weil sie den „Konsens“ des Weltklimarats IPCC in den letzten Jahren in Frage gestellt hat, wurde sie als „Anti-Wissenschaftlerin“ als „Verleumderin“ usw. sowohl von den Medien, als auch von anderen Wissenschaftlern und einem Senator stigmatisiert. Ein Mitglied des Kongresses schickte sogar einen Brief an den Dekan des Georgia Institute of Technology, um Currys Ansichten und Motive in Frage zu stellen. [59] Sie sagte, ein weiterer Grund für den vorzeitigen Ruhestand sei, dass sie der Meinung sei, dass sie Studenten und Nachwuchswissenschaftlern nicht sagen könne, wie man „den Wahnsinn im Bereich der Klimawissenschaften entgegenwirken kann“. [60]

Roger Pielke Jr., Professor an der University of Colorado, hat mit Curry an Fragen des Klimawandels gearbeitet. Er war ursprünglich am Cooperative Institute for Research in Environmental Sciences (CIRES) der Universität tätig. Obwohl er den meisten der Schlussfolgerungen des „Konsenses“ der IPCC zustimmte, war er einem ähnlichen Druck ausgesetzt, weil er darauf hinwies, dass die Daten nicht die Aussage belegen, dass extreme Wetterereignisse wie Hurrikane, Tornados und Dürren durch den Klimawandel beeinflusst werden. Schließlich wechselte er an das Sports Governance Center der University of Colorado. [61]

Dr. Pielke wies darauf hin, dass Currys Erfahrung zeigt, dass „eine Festeinstellung keine Garantie für die akademische Freiheit ist“ [62] Es ist kein Wunder, dass Joanne Simpson, eine Akademikerin der American Academy of Engineering und herausragende ehemalige NASA-Atmosphärenforscherin, ihre Skepsis gegenüber dem „Konsens“ nach der Pensionierung zum Ausdruck brachte: „Da ich keiner Organisation mehr angehöre und keine Mittel mehr bekomme, kann ich ganz offen sprechen.“ Sie sagte: „Als Wissenschaftlerin bleibe ich skeptisch.“ [63]

Fortsetzung

Quellen

[1] Dong Zhongshu, Luxuriant Dew of the Spring and Autumn Annals, Images for the regulation of dress, 14.董仲舒:《春秋繁露·服制象》,第十四,https://ctext.org/chun-qiu-fan-lu/fu-zhi-xiang/zh. The line in question appears both as “天之生物也,以养人” and “天地之生萬物也以養人.” [In Chinese]
[2] Confucius, The Universal Order or Conduct of Life, a Confucian Catechism, “Being a Translation of One of the Four Confucian Books, Hitherto Known as the Doctrine of the Mean” (The Shanghai Mercury, Limited, 1906), 68. https://bit.ly/2T74Dsb
[3] Lost Book of Zhou. Da Jujie.《逸周書·大聚解》, https://ctext.org/lost-book-of-zhou/da-ju/zh. [In Chinese]
[4] The Classic of Rights. Zhai Yi.《禮記·祭儀》,https://ctext.org/text.pl?node=61379&if=gb&show=parallel. [In Chinese]
[5] Rupert Darwall, The Age of Global Warming: A History (London: Quartet Books Limited, 2013), Chapter 1.
[6] Wes Vernon, “The Marxist Roots of the Global Warming Scare,” Renew America, June 16, 2008, https://web.archive.org/web/20100724052619/http://www.renewamerica.com:80/columns/vernon/080616.
[7] Frederick Engels, “Notes and Fragments,” Dialectics of Nature, 1883, accessed December 28, 2018, https://www.marxists.org/archive/marx/works/1883/don/ch07g.htm.
[8] Brian Sussman, Eco-Tyranny: How the Left’s Green Agenda Will Dismantle America (Washington, D.C.: WND Books, 2012), 8–9.
[9] Ibid., 10.
[10] Ibid., 11.
[11] Ibid., 14–15.
[12] Ibid., 11.
[13] Grace Baumgarten, Cannot Be Silenced (WestBow Press, 2016), Available: http://j.mp/2HgHJ0q
[14] Wes Vernon, “The Marxist Roots of the Global Warming Scare,” Renew America, June 16, 2008, https://web.archive.org/web/20100724052619/http://www.renewamerica.com:80/columns/vernon/080616.
[15] Sussman, Eco-Tyranny, 35.
[16] Vernon, “The Marxist Roots.”
[17] Lewis S. Feuer, “The Friendship of Edwin Ray Lankester and Karl Marx: The Last Episode in Marx’s Intellectual Evolution,” Journal of the History of Ideas 40 (4): 633–648.
[18] John Bellamy Foster, “Marx’s Ecology in Historical Perspective,” International Socialism Journal 96, Winter 2002, http://pubs.socialistreviewindex.org.uk/isj96/foster.htm.
[19] James O’Connor, “Capitalism, Nature, Socialism: A Theoretical Introduction,” Capitalism, Nature, Socialism 1, no. 1 (1988): 11–38,  http://www.vedegylet.hu/okopolitika/O%27Connor%20-%20Capitalism,%20Nature,%20Socialim.pdf.
[20] Joel Kovel and Michael Löwy, “The First Ecosocialist Manifesto,” September 2001,http://green.left.sweb.cz/frame/Manifesto.html.
[21] Joel Kovel, The Enemy of Nature: The End of Capitalism or the End of the World? (London: Zed Books, 2002).
[22] Kevin Andrews, “The Ideological Drive Behind the Greens,” ABC News, November 11, 2010, http://www.abc.net.au/news/2010-11-12/the_ideological_drive_behind_the_greens/41010.
[23] Mikhail Gorbachev, “We Have a Real Emergency,” The New York Times, December 9, 2009, http://www.nytimes.com/2009/12/10/opinion/10iht-edgorbachev.html, and “What Role for the G-20?” The New York Times, April 27, 2009, http://www.nytimes.com/2009/04/28/opinion/28iht-edgorbachev.html.
[24] “Jack Mundey,” Sydney’s Aldermen, http://www.sydneyaldermen.com.au/alderman/jack-mundey/.
[25] Noel Moand, “A Spark That Ignited a Flame: The Evolution of the Earth Liberation Front,” in Igniting a Revolution: Voices in Defense of the Earth, eds. Steven Best and Anthony J. Nocella, II  (Oakland, Calif.: AK Press, 2006), 47.
[26] Leslie Spencer, Jan Bollwerk, and Richard C. Morais, “The Not So Peaceful World of Greenpeace,” Forbes, November 1991,  https://www.heartland.org/_template-assets/documents/publications/the_not_so_peaceful_world_of_greenpeace.pdf.
[27] Ted Thornhill, “Humans Are NOT to Blame for Global Warming, Says Greenpeace Co-founder, as He Insists There Is ‘No Scientific Proof’ Climate Change Is Manmade,” Daily Mail, February 27, 2014, http://www.dailymail.co.uk/sciencetech/article-2569215/Humans-not-blame-global-warming-says-Greenpeace-founder-Patrick-Moore.html#ixzz2vgo2btWJ.
[28] Patrick Moore, “Why I Left Greenpeace,” The Wall Street Journal, April 22, 2008, https://www.wsj.com/articles/SB120882720657033391.
[29] John Vidal, “Not Guilty: The Greenpeace Activists Who Used Climate Change as a Legal Defence,” The Guardian, Sept 10, 2008, https://www.theguardian.com/environment/2008/sep/11/activists.kingsnorthclimatecamp.
[30] Richard Lindzen, “The Climate Science Isn’t Settled,” The Wall Street Journal, November 30, 2009, https://www.wsj.com/articles/SB10001424052748703939404574567423917025400.
[31] Steven E. Koonin, “Climate Science Is Not Settled,” The Wall Street Journal, September 19, 2014, https://www.wsj.com/articles/climate-science-is-not-settled-1411143565.
[32] Steven Koonin, “A ‘Red Team’ Exercise Would Strengthen Climate Science,” The Wall Street Journal, April 20, 2017, https://www.wsj.com/articles/a-red-team-exercise-would-strengthen-climate-science-1492728579.
[33] “NASA Administrator Not Sure Global Warming a Problem,” Space Daily, May 30, 2007, http://www.spacedaily.com/report/NASA_Administrator_Michael_Griffin_Not_Sure_Global_Warming_A_Problem_999.html.
[34] Alicia Chang, “NASA Chief Regrets Remarks on Global Warming,” NBC News, June 5, 2007, http://www.nbcnews.com/id/19058588/ns/us_news-environment/t/nasa-chief-regrets-remarks-global-warming/.
[35] Rebecca Wright, Sandra Johnson, Steven J. Dick, eds., NASA at 50: Interviews with NASA’s Senior Leadership (Washington, D.C.: National Aeronautics and Space Administration, 2009), 18.
[36] “Lennart Bengtsson Resigns: GWPF Voices Shock and Concern at the Extent of Intolerance Within the Climate Science Community,” The Global Warming Policy Foundation, May 5, 2014, http://www.thegwpf.org/lennart-bengtsson-resigns-gwpf-voices-shock-and-concern-at-the-extent-of-intolerance-within-the-climate-science-community/.
[37] Judith Curry, “Climate Change: No Consensus on Consensus,” CAB Reviews Vol 8, No 001, 2013, 1–9.
[38] Judith A. Curry, “Statement to the Committee on Science, Space and Technology of the United States House of Representatives,” Hearing on Climate Science: Assumptions, Policy Implications and the Scientific Method, March 29, 2017, https://docs.house.gov/meetings/SY/SY00/20170329/105796/HHRG-115-SY00-Wstate-CurryJ-20170329.pdf.
[39] Ibid.
[40] Frederick Seitz, “Major Deception on Global Warming,” The Wall Street Journal, June 12, 1996, https://www.wsj.com/articles/SB834512411338954000.
[41] Ibid.
[42] Larry Bell, “The New York Times’ Global Warming Hysteria Ignores 17 Years of Flat Global Temperatures,” Forbes, August 21, 2013, https://www.forbes.com/sites/larrybell/2013/08/21/the-new-york-times-global-warming-hysteria-ignores-17-years-of-flat-global-temperatures/.
[43] Christopher C. Horner, Red Hot Lies: How Global Warming Alarmists Use Threats, Fraud, and Deception to Keep You Misinformed (New York: Simon and Schuster, 2008), 319; quote attributed to Brendan O’Neill, “Apocalypse My Arse,” Spiked Online, March 9, 2007, https://www.spiked-online.com/2007/03/09/apocalypse-my-arse/, accessed January 19, 2019.
[44] Paul Reiter, “Malaria in the Debate on Climate Change and Mosquito-Borne Disease,” Hearing Before the Subcommittee on Global Climate Change and Impacts of the Committee on Commerce, Science, and Transportation, United States Senate, April 25, 2006, https://www.commerce.senate.gov/pdf/reiter-042606.pdf.
[45] Ibid.
[46] Ibid.
[47]  Zoë Corbyn, “Global Warming Wilts Malaria,” Nature, December 21, 2011, https://www.nature.com/news/global-warming-wilts-malaria-1.9695.
[48] James Tylor, “Climate Scientist Quits IPCC, Blasts Politicized ‘Preconceived Agendas,’” The Heartland Institute, April 1, 2005, https://www.heartland.org/news-opinion/news/climate-scientist-quits-ipcc-blasts-politicized-preconceived-agendas?source=policybot.
[49] Horner, Red Hot Lies, 108; David Deming, “Statement to the U.S. Senate Committee on Environment and Public Works,” Full Committee Hearing on Climate Change and the Media, December 6, 2006, https://www.youtube.com/watch?v=u1rj00BoItw.
[50] Horner, Red Hot Lies, 329.
[51] Jonathan Leake, “Wildlife Groups Axe Bellamy as Global Warming ‘Heretic,’” Times Online, May 15, 2005, https://web.archive.org/web/20080906161240/http://www.timesonline.co.uk/tol/news/uk/article522744.ece.
[52] Christopher C. Horner, Red Hot Lies, 110–111.
[53] Ibid.
[54] Patrick J. Michaels and Robert C. Balling Jr., Climate of Extremes: Global Warming Science They Don’t Want You to Know (Washington, D.C.: Cato Institute, 2009), x–xiii.
[55] Christopher C. Horner, Red Hot Lies, 73.
[56] “Climate Skeptics Reveal ‘Horror Stories’ of Scientific Suppression,” U.S. Senate Committee on Environment and Public Works Press Releases, March 6, 2008, https://www.epw.senate.gov/public/index.cfm/press-releases-all?ID=865dbe39-802a-23ad-4949-ee9098538277
[57] Judith A. Curry, “Statement to the Subcommittee on Space, Science and Competitiveness of the United States Senate,” Hearing on “Data or Dogma? Promoting Open Inquiry in the Debate over the Magnitude of Human Impact on Climate Change,” December 8, 2015, https://curryja.files.wordpress.com/2015/12/curry-senate-testimony-2015.pdf.
[58] Ibid.
[59] Ibid.
[60] Scott Waldman, “Judith Curry Retires, Citing ‘Craziness’ of Climate Science,” E&E News, January 4, 2017, https://www.eenews.net/stories/1060047798.
[61] Rich Lowry, “A Shameful Climate Witch Hunt,” National Review Online, February 27, 2015, https://www.nationalreview.com/2015/02/shameful-climate-witch-hunt-rich-lowry/.
[62] Waldman, “Judith Curry Retires”
[63] “U. S. Senate Minority Report: More Than 650 International Scientists Dissent Over Man-Made Global Warming Claims. Scientists Continue to Debunk ‘Consensus’ in 2008,”  U.S. Senate Environment and Public Works Committee Minority Staff Report (Inhofe), Dec 11, 2008, https://www.epw.senate.gov/public/_cache/files/8/3/83947f5d-d84a-4a84-ad5d-6e2d71db52d9/01AFD79733D77F24A71FEF9DAFCCB056.senateminorityreport2.pdf.

Chinesisches Original: http://www.epochtimes.com/
Englische Version: https://www.theepochtimes.com/how-the-specter-of-communism-is-ruling-our-world

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Kurzform: Einführung, Kap. 1: 36 Strategien Teil 1, Teil 2Kap. 2: Marx Teil 1, Teil 2Kap. 3: NovemberrevolutionKap. 4: Der verborgene Feind der freien Gesellschaft Teil 1, Teil 2 Kap. 5: Offene oder verdeckte Gewalt Teil 1, Teil 2, Teil 3, Teil 4, Teil 5 – Kap. 6: Eine Generation ohne traditionelle Kultur Teil 1, Teil 2 – Kap. 7: Die Zerstörung der Familien Teil 1, Teil 2, Teil 3, Teil 4Kap. 8: Sozialstaat und Politik Teil 1, Teil 2Teil 3Kap. 9: Die Wohlstandsfalle Teil 1, Teil 2, Teil 3, Teil 4Kap. 10: Justiz, Gesetze und Staatsterrorismus Teil 1, Teil 2Kap. 11: Kunst Kap. 12: Bildungswesen Teil 1, Teil 2, Teil 3, Teil 4Kap 13: Medien Teil 1, Teil 2Kap. 14: Parteikultur und Pop-Kultur Teil 1, Teil 2Kap. 15: Terrorismus – Kap. 16:  Umweltschutz Teil 1, Teil 2Kap. 17: Globalisierung