„Wege in die Sackgasse, aber nicht Wege nach vorne“: Merkel warnt vor Abschottung und Protektionismus

Epoch Times3. Mai 2017 Aktualisiert: 3. Mai 2017 17:17
Im Hinblick auf den G20-Gipfel Anfang Juli hat Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) sich gegen Abschottung und Protektionismus ausgesprochen und die Bedeutung offener Märkte und des multilateralen Handels betont.

Im Hinblick auf den G20-Gipfel Anfang Juli hat Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) die Bedeutung offener Märkte und des multilateralen Handels hervorgehoben. Abschottung und Protektionismus seien „Wege in die Sackgasse, aber nicht Wege nach vorne“, sagte sie am Mittwoch vor internationalen Wirtschaftsvertretern beim sogenannten B20-Treffen in Berlin.

Neue Ideen und Entwicklungen könnten am besten in einem „Umfeld der Freiheit gedeihen“, sagte die Kanzlerin. Dabei sei es für Industrie- und Entwicklungsländer gleichermaßen möglich, „Wohlstand durch Offenheit“ zu schaffen. Unternehmen hätten es in der Hand, Verantwortung zu übernehmen für Nachhaltigkeit und inklusives Wachstum.

B20 steht für „Business 20“ und ist der offizielle Wirtschaftsdialog der G20-Staaten, der zwanzig wichtigsten Industrie- und Schwellenländer. Parallel zur diesjährigen G20-Präsidentschaft Deutschlands haben deutsche Wirtschaftsvertreter die B20-Präsidentschaft übernommen.

Über 700 internationale Wirtschaftsvertreter sind Teil des Dialogprozesses. Die B20 kamen am Dienstag und Mittwoch in Berlin zusammen, um vor dem G20-Gipfel Anfang Juli in Hamburg Empfehlungen zu verabschieden.

In ihren zwanzig Empfehlungen an die führenden Industrie- und Schwellenländer sprach sich die B20-Gruppe nicht nur für den Ausbau der Digitalisierung, mehr Energieeffizienz oder die Förderung von kleinen und mittleren Unternehmen aus, sondern auch für ein „offenes und inklusives Handelssystem“.

Die G20-Mitglieder sollten ihr „bedingungsloses Bekenntnis“ dazu bekräftigen, forderte die B20 in dem von ihr vorgelegten Papier. (afp)

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