Neue Peer-Review-Studie: Corona-Impfungen könnten Immunsystem stark schädigen

Von 23. August 2021 Aktualisiert: 25. August 2021 23:35
Noch nie gab es einen zugelassenen mRNA-Impfstoff in der Humanmedizin gegen eine Infektionskrankheit. Während sich die Fälle schwerer Nebenwirkungen häufen, schließt eine aktuelle Studie selbst die Gefahr von fatalen Schäden durch das sogenannte ADE-Phänomen nicht aus.

Immer mehr wissenschaftliche Beiträge deuten darauf hin, dass Corona-Impfungen das Risiko schwerer Erkrankungen erhöhen könnten. Die Ursache liegt in dem als „Antibody-Dependent Enhancement“ – kurz ADE- bezeichneten Vorgang. Die namensgebenden infektionsverstärkenden Antikörper binden sich an die Oberfläche von Viren, können diese aber nicht neutralisieren. Dies führt zu einer verbesserten Aufnahme des Virus in eine Zelle und begünstigt damit seine Ausbreitung und Vermehrung. Stephanie Seneff vom Massachusetts Institute of Technology und Greg Nigh von Naturopathic Oncology in Portland diskutieren dieses Risiko in einem mehr als 40 Seiten umfassenden Beitrag.

In die gleiche Richtung deuten Erkenntnisse eines Forscherteams des Helmholtz-Zentrums für Infektionsforschung, der Medizinischen Hochschule Hannover, der Universität Bonn sowie Medizinern und Forschern des Erasmus Medical Center in Rotterdam. Danach reduzierte sich nach der Impfung die Reaktion des Immunsystems auf sogenannte Toll-like-Rezeptoren. Diese spielen im menschlichen angeborenen Immunsystem eine essenzielle Rolle, da sie die Strukturen von Krankheitserregern erkennen.

Unerwünschte infektionsverstärkende Antikörper

Die Immunreaktion auf diese Rezeptoren war nach der Impfung nicht nur bei viralen, sondern auch bei bakteriellen Erregern eingeschränkt. Mit anderen Worten: mRNA-Impfstoffe verändern die Reaktion des angeborenen Immunsystems und der Hintergrundimmunität auf Erreger. Auch das Paul-Ehrlich-Institut wies bereits darauf hin, dass unerwünschte infektionsverstärkende Antikörper nach einer Impfung oder einer durchgemachten Corona-Erkrankung bei einer weiteren Infektion im ungünstigen Fall zu einer verstärkten Infektion führen könnten.

Weitere Bedenken befeuert ein kürzlich in der Peer-Review-Fachzeitschrift „Journal of Infection“ erschienener Beitrag. Demnach hätten die aktuellen Impfstoffe zwar eine gewisse Immunität gegen die ursprüngliche Variante des Corona-Virus, jedoch könnte sich dies laut den Modell-Berechnungen der Studienautoren bei den Mutationen des Virus ändern. Geimpfte Menschen, so die Autoren, könnten ohne Auffrischungsimpfung bei neuen Infektionen über kein funktionierendes Abwehrsystem mehr verfügen. Besonders hoch sei das Risiko von ADE bei einer Infektion mit der Delta-Variante.

Jeder Geimpfte bekommt Blutgerinnsel“

Die infektionsverstärkenden Antikörper lösen zudem einen sogenannten Zytokinsturm aus, was nicht selten tödlich verläuft. Dies diskutierte Sean Brooks in einem hier zu sehenden  Vortrag anlässlich einer Sitzung des Schulausschusses des SW Ohio. Der Vortragende mit Ph.D. im Bildungsbereich und nach eigenen Angaben zufolge Autor von 23 Büchern beruft sich in seinem Redebeitrag auf verschiedene Quellen, darunter Aussagen des Virologen und Mikrobiologen Robert Melone, der in den 1980er-Jahren an der Entwicklung der Technologie, die in den heutigen mRNA-Impfungen zum Einsatz kommt, beteiligt war.

Neben der antikörperabhängigen Verstärkung und der Schwächung des Immunsystems nennt er Thrombosen als drittes tödliches Risiko: „Jeder Geimpfte bekommt Blutgerinnsel. Wenn Sie mir nicht glauben, gibt es eine Möglichkeit, dies herauszufinden“, so Brooks. „Machen Sie einen sogenannten D-Dimer-Test, mit dem die Blutgerinnung auf mikroskopischer Ebene nachgewiesen wird. Wir schneiden gerade jetzt, während ich mit Ihnen spreche, Blutgerinnsel aus den Menschen heraus.“

Auf Basis der Statistiken von „Our World in Data“ ist knapp ein Drittel der Weltbevölkerung entweder mit dem Vektorimpfstoff oder mRNA-Vakzinen geimpft worden. Sollte sich die ADE-Theorie in diesem Zusammenhang bewahrheiten, könnte die Immunantwort von rund 2,5 Milliarden Menschen betroffen sein.

Anm. d. Red.: Dieser Artikel wurde am 23. 8. überarbeitet und aktualisiert.



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