Schockierend: Chinas Kommunistische Partei raubt über 90.000 Organe jährlich – Zeuge berichtet Schreckliches

Von und 25. Juni 2019 Aktualisiert: 26. Juni 2019 9:20
Der Organraub durch die Kommunistische Partei Chinas macht weltweit Schlagzeilen. In einer neuen Studie eines unabhängigen Forscherteams wird von über 90.000 geraubten Organen in China pro Jahr berichtet. Unterdessen beschreibt ein Zeuge die schrecklichen Ereignisse in China.

Ein unabhängiges Tribunal in London kam am 17. Juni zu dem Schluss: in China werden Gefangene aus Gewissensgründen für ihre Organe ermordet. Ein ehemaliger Praktikant in einem Militärkrankenhaus in der chinesischen Stadt Shenyang wurde Zeuge des Organraubs und sprach mit NTD TV über seine erschütternde Erfahrung.

George Zheng war im Begriff sein Medizinstudium abzuschließen, als er Zeuge des Organraubs wurde – das war Ende der 90er Jahre. „Ich habe ein Praktikum im Militärkrankenhaus in Shenyang gemacht“, sagte Zheng. „Damals nahm ich an einer Militärmission teil.“

Zusammen mit drei Ärzten, zwei Krankenschwestern und unter bewaffneter Eskorte wurde Zheng nach eigenen Angaben in einem Krankenwagen in ein Gebiet um Dalian im Nordosten Chinas gefahren.

Nacht des Terrors

Zheng erzählte, dass der Krankenwagen an einen sehr abgelegenen Ort gefahren sei. „Wir hörten einen Schuss. Kurz darauf brachten mehrere Soldaten einen Mann zum Krankenwagen.“ Der Hals des Mannes sei voller Blut gewesen, „und seine Kehle blutete“, so Zheng.

Dann sah der Medizinstudent, wie Ärzte dem Gefangenen die Nieren entnommen haben. Einer der Ärzte wies Zheng an, was er tun sollte. „Er bat mich, in ein bestimmtes Blutgefäß zu schneiden“, erzählte Zheng. „Als es aufgeschnitten war, floss sein Blut heraus – es war heiß.“

Zheng erinnerte sich, dass er in Panik und extrem schockiert war. „Aber ich sah, dass die anderen Anwesenden keinen Ausdruck auf ihren Gesichtern hatten“, so Zheng. Nachdem die Ärzte die Nieren des Mannes entfernt hatten, wiesen sie Zheng an, dessen Augäpfel zu entfernen.

Zheng erzählte, dass er am ganzen Leibe zitterte und fast ohnmächtig wurde. Zheng sagte zu den Ärzten, dass er nicht fähig sei ihre Anweisungen zu befolgen. Daraufhin entfernte einer der Ärzte die Augäpfel des Mannes und wies Zheng an, den Körper in eine Tasche zu stecken, die danach von Soldaten mitgenommen wurde.

Zheng fragte, was mit den toten Körpern geschehen würde? Die Ärzte sagten: es gebe ein anderes Militärfahrzeug, das die Körper vernichten oder verbrennen würde. Danach fuhr der Krankenwagen zurück nach Shenyang. Dort sah Zheng, wie die Organe einem wartenden Patienten implantiert wurden. Dem Praktikanten wurde gesagt, er solle sich „zur Seite setzen und ausruhen“.

Das Ereignis erschütterte Zheng zutiefst.

Zheng beschließt China zu verlassen

Zheng erzählte, nachdem er zu Hause angekommen war, plagte ihn tagelang hohes Fieber. Danach sprach er mit jemandem im Krankenhaus über das Geschehnis und sagte, dass er nicht mehr in die Klinik kommen werde. „Ich sagte, ich werde woanders arbeiten. Diesen Job kann ich nicht mehr machen“, so Zheng.

Bis heute verfolgen Zheng die Erinnerungen an diesen Tag. Der ehemalige Medizinpraktikant sagte: er habe sich gefragt, wer das Opfer gewesen sei.

Und was denken seine Eltern, was mit ihm geschehen ist? Seine Familie wusste nichts von diesem grausamen Ereignis.“

Zheng hat daraufhin beschlossen China zu verlassen. Menschen die wissen was in China vor sich geht, würden von der Kommunistischen Partei Chinas ermordet, um sie zum Schweigen zu bringen, dessen ist sich Zheng sicher. „Als ich über alles nachdachte, kam ich zu dem Entschluss, dass ich, da ich am Leben bin, aufstehen soll, um auszusagen“, so Zheng.

Weil Zehntausende von Familien in China nicht wissen, dass ihre Lieben auf so grausame Weise gestorben sind.“

Das unabhängige Tribunal in London kam einstimmig zu dem Ergebnis, dass der Organraub durch Chinas Regime seit mindestens 20 Jahren praktiziert wird – auch heute noch. Das Tribunal legte mehrere Zeugenaussagen von Menschen aus verschiedenen Gruppen vor. Die einzig fehlende Stimme war die der Kommunistische Partei Chinas. Die KP-Behörden behaupteten lediglich, dass die Anschuldigungen „politisch motiviert“ seien.

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Zwangsorganentnahme an 90.000 Gefangenen pro Jahr

Doch die Tatsache, dass in China in großem Umfang Organe geraubt werden, lässt sich nicht mehr leugnen. Der „Organtourismus“ nach China, wo Ausländer für Transplantationen bezahlen, boomt. In einem schockierenden Bericht wird über Zwangsorganentnahmen an 90.000 Gefangenen gesprochen.

Mediziner und Menschenrechtsverteidiger von „The International Coalition To End Organ Pillaging In China“ veröffentlichten einen vernichtenden Bericht, der die Transplantationsaktivitäten in Hunderten chinesischen Krankenhäusern untersucht.

Ethan Gutmann, Mitautor des Berichts, sagte in einem Video:

Wenn Sie nach China fahren, um sich ein Organ zu besorgen, besteht die Chance, dass dieses Organ von einem Falun Gong-Praktizierenden stammt – der dann in Ihrem Namen ermordet wurde“.

„Selbst wenn freiwillige Organspenden angestiegen sind, kann man dieses Niveau nicht erreichen. Das ist lebende Organentnahme“, warnt Gutmann.

Bis zu zwei Transplantationen in Chinas Krankenhäuser pro Tag

China hat aus kulturellen Gründen wenige freiwillige Organspender. Deshalb werden in erster Linie die Organe von Gefangenen verwendet, um die hohe Nachfrage nach Transplantaten zu decken.

Chinas medizinische Einrichtungen behaupten, dass im Land rund 10.000 Transplantationen pro Jahr durchgeführt werden. In dem Bericht heißt es aber, dass die Zahl bei rund 100.000 liegt.

In dem Report wird die Menge der Transplantationsaktivitäten aufgeführt, sowie die Anzahl des chirurgischen Personals und der Betten. Die Nachforschungen ergeben durchschnittlich bis zu zwei Transplantationen pro Tag in China in jeder der 165 staatlich registrierten Transplantationszentren. Das sind insgesamt über 100.000 Transplantationen pro Jahr.

Viele der Krankenhäuser sind relativ neu oder haben neue Flügel oder Betten für Transplantationen. Diese Entwicklung wäre ohne das Wissen, dass es eine kontinuierliche Versorgung mit Organen für Transplantationen gibt, nicht möglich“, heißt es im Bericht.

Weiter heißt es:

Das Transplantationsgeschäft in China hat sich seit 2001 mit einer Fülle verfügbarer Organe rasch entwickelt. Es hat aber auch die Zuversicht, dass diese Fülle von Organen bis in unbestimmte Zukunft verfügbar sind.“

Gutmann erklärte: die Organentnahme bei chinesischen Gefangenen habe in den 1980er Jahren begonnen aber in den letzten Jahren dramatisch zugenommen.

Bis 2001: Über eine Million Falun Gong-Praktizierende inhaftiert

Bis 2001 gab es über eine Million Falun Gong-Praktizierende, die innerhalb des Laogai-Systems inhaftiert waren. Sie wurden medizinischen Tests unterzogen, wobei zeitgleich chinesische Militär- und Zivilkrankenhäuser ihre Transplantationseinrichtungen ausbauten.

Falun Gong, auch bekannt als Falun Dafa, ist ein spiritueller Kultivierungsweg, der auf den Grundsätzen Wahrhaftigkeit, Güte und Nachsicht basiert. Im Juli 1999 ordnete der damalige Staatschef und Vorsitzende der Kommunistischen Partei Chinas, Jiang Zemin, eine Kampagne zur Auslöschung von Falun Gong an. Jiang fürchtete die Beliebtheit der Praxis und die Wirkung der traditionellen moralischen Lehre auf das chinesische Volk.

Detaillierte Recherche

Um die schockierenden Transplantationszahlen zu erhalten, überprüften die Forscher Daten aus Telefonumfragen, Krankenhaus-Webseiten und medizinischen Zeitschriften. Überprüft wurden 865 Krankenhäuser in China, die Organtransplantationen durchführen (etwa 13 Prozent aller Krankenhäuser).

Das Team recherchierte bei über 712 Leber- und Nierentransplantationszentren und sammelte und analysierte Informationen. Auch untersuchten die Forscher 165 Krankenhäuser, die vom chinesischen Regime zur Durchführung der Transplantation zugelassen wurden.

Die Kommunistische Partei Chinas behauptet, dass die Ergebnisse dieser detaillierten Untersuchungen und die Aussagen von zwei Dutzend Zeugen „falsch“ seien.