Egon von Greyerz: "Die Chinesen wissen, was passiert. Sie wissen es und werden weiterhin Gold kaufen. Das wird eines Tages einen großen Einfluss auf den Goldpreis haben.“Foto: iStock

Große Mengen Gold fließen von London und New York nach China

Epoch Times2. November 2018 Aktualisiert: 2. November 2018 18:00
Schon immer betrachten Chinesen Gold als das sicherste Vermögen. Sie horten gerne Gold als Notlösung. Seit April 2018 dauert der Handelskrieg zwischen den USA und China an. Die reichen Chinesen haben angefangen Gold zu horten.

Vor Kurzem zitierte Reuters die Statistik vom Schweizer Zollamt: von Januar bis September wurden aus der Schweiz 160 Tonnen Gold mehr exportiert nach Festland China und Hong Kong als im gleichen Zeitraum vor einem Jahr. Im Vergleich dazu ist der Goldexport von der Schweiz nach Indien, dem anderen großen Gold-Importland in Asien, im selben Zeitraum um 115 Tonnen gesunken.

In September hat Hong Kong 28,7 Tonnen Gold aus der Schweiz importiert, viel mehr als die Importmenge 3,3 Tonnen im August. China hat 44,3 Tonnen Gold aus der Schweiz importiert, ein bisschen weniger als im August (37 Tonnen). Indien hat im September nur 16.5 Tonnen Gold aus der Schweiz gekauft, viel weniger als die 39,5 Tonnen in August.

In einem Gespräch mit dem Finanz-Interviewportal KingWorldNews.com verriet Egon von Greyerz, Gründer der Goldhandelsunternehmen Matterhorn Asset Management AG, er hätte von einigen Vermögensmanagern für Elite-Chinesen erfahren, dass sie fast alle superreichen chinesischen Kunden „Gold Horten“ empfohlen haben.

Von Greyerz sagte: die Schweiz importiert Gold hauptsächlich aus London und aus den USA, und dann exportiert sie nach Indien und China.

Laut Statistik hat die Schweiz im September 90,4 Tonnen Gold aus London gekauft und 33,1 Tonnen aus den USA, in Form von 400 Unzen Barren. Diese wurden im Inland in 1 kg Barren umgewandelt und nach Asien verkauft.

Von Greyerz ist der Meinung, Gold in London und New York bleibt normalerweise vor Ort und wird zwischen den Banken gehandelt. Allerdings wurden sie nun als Barren durch die Schweiz nach China und Indien transportiert und sie würden nie mehr zurückkommen. Er sagte: „Der chinesische Kauf geht kontinuierlich nach oben, ohne anzuhalten. Die Chinesen wissen, was passiert. Sie wissen es und werden weiterhin Gold kaufen. Das wird eines Tages einen großen Einfluss auf den Goldpreis haben.“ (yz/rls)



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