„Kriegszeitmanagement“ – Coronavirus: KP Chinas verhängt drakonische Maßnahmen wie im Krieg

Von 14. Februar 2020 Aktualisiert: 15. Februar 2020 8:03
Wegen der raschen Ausbreitung des Coronavirus greift die Kommunistische Partei Chinas zu drastischen Maßnahmen: Es ist von "Kriegszustand", "Kriegszeitmanagement", "Kriegsmanagement" und dem "Staatsfeind Nummer eins" die Rede.

Wegen des Ausbruchs des Coronavirus hat die Kommunistische Partei Chinas in der Provinz Hubei ihre drakonischen Ausgangssperren weiter verschärft: Sie entsprechen nun jenen, die im Kriegszustand gelten.

Als ersten Bezirk traf es Zhangwan – Stadt Shiyan, Provinz Hubei. In Zhangwan werden seit Donnerstag (13.2.) die Ausgangssperren umgesetzt – Wohnhäuser wurden abgeriegelt. Nach Angaben der Behörden unterliegen damit alle Wohngebiete des Bezirks einem „Kriegsmanagement“. In diesen Distrikten der Provinz dürfen nur noch jene Personen, die an der Bekämpfung der Krankheit arbeiten, ihre Wohnungen verlassen.

Die dortigen Verantwortlichen für die Eindämmung des Virus-Ausbruchs erklärten in einer Mitteilung: Die Maßnahme sei ein „außerordentlicher Schritt“, da sie „ohne Alternativen“ umgesetzt werde. Demnach soll die Maßnahme zwei Wochen lang angewendet werden. Danach würde über weitere Vorgehensweisen entschieden.

Der Mitteilung zufolge ist es seit Montag (10.2.) jedem – dessen Körpertemperatur über 37 Grad Celsius liegt – verboten, Wohnviertel in der gesamten Provinz Hubei zu besuchen. Lokale Kader und Hausverwaltungsbeamte seien 24 Stunden im Einsatz, um diese Richtlinie durchzusetzen. Jeder, der versuche diese Regel zu brechen, werde verhaftet.

Das Leben in Wuhan während der Ausgangssperre

Demnach sollen Nachbarschaftskomitees zu Fixpreisen Nahrungsmittel an die Bürger verteilen. Die Behörden würden auch entscheiden, welche Arten von Waren geliefert werden sollen.

Wenige Stunden nachdem Zhangwan abgeriegelt wurde, erließ der ebenfalls in Hubei gelegene Bezirk Dawu eine 14-tägige Ausgangssperre. „In einem Satz: Geh nicht nach draußen“, sagte ein Mitarbeiter des Regierungsbüros in Dawu der chinesischen Zeitung „National Business Daily“.

Etwa in 80 Städten in ganz China, darunter Peking und Shanghai, ist die Bewegungsfreiheit der Bürger in unterschiedlichem Maße eingeschränkt. Auch die Innere Mongolei hat am Freitag (14.2.) bekannt gegeben, dass alle nicht notwendigen öffentlichen Einrichtungen geschlossen sind. Bis auf Weiteres würden auch keine Hochzeitszeremonien mehr stattfinden. Zudem sollen „alle Familien“ zu Hause bleiben – lediglich ein Familienmitglied sollte zum Einkaufen von Lebensmitteln hinausgehen dürfen.

„Kriegszustand“

Das Pekinger Zentrum für Krankheitsvorbeugung und -kontrolle gab am Dienstag ebenfalls eine Erklärung heraus. In der hieß es, dass alle Parteimitglieder der Behörde aufgefordert seien: „Das Gefühl der Dringlichkeit und Wichtigkeit in dieser kritischen Phase voll zu erfassen und das Kriegsmanagement umzusetzen.“

Um Infektionen unter den Behördenmitarbeitern zu verhindern, wird in der Mitteilung erklärt, den Beamten sei es verboten, andere Abteilungen zu besuchen, es sei denn arbeitsbedingt. Auf Telefonanrufe oder andere Telekommunikationsmethoden soll demnach zurückgegriffen werden, um persönliche Interaktionen nach Möglichkeit zu reduzieren.

Der chinesische Staatschef Xi Jinping betonte unlängst bei einem Auftritt in Peking: Die Regierung führe einen „totalen Krieg“ gegen den Virus-Ausbruch. Dabei stünden die Gemeinden an vorderster Front.

Die Lage ist ernst

Xiao Xu, stellvertretender Direktor des Bezirks Zhangwan, sagte gegenüber dem staatlichen Sender „China National Radio“: Die neue Ausgangssperre sei ein Versuch, die weitere Verbreitung des Virus in den Griff zu bekommen. Xu selbst habe in Zhangwan einen 80-prozentigen Anstieg der Infektionen erlebt. Er fügte hinzu, dass die Behörde die Formulierung „Kriegszeitmanagement“ gewählt habe, um den Ernst der Lage zu betonen.

Qin Peng, ein Kommentator für politische Angelegenheiten, sagte: Er vermute, dass die chinesischen Behörden einen „Testlauf“ in diesem Bezirk durchführen. Sollten sich die Ergebnisse als wirksam erweisen, könnten die Maßnahmen auch in anderen Regionen eingesetzt werden.

Peng sagte während einer Live-Sendung der chinesischsprachigen Epoch Times:

Die Politik des Kriegsmanagements in Peking scheint eine Möglichkeit für die Regierung zu sein, solche Maßnahmen zu erleichtern und es den Menschen zu ermöglichen, sich allmählich daran zu gewöhnen.“

„Staatsfeind Nummer eins“

Tong Zhaohui, der Vizedirektor des Pekinger Chaoyang-Krankenhauses, wurde nach Hubei geschickt, um bei der Bekämpfung des Ausbruchs zu helfen. Auf einer Pressekonferenz am Donnerstag (13.2.) in Hubei sagte er: „Ich habe eine höhere Rate schwerer Atemversagen bei den Coronavirus-Patienten beobachtet. Im Vergleich zu SARS (Schweres Akutes Respiratorisches Syndrom) im Jahr 2003 kommt das Atemversagen sogar noch schneller. Der Sauerstoffmangel ist manchmal sehr offensichtlich“.

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Das Virus greife auch das Herz des Patienten an, wodurch die Behandlung erschwert werde, sagte er.

Tedros Adhanom Ghebreyesus, Generaldirektor der Weltgesundheitsorganisation, bezeichnete das Coronavirus in einer Pressekonferenz am Dienstag (11.2.) als „Staatsfeind Nummer eins“. Er warnte davor, dass es „politisch, wirtschaftlich und sozial verheerende Folgen haben kann“.

Der Originalartikel erschien in The Epoch Times USA (deutsche Bearbeitung von so)

Originalfassung: Beijing, Other Chinese Regions Declare ‘State of War’ Over Coronavirus Outbreak

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