Jangtse-Region: Sintflutartiger Regen in Süd- und Zentralchina

Epoch Times8. Juli 2020 Aktualisiert: 8. Juli 2020 11:34
Sintflutartige Regenfälle und Gewitter erschüttern Zentral- und Südchina. Die Behörden gaben Flutwarnungen heraus.

Sintflutartige Regenfälle überschwemmen verschiedene Regionen entlang des Jangtse, von Chongqing im Südwesten, bis nach Shanghai an der Küste.

Die starken Regenfälle haben unter anderem zu steigenden Wasserständen im Kreis Shizhu  in der Verwaltungseinheit von Chongqing geführt. Das reißende Hochwasser durchbrach das Baugerüst des örtlichen Staudamms und flutete am 5. Juli die Straßen. 39 Häuser wurden überflutet.

Im Dorf Lianghe, Chongqing, wurden zwei Einwohner von den Fluten mitgerissen. Örtliche Rettungskräfte retteten eingeschlossene Anwohner mit Seilen.

Die bevölkerungsreichste Stadt Zentralchinas, Wuhan, Provinz Hubei, erhöhte ihre Hochwasserwarnung am 6. Juli um zwei Stufen von Level 4 auf Level 2. An diesem Tag wurden 75 Regenwarnungen aus verschiedenen Regionen der Provinz Hubei ausgegeben.

In einer Stadt in Hubei wurden mehr als 20 Schwerlastfahrzeuge eingesetzt, um einen flutgeschädigten Straßenabschnitt zu reparieren. Die Behörden dort gaben bereits seit 35 Tagen Regenwarnungen heraus und erhöhten ihren Notfall-Level. Der Alarm umfasst die gesamte Küstenlinie des Jangtse-Flussbeckens sowie fünf weitere Seen und einen Fluss.

Mehrere Provinzen betroffen

Der ganze Verlauf der Provinzen, vom Südwesten bis zur Ostküste, wurde von sintflutartigen Regenfällen heimgesucht: Chongqing, Hubei, Anhui, Zhejiang, Jiangsu und Shanghai – alle mit Alarmstufe Gelb.

Die Überschwemmungen beschädigten Straßen in mehreren Provinzen.

In der Stadt Huangshan, Provinz Anhui, rissen die Überschwemmungen eine 8 Meter breite Lücke in die Straße und machten sie unpassierbar.

Die Lokalregierung setzte die Polizei ein, um ankommende Fahrzeuge zurückzuschicken.

Laut Beamten der China Meteorological Administration waren die Regenfälle im Juni um 13,5 Prozent stärker als sonst. In diesem Juni wurden 43 Prozent mehr Regenfälle und Gewitter aufgezeichnet, als im Vergleichszeitraum der letzten drei Jahre. (sm)


Unterstützen Sie unabhängigen und freien Journalismus

Danke, dass Sie Epoch Times lesen. Ein Abonnement würde Sie nicht nur mit verlässlichen Nachrichten und interessanten Beiträgen versorgen, sondern auch bei der Wiederbelebung des unabhängigen Journalismus helfen und dazu beitragen, unsere Freiheiten und Demokratie zu sichern.

Angesichts der aktuell schwierigen Zeit, in der große Tech-Firmen und weitere Player aus dem digitalen Werbemarkt die Monetarisierung unserer Inhalte und deren Verbreitung einschränken, setzt uns das als werbefinanziertes Nachrichten-Portal unter großen Druck. Ihre Unterstützung kann helfen, die wichtige Arbeit, die wir leisten, weiterzuführen. Unterstützen Sie jetzt Epoch Times indem Sie ein Abo abschließen – es dauert nur eine Minute und ist jederzeit kündbar. Vielen Dank für Ihre Unterstützung!

Monatsabo ab 7,90 Euro Jahresabo ab 79,- Euro

Gerne können Sie EPOCH TIMES auch durch Ihre Spende unterstützen:

Jetzt spenden!


Liebe Leser,

vielen Dank, dass Sie unseren Kommentar-Bereich nutzen.

In letzter Zeit beobachten wir, wie Hacker immer wieder beliebige Nicks verwenden und üble Kommentare unter eben diesen Namen schreiben. Trolle schrecken nicht davor zurück, das Epoch Times Logo als Profilbild sich anzueignen und ebenfalls die Kommentarfunktion auf schlimmste Weise zu missbrauchen.

Aufgrund der großen Menge solcher Angriffe haben wir uns entschieden, einen eigenen Kommentarbereich zu programmieren, den wir gut kontrollieren können und dadurch für unsere Leser eine wirklich gute Kommentar-Umgebung schaffen können.

In Kürze werden wir diese Kommentarfunktion online stellen. Bis dahin bitten wir Sie noch um etwas Geduld.


Ihre Epoch Times - Redaktion