„Paul McCartney tot seit 1966“: Jetzt spricht auch Ex-Beatle Ringo Starr über Doppelgänger – Paul: „Er wird senil!“

Epoch Times5. März 2015 Aktualisiert: 5. März 2015 13:14
Unglaubliche Beatles-Enthüllung: Ringo Starr (74) sagt in einem Interview: "Paul McCartney ist nicht echt." Schon seit 1966 sei er ein Doppelgänger mit dem Namen Billy Shears. Der echte Paul sei bei …

Unglaubliche Beatles-Enthüllung: Ringo Starr (74) sagt in einem Interview: "Paul McCartney ist nicht echt." Schon seit 1966 sei er ein Doppelgänger mit dem Namen Billy Shears. Der echte Paul sei bei einem Autounfall gestorben.

Paul McCartney (72) wies die Aussage entschieden zurück: "Geschwafel eines alten Mannes", Ringo werde langsam senil. Zwischen den beiden Ex-Beatles sind die Fronten verhärtet.

Was wird hier gespielt?

Das Gerücht über den Tod des Beatles Paul McCartneys gibt es schon seit den 1960er Jahren und meist wurde es als "Verschwörungstheorie" abgetan. Doch nun muss endlich Klarheit in die Sache. Sogar die Berliner Staatsanwaltschaft ermittelt. Grund ist eine Vaterschaftsklage gegen den wohlhabendsten Musiker der Welt.

Ringo Starr (74) ist der einzige noch lebende Beatle neben Sir Paul.Ringo Starr (74) ist der einzige noch lebende Beatle neben Sir Paul.Foto: Jason Merritt / Getty Images

Der echte Paul starb 1966!“

Ende Februar gab Ex-Beatle Ringo Starr ein Interview, dass viele überraschte – und dass einer Berlinerin neue Argumente liefert, die bisher erfolglos dafür kämpfte, als Paul McCartneys Tochter anerkannt zu werden.

Das mit Pauls Tod im Jahr 1966 stimme, so Ringo Starr gegenüber dem "Hollywood Inquirer": "Als Paul starb, waren wir alle in Panik versetzt", zitierte ihn WorldNewsDailyReport.com. Der Beatles Bassist sei damals bei einem Autounfall ums Leben gekommen.

„Wir wussten nicht, was wir tun sollten. Brian Epstein, unser Manager, schlug vor, dass wir Pauls-Doppelgänger Billy Shears als Übergangslösung einsetzen sollten“, erzählt Ringo.

Wir litten alle unter diesem Geheimnis“

„Eigentlich sollte es nur ein oder zwei Wochen dauern, aber die Zeit verging und niemand schien es zu bemerken, also machten wir einfach weiter. Billy hat sich außerdem als ziemlich guter Musiker erwiesen. Er performte fast besser als Paul," so Ringo. „Das einzige Problem war, dass er und John sich überhaupt nicht leiden konnten."

(Auf diesem Link sieht man einen Fotovergleich zwischen dem „echten“ und dem „falschen“ Paul McCartney!)

Und warum bricht Ringo jetzt sein Schweigen? Weil er neben Paul der letzte überlebende Beatle sei und das Geheimnis nicht mit ins Grab nehmen wolle! Die Band habe sich nicht getraut, damals den Fans die Wahrheit zu sagen, weil sie fürchtete, „wegen all der Lügen“ gehasst zu werden. Also habe man Anspielungen und Codes in Plattencover eingebaut, um aufmerksame Menschen auf die Fährte zu locken. Im Endeffekt sei die Band aber an dem Problem zerbrochen. John Lennon habe es irgendwann nicht mehr ausgehalten. Als immer mehr Fans begriffen, dass Paul tot war und man jahrelang eine Fassade hochgehalten habe, stieg er aus, so Ringo.

Sir Paul McCartney (72), wie wir ihn offiziell seit Jahrzehnten kennen.Sir Paul McCartney (72), wie wir ihn offiziell seit Jahrzehnten kennen.Foto: Theo Wargo / Getty Images

Geschwafel eines senilen, alten Mannes“

Klar, dass der offizielle Paul McCartney dieses Statement seines ehemaligen Bandkollegen nicht so einfach auf sich sitzen lassen konnte. Am 2. März reagierte er mit einer Pressekonferenz in England. Sichtlich gereizt war er, bisweilen aggressiv. „Ich weiß, dass Ringo dabei ist, senil zu werden und den Verstand zu verlieren", so Sir Paul, „aber er muss nicht solche idiotischen Geschichten erfinden, um Aufmerksamkeit zu bekommen.“ Er habe Ringo in seinem Leben ja viele dumme Dinge tun und sagen hören, so der Ex-Beatle, aber das hier gehöre „zum Schlimmsten!“.

Vaterschaftsklage brachte Stein ins Rollen

Ins Rollen gekommen war die Debatte um Paul Mc Cartneys „Echtheit“, oder vielmehr wahre Identität, durch die 53-jährige Berliner Altenpflegerin Bettina Hübers, die behauptet, McCartneys uneheliche Tochter zu sein. Ihre Mutter Erika Hübers habe zwischen 1959 und 1962 eine Affaire mit dem Musiker gehabt, zu einer Zeit, als die Beatles als unbekannte Band auf Hamburgs berühmt-berüchtigter Reeperbahn spielten. Sir Paul hatte die Vaterschaft schon immer abgestritten und der DNA-Test gab ihm schon 1983 Recht. Im Jahr 2007 trat Hübers deshalb mit der Behauptung an, dass Paul McCartney den Vaterschaftstest gefälscht und die ganze Gerichtsverhandlung mit einem Doppelgänger stattgefunden habe …

Falls Sir Paul gar nicht der „echte“ Paul McCartney ist, und dieser ihr eigentlicher Vater war, würde das stimmen.

Berliner Staatsanwaltschaft ermittelt

Die „Echtheit“ von Sir Paul beschäftigt nun auch die Berliner Staatsanwaltschaft. Ein Sprecher der Behörde, Michael Grunwald, hatte am Freitag vor Journalisten bestätigt, dass die Behauptung untersucht werde, ob Sir Paul McCartney ein Betrüger sei. Auch der britische Geheimdienst MI5 kündigte Ermittlungen an.

Nach den Enthüllungen Ringo Starrs möchte Hübers nun einen DNA-Abgleich mit Paul McCartneys Bruder Peter Michael McCartney, besser bekannt unter seinem Künstlernamen Mike McGear. Durch seine Gene könnte sie beweisen, dass sie wirklich die Tochter des echten, mutmaßlich verstorbenen, Paul Mc Cartney ist.

„Ich habe viele Beweise, dass Sir Paul nicht der wirkliche Sir Paul ist", sagte sie der Bild-Zeitung laut World News Daily Report. "Die Unterschrift auf dem alten Gerichtsakten ist falsch! Wir haben festgestellt, dass die Signatur von einem Rechtshänder stammt, aber Paul ist Linkshänder. Die Probe ist nicht einmal von der richtigen Blutgruppe! Ich bin mir sicher, dass der Mann, der so tut, als sei er Paul McCartney, in Wirklichkeit Billy Shears ist und ich möchte DNA-Tests mit Pauls Bruder, um diese Angelegenheit ein für alle Mal zu klären."

Mysteriöse Hinweise auf Pauls Tod auf Plattencovern

Einige Beatles-Fans haben es schon immer geahnt und wie Ringo im oben zitierten Interview enthüllte, wurden die Anspielungen auf den Tod des echten Paul McCartney tatsächlich absichtlich gemacht. Am eindeutigsten ist das Cover der berühmten 1967er LP "Sgt. Pepper‘s Lonely Hearts Club Band". Paul, der einzige, der auf der Frontseite ein schwarzes Instrument hält, ist ebenfalls das einzige Bandmitglied, dessen Gesicht auf der Rückseite der Platte nicht sichtbar ist, berichtet "vice.com". 

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Auf dem Cover kann man in den Blumen hinter dem Wort "BEATLES" eine Bassgitarre sehen, die aus weißen Blumen geformt wurde. Außerdem sieht man am Boden ein Beet, das laut den Fans, ein Grab darstellen könnte. "Besonders auffällig ist die Bassgitarre. Es könnte das Grab von Paul McCartney sein."

"Weiterhin sieht man über Paul McCartneys Kopf eine Hand. Dies könnte bedeuten, dass McCartney tot ist, da in Kulturen wie in Indien die Hand ein Zeichen für Tod ist. Weiterhin ist Paul auf dem Cover der größte obwohl in Realität Ringo Starr der größte war – es wurde also absichtlich manipuliert um Paul McCartney eine besondere Bedeutung zukommen zu lassen," heißt es auf "home.arcor.de".

Auf dem "The White Album" soll es angeblich auch verschiedene Hinweise geben, die beweisen, dass Paul gestorben ist.

Auch die Lieder wurden von den Fans analysiert und es wurden weitere Hinweise zum Tod von Paul gefunden. Insbesondere Lieder wie "Blackbird", "Revolution No. 9" und "Don‘t Pass Me By" enthalten, laut Fans, verschiedene Hinweise, so "vice.com".

Noch mehr Indizien zu Pauls Tod tauchten in den folgenden Jahren in Fanclub-Bildern oder dem Albumcover von "Yellow Submarine" auf, sowie dem "Abbey Road"-Cover.

Leichenprozession am „Abbey Road-Cover“

Auf dem Album-Cover von "Abbey Road"-Cover von 1969 sehen die Fans, laut home.arcor.de, eine Art Prozession der Beatles die vom Friedhof kommen. Es heißt, dass Lennon, der ganz in weiß gekleidet und als erstes über den Zebrastreifen geht, Gott oder den Pfarrer symbolisiere, hinter ihm geht Ringo Starr als Bestatter, dann McCartney als Gestorbener (barfuß) und hinter ihm Harrison als Totengräber. Auf der Rückseite des Covers findet man Punkte vor dem Wort "Beatles". Verbindet man diese, erscheint die Zahl "3" – Also gab es nur noch "3 Beatles." (so / rf)

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