114 Mrd Euro in Gold – Versunkenes Kriegsschiff enthält vielleicht größten Schatzfund der Welt

Epoch Times6. August 2018 Aktualisiert: 6. August 2018 10:05
Eine südkoreanische Firma behauptet, sie habe ein lang ersehntes russisches Kriegsschiff entdeckt, das während des russisch-japanischen Krieges 1904-1905 vor einer koreanischen Insel gesunken sei. An Bord soll sich außerdem ein 114 Milliarden Euro-Schatz befinden!

Eine südkoreanische Firma behauptet, dass das Dmitrii-Donskoi-Schiff Gold im Wert von 114 Milliarden Euro enthalten könnte, so die jüngsten Nachrichten. Laut Aussagen sollen sie ein lang ersehntes russisches Kriegsschiff entdeckt haben, das während des russisch-japanischen Krieges 1904-1905 vor einer koreanischen Insel gesunken sei. An Bord: Über 200 Tonnen Goldbarren und Münzen.

Alles nur ein Trick?

In der Vergangenheit passierte es häufiger, dass Unternehmen solche Behauptungen streuten. Von der hohen Summe und den Aussichten eines Besitzanspruches der Firma auf den Schatz wurden viele Investoren angezogen. Die südkoreanischen Beamten warnen jedoch davor, Geld in potenzielle Aktien dieses Unternehmens zu investieren.

Andere Unternehmen, wie die Dong-Ah Construction, haben zuvor ähnliche Ansprüche im Zusammenhang mit diesem Wrack gestellt. Das Unternehmen hoffte darauf viele Investoren anzulocken. Laut der Associated Press endete dies jedoch im Konkurs.

Die Firma, genannt Shinil Group, fotografierte und filmte verschiedene Teile des Schiffswracks und verglich sie mit dem, was sie über den Rumpfplan des Donskoi-Schiffes wussten, so eine Aussage.

Zu wenig Platz und zu unsicher für 200 Tonnen Gold

Das Foto des Hecks zeigt Markierungen, die den Namen des Schiffes auf Russisch zeigen. Außerdem sollen sie auch 203 mm Kanonen, 152 mm Ferngeschütze, einige Maschinengewehre, Anker, Holzdecks und Rüstungen gefunden haben.

Russische Gelehrte sind der Überzeugung, dass es unwahrscheinlich war, dass so viel Gold auf ein Schiff gelegt worden wäre. Es wäre beispielsweise sicherer gewesen, es auf einem Zug zu transportieren.

Andere sind der Meinung, dass mit all den Matrosen, Artilleriegeschützen und Kohle an Bord kein Platz für 200 Tonnen Gold gewesen wäre. Und selbst wenn es Platz gäbe, ist es unklar, ob es so viel wert wäre, wie das Unternehmen behauptet.

Kriegsschiff bislang noch nicht geborgen

Die Shinil Gruppe hofft, dass sie das Schiff innerhalb weniger Monate aus 400 Meter Tiefe heben kann. Laut Aussagen der Associated Press haben sie jedoch noch keine Anfrage an die zuständige Regierungsbehörde gestellt.

Falls die Firma das Wrack zu bergen sollte, müsse sie laut Gesetz zuvor 10 Prozent des geschätzten Wertes des Fundes hinterlegen. Wenn das Schiff tatsächlich Gold im Wert von 114 Milliarden Euro enthält, müsste das Unternehmen demnach 11,4 Milliarden Euro hinterlegen.

Allerdings besteht die Firma nur auf die Entdeckung des Schiffswracks und nicht auf seiner bislang unbekannten Ladung. Ihren Angaben nach sei das Schiff ungefähr 860.000 Euro wert, was bedeutet, dass sie nur 86.000 Euro hinterlegen müsste. Ob sich die Bergung in diesem Fall überhaupt lohnen würde, ist jedoch mehr als fraglich.

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