Wundertechnik Smartphones? – Über 40.000 Kinder arbeiten für einen Hungerlohn in den Höllen-Minen

Epoch Times27. December 2017 Aktualisiert: 27. Dezember 2017 12:00
Als Sky News die Katanga Minen in der Demokratischen Republik Kongo besuchte, sahen sie einen 8-jährigen Jungen im strömenden Regen im Matsch stehen. Ein Mann hob einen schweren mit Kobalt gefüllten Sack auf den Kopf des Jungen, der diesen wegtragen sollte. Er drohte dem erschöpften Kind sogar mit Schlägen, falls er den Inhalt fallen lassen würde.

Der arme kleine Junge heißt Dorsen. „Wenn ich hier arbeite, leide ich. Meine Mutter ist bereits tot und ich muss den ganzen Tag arbeiten und mein Kopf tut weh.“, erzählte der 8-jährige Junge dem Sky News Reporter.

Und Dorsen war nicht das einzige Kind in der Mine. Er war eins von 40.000 Kindern, die fast wie Sklaven, in den verdreckten Minen der Demokratischen Republik Kongo arbeiten. Manche Kinder, wie die vierjährige Monica, sind nur halb so alt wie Dorsen.

Die Kinder erhalten einen miserablen Lohn von ca. 9 Cent am Tag. Dafür müssen sie Kobalt in dreckigen Wasserlöchern aus Steinen waschen, die Qualität überprüfen und sie anschließend in Säcke packen. Das alles tun sie mit bloßen Händen.

Kobalt ist ein wertvoller Bestandteil in den Smartphonebatterien.

Da sie ohne Schutzbrillen und Masken in extrem verschmutzten Bereichen arbeiten, sind ihre kleinen Körper dauerhaft giftigem Kobaltstaub, der ihre Augen, Nasen und Lungen angreift, ausgesetzt. Sie leiden häufig unter Hautkrankheiten und Lungenproblemen.

Obwohl beide jeden Tag ungefähr 12 Stunden in den Kobaltminen arbeiten, verdienen sie kaum genug, um überleben zu können. Dorsen erzählte Sky News, dass er, obwohl er sich in den Minen abgemüht hatte, in den letzten zwei Tagen nicht genug Geld für Essen verdienen konnte.

Das Kobalt wird danach von chinesischen Mittelsmännern aufgekauft und an den Mineralienkonzern Zhejiang Huayou Cobalt in China geliefert.

Von dort aus werden sie wiederum an Handyfirmen wie Huawei, Apple und Samsung verkauft.

„Es gibt absolut keine Entschuldigung dafür, dass irgendjemand unter dem gesetzlichen Mindestalter in unserer Lieferkette arbeitet.“, sagte Apple.

Trotz der Versprechen der Firmen aus verschiedenen Ländern wird Kinderarbeit in der Demokratischen Republik Kongo noch häufig eingesetzt. Als Sky News die Minen ein paar Monate später erneut aufsuchte, fanden sie noch immer Kinder, die dort arbeiteten.

Dorsen und Richard besuchen jetzt dank der Spenden einer Wohltätigkeitsorganisation und hilfsbereiter Zuschauer ein Internat in Lumbubashi und leben in einem kirchlichen Kinderheim. Dennoch arbeiten noch immer tausende Kinder in den Höllen-Minen und warten darauf, gerettet zu werden.

Quelle: Slave laborer exposes the world’s smartphones—Over 40,000 children work for 8p daily in hellish mines  

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