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Streitthema Corona: Jede fünfte Freundschaft an Meinungsunterschieden zerbrochen

Epoch Times28. Juli 2022

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Jede fünfte Freundschaft ist einer Umfrage zufolge an unterschiedlichen Meinungen zu Corona zerbrochen. 20 Prozent gaben an, dadurch Freunde verloren zu haben, wie aus der im Juli veröffentlichten Erhebung des Meinungsforschungsinstituts Yougov hervorgeht. 38 Prozent der Befragten gaben an, dass einige Freundschaften die Pandemie nur überstanden hätten, weil online Kontakt gehalten werden konnte.

62 Prozent vermissten ihre Freunde in dieser Zeit sehr, während 27 Prozent zugaben, sich über Kontaktbeschränkungen hinweg gesetzt zu haben. Auch beim Streitthema Klimawandel gaben knapp ein Fünftel der Befragten an, dass unterschiedliche Meinungen dazu die Freundschaft belasteten. 27 Prozent sahen Freundschaften durch verschiedene Meinungen zum Krieg in der Ukraine gefährdet.

„Die großen Themen unserer Zeit – Klimawandel, Coronakrise und Ukraine-Krieg – rufen nicht nur in der Politik oder den sozialen Medien kontroverse Diskussionen hervor“, erklärte Philipp Schneider von Yougov. Unterschiedliche Ansichten stellten auch für manche Freundschaften eine Zerreißprobe dar.

Andere Gründe, warum Freundschaften zerbrechen, sind laut Umfrage am häufigsten Unehrlichkeit oder ein Auseinanderleben (jeweils 56 Prozent). Weitere 53 Prozent kündigen eine Freundschaft auf, wenn sie ausgenutzt werden. Dahinter folgen das Weitersagen von Geheimnissen (46 Prozent) und Lästereien hinter dem Rücken (44 Prozent).

Obwohl 20 Prozent eine zerbrochene Freundschaft durch das Streitthema Corona beklagen, sind viele der Befragten bereit, bei Freunden unterschiedliche Meinungen zu akzeptieren. 65 Prozent haben eigenen Angaben zufolge Freunde mit anderen politischen Ansichten als sie selbst. Die Unterschiede beziehen sich aber auch auf andere Merkmale. 52 Prozent sind mit Menschen anderer Herkunft befreundet. Diese Zahl nimmt mit steigendem Alter jedoch ab. (afp/dl)



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