Bill Gates: Corona-Pandemie wird Ende 2021 beendet sein

Epoch Times21. August 2020 Aktualisiert: 21. August 2020 22:30
Bill Gates glaubt: Der Impfstoff gegen Covid-19 wird der schnellste sein, der je hergestellt wurde. Zudem meint Gates, dass die Pandemie Ende 2021 vorbei ist.

Bill Gates machte in einem Interview mit der Wochenzeitung „The Economist“ klare Aussagen zur Corona-Krise: Mehrere Millionen Menschen werden sterben bevor die Covid-19-Pandemie vorüber ist. Und: Bis Ende 2021 wird die Pandemie vorbei sein.

Die meisten Todesfälle würden nicht durch die Krankheit selbst verursacht, sondern durch die weitere Belastung der bereits angeschlagenen Gesundheitssysteme und Volkswirtschaften, so der Mitbegründer von Microsoft.

Die, seiner Meinung nach, falsche politische Reaktion auf das Virus in Amerika und die Verbreitung von Verschwörungstheorien – von denen einige auch gegen Gates selbst gerichtet sind – hätten die Bemühungen zur Eindämmung der Ausbreitung der Krankheit verlangsamt.

Der US-Milliardär warnte bereist vor einigen Jahren vor dem Ausbruch einer derartigen Pandemie, und davor, dass die Welt dafür nicht gerüstet sei.

90 Prozent indirekte Todesfälle

Im Kampf gegen die Corona-Pandemie hat die Gates-Stiftung bereits mehr als 350 Millionen US-Dollar zugesagt. Vor allem Entwicklungsländer sollen davon profitieren. Aber es sei noch mehr nötig: „Wir alle müssen Milliarden ausgeben, um den Impfstoff zu verbreiten. Und Billionen, um den wirtschaftliche Schaden zu minimieren“, betonte Gates.

Mit Blick auf die Wirtschaftskrise sagte er, dass fast 90 Prozent der Todesfälle in der Corona-Krise indirekt sein werden. Da die Lockdowns auch den Zugang zu Impfungen und Medikamenten für andere Krankheiten einschränken. Die Todesfälle durch Malaria und HIV würden zunehmen. Durch die geringere landwirtschaftliche Produktivität würde sich der Hunger ausbreiten und die Bildungsraten sinken. Beim „Kampf gegen die Armut“, könnte das Virus ein Jahrzehnt der Errungenschaften zunichtemachen, so Gates.

Aus diesem Grund fordert er die reichen Länder auf, Impfstoffvorräte für ärmere Länder zu kaufen. Das sei keine Frage der Großzügigkeit. Denn solange sich das Virus in ärmeren Teilen der Welt ausbreitet, wird es auch immer wieder in anderen Ländern auftauchen.

Großteil der Weltbevölkerung soll Ende 2021 geimpft sein

Es reiche aber nicht aus, wenn es nur einen Impfstoff gibt, aber die Menschen sich nicht impfen lassen würden. Laut einer Umfrage in den USA wäre etwa nur jeder dritte Amerikaner damit einverstanden, einen genehmigten und kostenlosen Impfstoff zu erhalten.

Bezüglich des Impfstoffes zeigte sich Gates optimistisch: Er glaubt, dass der Impfstoff gegen Covid-19 der schnellste sein wird, der je hergestellt wurde und ein Großteil der Weltbevölkerung schon Ende 2021 geimpft sein wird.

Das Gute sei auch, dass Covid-19 nicht so ansteckend sei wie einige andere Krankheiten. Unter Berufung auf Schätzungen, berichtet „The Economist“, würden rund 30 bis 60 Prozent der Weltbevölkerung einen wirksamen Impfstoff benötigen, um die Pandemie zu stoppen. „Zum Glück sind das nicht die Masern. Wir brauchen nicht über 90 Prozent der Menschen zu impfen“, so Gates.

150 Impfstoffe gegen Covid-19 in Entwicklung

Aktuell werden weltweit mehr als 150 Impfstoffe entwickelt, von denen sich sechs in abschließenden, groß angelegten klinischen Studien befinden. Zur Entwicklung eines Impfstoffs hat die Gates-Stiftung bereits hunderte Millionen US-Dollar gespendet. Seiner Meinung nach müssen aber die Regierungen die Führung übernehmen. Zum einen, da der Impfstoff in der Gesundheitsinfrastruktur der jeweiligen Länder verteilt wird und zum anderen um die Unterstützung und das Vertrauen der Öffentlichkeit zu gewinnen.

Im Jahr 2000 ist Bill Gates als Vorstandsvorsitzender von Microsoft zurückgetreten. Danach rief die Gates-Stiftung die globale Impfallianz GAVI ins Leben. Die Organisation stellt vor allem in armen Ländern Impfstoffe gegen Kinderlähmung und Masern zur Verfügung. Das Ziel der Bill & Melinda Gates Foundation ist es unter anderem, die Kinderlähmung auszurotten und die Folgen von Malaria mittels eines Impfstoffes zu minimieren. (so)

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