Bischöfe in Europa forderten von EU-Staaten den UN-Migrationspakt anzunehmen

Von 16. Dezember 2018 Aktualisiert: 30. Dezember 2018 8:18
"Das Zentralkomitee der deutschen Katholiken (ZdK) hatte sich ebenfalls für den Migrationspakt ausgesprochen. Unterstützung kann das ZdK dabei von Kardinal Marx aus München und Kardinal Woelki aus Köln erwarten." Bestsellerautor Daniel Prinz weist in seiner Analyse auf die Einmischungen seitens der Katholischen Kirche in staatliche Angelegenheiten hin.

Nachdem der jesuitische Papst Franziskus bereits Anfang 2018 in seinem 21-Punkte-Plan quasi den Befehl zur nächsten Stufe der Massenflutung und Islamisierung Europas gab, legten die katholischen Bischöfe Europas jetzt nach. Spiegel.de schrieb dazu in einem kürzlich verfassten Artikel:

Die Bischöfe in Europa haben von den Regierungen in der EU die Zustimmung zu dem Dokument verlangt, das auch in etlichen katholisch geprägten Ländern innerhalb der EU auf Widerstand stößt – allen voran Österreich und Polen. Die Bischöfe forderten die EU-Staaten auf, ,diesen Uno-Migrationspakt zu einer Errungenschaft für das gemeinsame Wohl der Mitmenschlichkeit zu machenʼ“.

Der Luxemburger Erzbischof Jean-Claude Hollerich, so der Spiegel-Artikel, verwies auf die Mahnungen von Papst Franziskus, der ausdrücklich gefordert habe „Migranten und Flüchtlinge in unseren Gesellschaften willkommen zu heißen, zu schützen, zu fördern und zu integrieren“.

Zudem hat sich zuvor das Zentralkomitee der deutschen Katholiken (ZdK) ebenfalls für den Migrationspakt ausgesprochen, wie die Freie Welt berichtete. Unterstützung kann das ZdK dabei von Kardinal Marx aus München und Kardinal Woelki aus Köln erwarten. Kardinal Marx forderte bereits im Oktober 2018 Familiennachzug für Neuankömmlinge zu ermöglichen und sprach sich erneut gegen eine Obergrenze beim „Asylrecht“ aus.

Beide Kardinäle sind Verfechter der europäischen und Feinde der nationalen Idee. Die katholische Presseagentur Österreichs zitierte Kardinal Marx‘ Worte wie folgt:

Er verstehe nicht, warum es niemand mehr wage, von den Vereinigten Staaten von Europa zu sprechen (…),Germany first? Das ist nicht Subsidiarität, das ist Egoismus, der führt nicht weiter. (…)  Da sind wir nicht dabei. Nationalismus ist keine Antwort auf die Probleme, sondern Teil des Problems. Nationalismus bedeutet Krieg.ʼ so der Bischofskonferenz-Vorsitzende.“

Im scheinheiligen Namen der „Barmherzigkeit und Nächstenliebe“ schlägt Kardinal Woelki in dieselbe Kerbe ein wie sein Kollege, der nach eigenen Aussagen „aus fester Überzeugung Europäer“ sei, wie die Nachrichtenseite des Vatikans schrieb. Gemäß Woelki hätten gerade wir Deutsche, die für das Leid und Elend durch den Zweiten Weltkrieg verantwortlich wären, eine besondere Verantwortung für Flüchtlinge. Woelki appellierte an einer „Ausweitung und Schaffung sicherer und legaler Zugangswege“ nach Europa und zitierte dabei ebenfalls aus dem Vatikanpapier von Papst Franziskus.

Die Aussagen von Kardinal Marx muss man sich nun zweimal durchlesen. Warum würde Nationalismus „Krieg“ bedeuten? Ist das eine mehr oder wenig direkte Drohung an die EU Staaten? Das scheint mir so. Besonders wichtig in diesem ganzen Zusammenhang sind die Ausführungen und Pläne des katholischen Freimaurers Graf Coudenhove-Kalergi, der sich bereits in den 1920er-Jahren stark für ein „Pan-Europa“ engagierte, unter Einschluss der afrikanischen Kolonien, das nach seinen feuchten Träumen von „Mischlingen“ einer „eurasisch-negroiden Zukunftsrasse“ bevölkert sein solle. Nach Ende des Zweiten Weltkriegs stieß der Kalergi-Plan beim damaligen englischen Premierminister Winston Churchill auf reges Interesse, der Kalergis Vision als Basis zur Schaffung der „Vereinigten Staaten von Europa“ hernahm.

Ganz sicher kein Zufall dürfte es sein, dass Angela Merkel den Europapreis 2010 der Europa-Gesellschaft Coudenhove-Kalergi verliehen bekam. Alle zwei Jahre wird dieser Preis für „außerordentliche Verdienste im europäischen Einigungsprozess“ verliehen.

Dass „Krieg“ als Antwort von Patriotismus und Nationalismus gemeint sein könnte, deutet auch die Feindstaatenklausel der UN hin. Denn laut der UN-Charta gilt neben Japan und anderen europäische Ländern auch Deutschland immer noch als „Feindstaat“. Laut Artikel 53 dieser Charta  hat jeder andere UN-Staat das Recht, in einem Feindstaat auch militärisch einzugreifen, sollte dieser wieder eine „aggressive Politik“ aufnehmen. Wobei „aggressiv“ nicht näher definiert wird.

In meinem Buch „Wenn das die Menschheit wüsste …“ (drei Bände in einem) gibt es weitere Ergebnisse meiner Forschungen zur Menschheitsgeschichte.

Red.: Dieser Beitrag stellt ausschließlich die Meinung des Verfassers dar. Er muss nicht zwangsläufig die Meinung des Verlags oder die Meinung anderer Autoren dieser Seiten wiedergeben.

Zum Autor: Daniel Prinz ist mit zwei Büchern an die Öffentlichkeit getreten, 2014 mit  „Wenn das die Deutschen wüssten“ und 2017 mit „Wenn das die Menschheit wüsste“, erschienen im Amadeus-Verlag

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