Kriminalität in Sachsen: Zuwanderer im Freistaat weiter überproportional kriminalitätsauffällig

Von 28. August 2019 Aktualisiert: 28. August 2019 10:13
Im Freistaat Sachsen steht der deutlich sinkenden Anzahl von einheimischen Tatverdächtigen eine ebenso deutlich steigende Anzahl nichtdeutscher Tatverdächtiger gegenüber.

Die gute Nachricht zuerst: Die Anzahl der aufgeklärten Straftaten hat in Sachsen seit 2014 um 21.333 Fälle abgenommen, ebenso wie die Zahl der ermittelten Tatverdächtigen (um 7.167 Personen). Allerdings steht hier eine größere Zahl von „Überhängen“ im Raum, also Fällen aus 2018, die zum Zeitpunkt der Erstellung der Polizeilichen Kriminalstatistik (PKS) noch nicht abgearbeitet waren. Darauf deutet auch die gegenüber 2017 signifikant verringerte Aufklärungsquote hin (-2,6%).

Die weniger gute Nachricht ist, dass der deutlich sinkenden Anzahl von einheimischen Tatverdächtigen eine ebenso deutlich steigende Anzahl nichtdeutscher Tatverdächtiger gegenübersteht.

So sank die Zahl deutscher Tatverdächtiger von 85.594 (2014) auf 69.772 (2018) um immerhin 18,5 Prozent, was vornehmlich demographische Ursachen hat. Im gleichen Zeitraum stieg die Zahl der nichtdeutschen Tatverdächtigen von 19.119 (2014) auf 27.779 (2018) um sage und schreibe 45,3%! Da ausländerrechtliche Verstöße für den Normalbürger ohne Belang sind und ohnehin kaum verfolgt werden, können sie für diese Betrachtung vernachlässigt werden. Bei der allgemeinen Kriminalität stehen 12.579 ausländischen Tatverdächtigen (2014) jedoch 19.083 Tatverdächtige im Jahr 2018 gegenüber, das ist sogar eine Steigerung um 51,7 Prozent.

Die Ursache für diese dramatische Entwicklung ist schnell ermittelt, denn im gleichen Zeitraum stieg die Anzahl der tatverdächtigen Zuwanderer (2014 noch als „Asylbewerber“ bezeichnet) von 2.989 auf immerhin 9.194 (2018). Das ist ein Zuwachs von 208 Prozent!

Im Klartext bedeutet das, dass sich die Anzahl der tatverdächtigen Zuwanderer in Sachsen seit der Grenzöffnung für jedermann durch die Regierung Merkel verdreifacht hat.

Im Bereich der Gewaltstraftaten ist diese Entwicklung noch auffälliger. Hier stehen 502 Tatverdächtigen im Jahr 2014 sogar 1.727 tatverdächtige Zuwanderer im Jahr 2018 gegenüber, eine Steigerung um 244 Prozent! Den Preis für diese Zunahme an importierter Gewalt bezahlen die sächsischen Bürger. Allein 2018 wurden in Sachsen 3.190 Einheimische Opfer von Gewalt- und Sexualdelikten mit mindestens einem Zuwanderer als Tatverdächtigen. Das ist sogar gegenüber den Verhältnissen im Bund deutlich überproportional.

Bundesweit wurden 2018 46.336 Deutsche Opfer von Zuwandererkriminalität (nur aufgeklärte Straftaten). Auf die Bevölkerungszahl von Sachsen heruntergerechnet wären dies bei einem Bevölkerungsanteil von 5 Prozent „nur“ 2.317 Opfer. Folglich liegt die Gewaltbereitschaft der Sachsen zugewiesenen Zuwanderer gegenüber Einheimischen um fast 40 Prozent höher als im Bundesdurchschnitt.

Das belegt noch einmal meine auch vom sächsischen Innenministerium bestätigte Feststellung aus einem früheren Beitrag, dass dem Freistaat Sachsen eine übermäßig kriminalitätsanfällige Zuwanderer-Klientel zugewiesen wird.

Welche Herkunftsländer hierbei besonders auffällig sind, verdeutlicht die nachstehende Tabelle, die die Wohnbevölkerung mit der Anzahl der registrierten Tatverdächtigen vergleicht. Auf eine Betrachtung der Herkunftsländer Polen und Tschechische Republik wurde verzichtet, da hier die grenzüberschreitende Kriminalität die Statistik verzerren würde. Die Tabelle wurde nach dem prozentualen Anteil von Tatverdächtigen an der Wohnbevölkerung absteigend sortiert (ohne ausländerrechtliche Verstöße).

Es fällt auf, dass Zuwanderer aus den Maghreb-Staaten (Tunesien, Marokko, Libyen) sowie aus Georgien besonders häufig kriminell werden, ein Tatbestand, der auch regelmäßig in den BKA-Auswertungen „Kriminalität im Kontext von Zuwanderung“ Erwähnung findet und den Behörden daher hinreichend bekannt ist.

Nur geschieht so gut wie nichts, um die kriminalauffällige Klientel entweder zügig abzuschieben oder (besser) gar nicht erst ins Land zu lassen.

Die Einstufung dieser Länder als „sichere Herkunftsstaaten“ wird seit Jahren von den Grünen im Bundesrat blockiert, die – so muss man es leider formulieren – offenbar gar nicht genug Kriminelle ins Land holen können. Denn rationale Gründe für diese Verweigerungshaltung sind angesichts der extrem niedrigen Asyl-Anerkennungsquoten nicht zu erkennen.

So bleibt als Fazit nur die bittere Erkenntnis, dass im Freistaat keinerlei Besserung im Hinblick auf die Zuwandererkriminalität zu erwarten ist, erst recht, wenn die schwächelnde CDU nach den Wahlen eine Koalition mit den Grünen eingeht, die traditionell für Massenzuwanderung in die Sozialsysteme und Kriminalitätsstatistiken stehen.

Quellen:
PKS 2014 Sachsen:
https://www.polizei.sachsen.de/de/dokumente/LKA/2XGesamtXberblickX14403377745876.pdf
PKS 2018 Sachsen:
https://www.polizei.sachsen.de/de/dokumente/Landesportal/PKSXJahresXberblickX2018.pdf
Jahresbericht 2018 des Sächsischen Ausländerbeauftragten
https://sab.landtag.sachsen.de/dokumente/sab/SAB_JB_2018_web.pdf
https://www.epochtimes.de/politik/deutschland/sachsens-innenministerium-bestaetigt-dem-freistaat-werden-ueberproportional-viele-kriminelle-zuwanderer-zugeteilt-a2716191.html

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Weitere Informationen zu dem Autoren dieses Artikels, dem Schriftsteller Frank W. Haubold, auf www.frank-haubold.de

Dieser Beitrag stellt ausschließlich die Meinung des Verfassers dar. Er muss nicht zwangsläufig die Sichtweise der Epoch Times Deutschland wiedergeben.