US-Autor: „1984“ ist nicht länger ein fiktiver Roman – Wir leben ihn heute

Von 12. März 2021 Aktualisiert: 12. März 2021 15:58
Die US-Mainstreammedien lenken gemeinsam mit den politischen Eliten die öffentlichen Diskurse, findet Autor Brian Cates. Die Arbeit eines Journalisten verkomme zu der eines Propagandisten. Er sieht Orwells „1984“ in der Realität angekommen.

Wir leben in einem Zeitalter, in dem die politischen Eliten absichtlich eine Massenhysterie durch die konzerneigenen Mainstream-Medien erzeugen. Das tun sie, indem sie unerbittlich falsche Narrative verbreiten, um drastische Veränderungen in der amerikanischen Gesellschaft zu bewirken.

Um den normalen Bürgern die liebgewonnenen verfassungsmäßigen Rechte zu nehmen, muss die Eliteklasse diese Bürger zunächst in einen Zustand versetzen, in dem viele von ihnen den Entzug ihrer Rechte nicht nur zulassen, sondern sie auch bereitwillig aushändigen.

Und der beste Zustand, in den die Bürger versetzt werden können, damit sie die Preisgabe ihrer Rechte akzeptieren, ist ein Zustand der Angst.

Im Laufe des Jahres, das seit dem Ausbruch der KPC-Virus-Pandemie vergangen ist, tauchen immer mehr Beweise dafür auf, dass bestimmte politische und mediale Instanzen den Ausbruch des Virus ausgenutzt haben, um Kontrolle und Agenden voranzutreiben.

Man möchte meinen, dass niemand so gefühllos sein kann, einen Virusausbruch zu nutzen, um sein eigenes politisches Schicksal voranzutreiben und seine Macht über das Leben seiner Mitbürger zu vergrößern. Aber leider tauchen immer mehr Fakten auf, die zeigen, dass viele Amtsinhaber auf lokaler, bundesstaatlicher und föderaler Ebene genau das getan haben.

Und diese Leute haben ihre Verbündeten in der Medienwelt hervorragend dazu genutzt, um der Öffentlichkeit Narrative zu verkaufen, die den erforderlichen Zustand der Angst und Massenhysterie hervorrufen, der es ihnen ermöglicht, die von ihnen gewünschten Veränderungen in der amerikanischen Gesellschaft vorzunehmen. In einer Zeit der ruhigen und rationalen Debatte wären sie nicht in der Lage, ihre Ziele im gleichen Ausmaß zu erreichen.

Falsche mediengesteuerte Wahrnehmungen vs. Realität

Die öffentliche Wahrnehmung dessen, was in den Vereinigten Staaten geschieht, und die Realität sind oft zwei sehr unterschiedliche Dinge.

Vielen Amerikanern ist schon vor langer Zeit bewusst geworden, dass die Mainstream-Medien nicht mehr versuchen, neutral über die Fakten zu wichtigen öffentlichen Themen zu berichten. Sie versuchen stattdessen aktiv, bevorzugte politische Ergebnisse zu erzielen, indem sie tendenziöse Narrative präsentieren, die als „Nachrichtenberichterstattung“ getarnt sind.

Korporative Nachrichtenmedien veröffentlichen falsche Berichte und sind sich völlig bewusst darüber, dass sie falsch sind. Ihr Ziel ist es nicht, akkurate Informationen zu bringen, sondern das „richtige“ politische Ergebnis zu erzielen. Das macht sie zu Propagandisten, nicht zu Journalisten.

Schauen wir uns ein paar der falschen Narrative aus dem letzten Jahr an, die der amerikanischen Öffentlichkeit durch die Mainstream-Medien aufgedrückt wurden, um drastische Veränderungen in der amerikanischen Gesellschaft zu schüren.

Die Polizei tötet jedes Jahr Tausende von unbewaffneten schwarzen Männern

Es wurde erfolgreich eine falsche Wahrnehmung geschaffen, die dazu geführt hat, dass eine große Anzahl von Menschen glaubt, dass zwischen 1.000 und 10.000 unbewaffnete schwarze Männer jedes Jahr von der Polizei getötet werden.

Dazu erklärt der Journalist Andy Ngo auf Twitter:

„Fast die Hälfte der befragten Liberalen schätzt, dass im Jahr 2019 zwischen 1.000 und 10.000 unbewaffnete schwarze Männer von der amerikanischen Polizei getötet werden. Die tatsächliche Zahl liegt bei 27! BLM-Antifa spielen mit dieser Unwissenheit – verschärft durch voreingenommene Medien – um politische Gewalt & Aufstände anzustacheln.“

Gewaltsame Ausschreitungen durften im vergangenen Jahr in einigen der größten Städte Amerikas tagelang und manchmal sogar wochenlang andauern. Aktivistengruppen wie Black Lives Matter (BLM) behaupteten, die Ausschreitungen seien gerechtfertigt, weil so viele unbewaffnete schwarze Männer von der Polizei ermordet würden.

Als die Ausschreitungen weitergingen und die lokalen Behörden in diesen Städten darum kämpften, die Ordnung aufrechtzuerhalten, wurden unvorstellbarerweise laute Rufe nach einer Mittelkürzung der Polizei durch die Medien verstärkt. Mehrere Städte ergriffen Maßnahmen, um die Mittel für ihre Polizeiabteilungen zu kürzen.

Und doch ist das Narrativ, mit dem die Ausschreitungen und die Abschaffung der Polizei gerechtfertigt werden, einfach nicht wahr. Soweit man die Daten zurückverfolgen kann, gibt es kein Jahr, in dem Polizisten auch nur 100 unbewaffnete Schwarze in den Vereinigten Staaten getötet haben, geschweige denn 1.000.

Aber bis die meisten Menschen in Amerika erkennen, dass sie von einem weiteren falschen Narrativ getäuscht wurden, werden die politischen Aktivisten die meisten, wenn nicht sogar alle, der von ihnen gewünschten Veränderungen erreicht haben.

Masken haben nicht funktioniert (plötzlich aber doch)

Eines der größten Beispiele für ein falsches Narrativ, das im letzten Jahr von der Elite mithilfe der Mainstream-Medien vorangetrieben wurde, war das Thema Masken und Maskenpflicht.

Sowohl Surgeon General Jerome Adams als auch Dr. Anthony Fauci erklärten früh, dass Masken nicht helfen, die Ausbreitung des KPC-Virus zu stoppen, bevor sie sich beide revidierten.

Viele der in der Öffentlichkeit stehenden Personen, die in der frühesten Phase der Pandemie jedem sagten, dass Masken nicht funktionieren und man aufhören solle, sie zu tragen, behaupteten später, dass sie das aus guten Gründen gesagt hätten.

Sie klopften der amerikanischen Öffentlichkeit herablassend auf die Schulter und sagten: „Wir haben euch angelogen, um euch alle davon abzuhalten, Masken zu kaufen, damit es noch welche für unsere medizinischen Mitarbeiter an der Front gibt. Aber jetzt, wo es genug Masken gibt, setzt sie auf und seid still.“

Wie oft darf man die Leute „zu ihrem eigenen Besten“ anlügen, bevor sie nichts mehr von dem glauben, was man sagt?

Der Krieg gegen Hydroxychloroquin

In dem Moment, als der damalige Präsident Donald Trump das Medikament Hydroxychloroquin auf einer Pressekonferenz anpries, wurde als direkte Gegenreaktion eine nationale Kampagne gestartet, die das Medikament als unsicher und gefährlich angriff. Die Kampagne beinhaltete die absurde Anschuldigung, dass Trump dafür plädiert hätte, dass sich Menschen das Desinfektionsmittel injizieren, was er nie gesagt hat.

Ein Medikament, das seit den 1950er Jahren weit verbreitet ist und seit Jahrzehnten von Millionen von Menschen weltweit eingenommen wird, um Krankheiten wie Malaria (pdf) vorzubeugen oder rheumatoide Arthritis zu behandeln, wurde plötzlich als unglaublich gefährlich bezeichnet, und Ärzte durften es nicht mehr verschreiben.

Ein Teil der Verwirrung über das Medikament rührte von den Behauptungen der Medien her, dass es als „Wundermittel“ nicht funktioniere, wenn es schwer an COVID-19 erkrankten Patienten verabreicht wird. Trump und viele Mediziner hatten ursprünglich angepriesen, dass es präventiv wirkt und das Virus in den frühen Stadien der Infektion besiegen kann.

Trump hat mit seiner Rede vom 6. Januar einen „Aufstand“ angezettelt

Eine der neuesten falschen Narrative, die von den Mainstream-Medien enthusiastisch gepusht werden, ist, dass Trump den „Aufruhr“ im Kapitol-Gebäude angezettelt hat, während die Repräsentanten im Kongress mit der Auszählung der Wahlmännerstimmen beschäftigt waren.

Trotz der vielen Ungereimtheiten, die dieses Narrativ aufweist, setzten die Demokraten ein zweites Amtsenthebungsverfahren gegen Trump im Repräsentantenhaus durch und erzwangen einen Schauprozess im Senat, der mit einem Freispruch für Trump endete.

Trump ist nun nicht mehr im Weißen Haus, aber viele Menschen in diesem Land sind darauf konditioniert worden, alles zu tun, was ihre Führer ihnen sagen, egal wie absurd oder widersprüchlich es im Vergleich zu dem sein mag, was dieselben Führer ihnen noch am selben Tag gesagt haben.

So sollten die Amerikaner nicht leben.

Orwells „1984“ ist in Amerika angekommen

Die Beobachtung dieser Travestie, die sich im vergangenen Jahr in meinem Land entfaltet hat, hat mich an die Partei aus George Orwells scharfsinnigem Roman „1984“ erinnert.

Die „Wahrheit“ ist das, was die Partei Ihnen heute erzählt. Was die Partei Ihnen gestern erzählt hat, ist nicht mehr wichtig und soll vergessen werden.

Als die Partei den Amerikanern sagte, dass Masken funktionieren, setzten sie sie auf.

Als die Partei dann den Amerikanern erzählte, dass die Masken nicht funktionierten, nahmen sie sie ab.

Als die Partei ihnen dann sagte, dass sie belogen worden sind und sie die Masken wieder aufsetzen sollten, gehorchten sie.

Das war immer der Punkt. Es gab kein Versagen in der Kommunikation. Sie sind jetzt die perfekten Untertanen. Sie sind darauf konditioniert, zu gehorchen. Sie lieben die Partei wirklich. Sie sind dazu gekommen, Big Brother zu lieben.

„1984“ ist nicht länger ein fiktiver Roman. Wir leben ihn heute.

Die einzige Frage ist, wie lange es dauert, bis die amerikanische Öffentlichkeit aufhört, den Lügen von Big Brother zuzuhören? Wie lange es dauert, bis die Amerikaner der Partei nicht mehr gehorchen?

Brian Cates ist ein in Südtexas ansässiger Schriftsteller und Autor von „Nobody Asked For My Opinion … But Here It Is Anyway!“ Er ist auf Telegram unter t.me/drawandstrikechannel zu erreichen.

Das Original erschien in The Epoch Times USA mit dem Titel: Mainstream Media Helps to Create Mass Hysteria to Bring About Radical Changes to American Society (deutsche Bearbeitung von mk)

Dieser Beitrag stellt ausschließlich die Meinung des Verfassers dar. Er muss nicht zwangsläufig die Sichtweise der Epoch Times Deutschland wiedergeben.


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