Erneut Proteste gegen Covid-Maßnahmen in mehreren Städten Europas

Von 9. Dezember 2021 Aktualisiert: 9. Dezember 2021 7:19

Am vergangenen Wochenende gingen Tausende Demonstranten in mehreren europäischen Städten auf die Straße. Sie protestierten gegen die Verschärfung von COVID-19-Beschränkungen und gegen die Impfpflicht. Mit den Maßnahmen wollen die Regierungen Infektionen sowie eine Überlastung der Gesundheitssysteme verhindern. Die Menschen sorgen sich um die Sicherheit der Impfstoffe sowie der bürgerlichen Freiheiten und Spaltung der Gesellschaft.

Mehr als 40.000 Menschen protestierten am Samstag in Wien gegen den Lockdown und die Einführung der Impfpflicht. Es ist der zweite große Protest in der Hauptstadt innerhalb von zwei Wochen.

Die österreichische Regierung kündigte vergangenen Monat an, ab Februar die Impfpflicht einzuführen – als erstes Land in Europa.

„Die aktuellen Impfstoffe beziehungsweise aktuellen Injektionen, die man verabreichen will, sind nicht ausreichend erforscht. Es gibt keine Langzeitstudien. Sie sind nicht evidenzbasiert. In diesem Fall, nein. Wir schützen unsere Kinder. Deshalb sind wir hier.“ – Ursula, Krankenschwester.

Ein parlamentarischer Ausschuss stimmte letzte Woche der Verlängerung des Lockdowns in Österreich um 20 Tage zu.

In der niederländischen Stadt Utrecht protestierten am Samstag mehrere Tausend Menschen gegen die am vergangenen Wochenende in Kraft getretenen Beschränkungen. „Wir sind dagegen, Menschen aus der Gesellschaft auszuschließen. Wir wollen Freiheit über unseren eigenen Körper haben.“ – Marit Van Hunen, Demonstrantin.

In den Niederlanden müssen Bars, Restaurants sowie Geschäfte, die nicht lebensnotwendige Waren verkaufen, um 17 Uhr schließen.

In Berlin haben die Behörden am Samstag einen Protest von eintausend Menschen verboten. Mehrere Hundert Menschen machten jedoch einen „Spaziergang“, wie sie es nannten. Die Polizei nahm mehrere Personen fest.

In der Innenstadt von Barcelona demonstrierten am Samstag Tausende gegen die Einführung des COVID-Passes in der autonomen Region Katalonien. Der COVID-Pass wird benötigt, um Bars, Restaurants, Fitnessstudios und Pflegeheime zu betreten.

„Man muss bedenken, dass ein großer Prozentsatz der Patienten wegen Nebenwirkungen der Impfstoffe in der Notaufnahme behandelt werden. Ärzte, die offen und ehrlich sprechen, sagen, dass 10 Prozent der Patienten wegen Impfstoff-Nebenwirkungen eingeliefert werden. Dabei handelt es sich in Wahrheit gar nicht um Impfstoffe. Wir wissen das alle.“ – Vicente Fuster, Professor für chinesische Medizin.

Einige hielten Schilder mit der Aufschrift: „Es ist kein Impfstoff. Es ist ein Experiment“ und „Ich möchte meine Kollegen umarmen.“ Die Menschen riefen: „Freiheit“.

Am Sonntag marschierten in Brüssel Tausende Menschen durch die Straßen, um gegen die von der Regierung verhängten Corona-Beschränkungen zu protestieren. Zu den neuen Maßnahmen gehört die Maskenpflicht für Grundschulkinder. Für den Zutritt zu vielen öffentlichen Orten, einschließlich Bars und Restaurants, ist ein Impfpass erforderlich.

Viele Demonstranten kritisierten den zunehmenden Druck, sich impfen zu lassen, wenn sie an der Gesellschaft teilhaben wollen.

„Der Druck von Gleichaltrigen, Nachbarn, Kollegen und Freunden ist enorm. Sogar innerhalb von Familien und Paaren. Ich denke, es gibt eine große Kluft in der Bevölkerung, und deshalb bin ich hier.“ – Sandrine, Englischlehrerin.

Angeführt wurde der Marsch von Feuerwehrleuten und Pflegepersonal. Beschäftigten im Gesundheitswesen droht die Suspendierung, wenn sie sich bis zum ersten Januar nicht gegen COVID-19 impfen lassen.

Als die Polizei versuchte, Demonstranten zu blockieren, kam es zu Gewalt. Einige Demonstranten warfen mit Fackeln. Die Polizei setzte einen Wasserwerfer ein, um die Demonstranten zu vertreiben.



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