Demonstranten beseitigen bei Zusammenstößen Mitglieder der katalanischen Regionalpolizei Mossos d'Esquadra bei einer Demonstration gegen neue Coronavirus-Beschränkungen am 30. Oktober 2020 in Barcelona die Barrieren zur Kontrolle der Menschenmenge.Foto: JOSEP LAGO/AFP über Getty Images

Friedliche Proteste und Ausschreitungen wegen neuen Corona-Maßnahmen in Barcelona

Epoch Times31. Oktober 2020 Aktualisiert: 31. Oktober 2020 8:55

Neben friedlichen Protesten gegen die neuen Corona-Maßnahmen der Regierung gab es in Barcelona auch gewaltsame Auseinandersetzungen.

So kam es bei Protesten gegen Corona-bedingte Ausgangsbeschränkungen am Freitagabend zu Zusammenstöße zwischen Demonstranten und der Polizei. Ein AFP-Korrespondent berichtete von Demonstranten, die Steine und Gegenstände auf Polizeibeamte warfen und Mülltonnen in Brand setzten. Die Beamten reagierten mit dem Einsatz von Schlagstöcken. Nach Polizeiangaben nahmen etwa 700 Menschen an der Demonstration mit gewaltbereiten Protestierenden teil, 50 von ihnen waren demnach an der Gewalt beteiligt.

Während den Ausschreitungen kam es auch zu Plünderungen von Geschäften.

Im gesamten Stadtzentrum waren Sirenen von Polizei und Feuerwehr zu hören. Während Sicherheitskräfte versuchten, die Demonstration aufzulösen, löschten Feuerwehrleute an mehreren Orten Brände. Nach Polizeiangaben wurden zwei Menschen festgenommen.

Wegen dem Anstieg der Infektionszahlen und positiven Testergebnisse zum neuartigen Coronavirus gelten in Katalonien seit Mitte Oktober strenge Beschränkungen. Bars und Restaurants sind geschlossen, Bewohner der Region dürfen ihre Dörfer und Städte am Wochenende nicht entlassen. Die Polizei kontrollierte die Ausgangsbeschränkungen am Freitag intensiv.

Spanien ist eines der europäischen Länder, die schwer von der Corona-Pandemie betroffenen war. Mehr als 1,1 Millionen Menschen wurden positiv auf den Virus getestet, mehr als 35.000 von ihnen sollen am oder mit dem Virus gestorben sein. (afp/er)


Unterstützen Sie unabhängigen und freien Journalismus

Danke, dass Sie Epoch Times lesen. Ein Abonnement würde Sie nicht nur mit verlässlichen Nachrichten und interessanten Beiträgen versorgen, sondern auch bei der Wiederbelebung des unabhängigen Journalismus helfen und dazu beitragen, unsere Freiheiten und Demokratie zu sichern.

Angesichts der aktuell schwierigen Zeit, in der große Tech-Firmen und weitere Player aus dem digitalen Werbemarkt die Monetarisierung unserer Inhalte und deren Verbreitung einschränken, setzt uns das als werbefinanziertes Nachrichten-Portal unter großen Druck. Ihre Unterstützung kann helfen, die wichtige Arbeit, die wir leisten, weiterzuführen. Unterstützen Sie jetzt Epoch Times indem Sie ein Abo abschließen – es dauert nur eine Minute und ist jederzeit kündbar. Vielen Dank für Ihre Unterstützung!

Monatsabo ab 7,90 Euro Jahresabo ab 79,- Euro

Gerne können Sie EPOCH TIMES auch durch Ihre Spende unterstützen:

Jetzt spenden!


Kommentare
Liebe Leser,

vielen Dank, dass Sie unseren Kommentar-Bereich nutzen.

Bitte verzichten Sie auf Unterstellungen, Schimpfworte, aggressive Formulierungen und Werbe-Links. Solche Kommentare werden wir nicht veröffentlichen. Viele Kommentare waren bisher schon anregend und auf die Themen bezogen. Wir bitten Sie um eine Qualität, die den Artikeln entspricht, so haben wir alle etwas davon.

Da wir die juristische Verantwortung für jeden veröffentlichten Kommentar tragen müssen, geben wir Kommentare erst nach einer Prüfung frei. Je nach Aufkommen kann es deswegen zu zeitlichen Verzögerungen kommen.

Die Kommentarfunktion wird immer weiter entwickelt. Wir freuen uns über Ihr konstruktives Feedback, sollten Sie zusätzliche Funktionalitäten wünschen an [email protected]


Ihre Epoch Times - Redaktion