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Organisator von Corona-Protest in Brüssel: „Polizei erteilt Maskenverbot“

Während in manchen Bundesländern bei Demonstrationen im Freien eine generelle Maskenpflicht besteht, weist die Polizei in Brüssel für den anstehenden Corona-Protest ausdrücklich auf ein Maskenverbot hin.

Am Samstag (11.9.) werden in Brüssel Menschen aus verschiedenen EU-Ländern zusammenkommen, um am Sitz der Europäischen Union für den Erhalt wesentlicher Grundfreiheiten während der Corona-Krise zu demonstrieren.

Während in manchen Bundesländern in Deutschland bei Demonstrationen im Freien eine generelle Maskenpflicht besteht, würde die Polizei in Brüssel für den anstehenden Corona-Protest ausdrücklich auf ein Maskenverbot hinweisen, erklärt Alexander Ehrlich, Organisator der Demonstration in Brüssel, gegenüber Epoch Times.

Begründet werde dies, so der Unternehmer, mit der „Rückkehr zur Normalität“ und der damit verbundenen üblichen Auflage für Demonstrationen – dem Vermummungsverbot. Es sei den Teilnehmern ausdrücklich verboten, „einen Helm zu tragen und/oder ihr Gesicht mit jedweder Art von Stoff zu verbergen“, sagt Ehrlich, der über die Initiative HonkforHope für den Bustransfer zu Corona-Demos in ganz Deutschland sorgt.

Ehrlich ist nach eigenen Angaben für den Verein „Polizisten für Aufklärung“ tätig. Die Gruppierung arbeitet mit anderen Gruppen wie den „Anwälten für Aufklärung“ zusammen, die sich gegen die Regierungsmaßnahmen während der Corona-Pandemie aussprechen. So heißt es auf der Website: „Langfristige Ziele des Vereins sind, die Unterstützung zur Rückkehr zu unseren freiheitlich demokratischen Grundwerten der Gesellschaft, der Regierung und deren Judikative und Exekutive.“

Es gibt auch Kritik gegenüber der Vereinigung. Die Polizeigewerkschaft etwa lehnt die Tätigkeiten der „Polizisten für Aufklärung“ strickt ab und distanziert sich mit Nachdruck von dem Zusammenschluss der ehemaligen Beamten.

Organisator: EU soll die Grundfreiheiten achten und schützen

Ehrlich erklärt, bei dem geplanten Protest werde die EU in erster Linie dazu aufgefordert, ihre eigenen vier Grundfreiheiten zu achten und zu schützen – „also, die Reisefreiheit, die Dienstleistungsfreiheit, der freie Warenverkehr und der freie Kapitalverkehr“. Insbesondere sei dabei der freie Reiseverkehr, also der Personenverkehr, betroffen, der überhaupt nicht mehr frei sei, meint der Aktivist.

Darüber hinaus wolle man die EU-Vertreter dazu auffordern, entsprechend ihrem eigenen Regelwerk – dem EU-Recht –, die Konformität der Corona-Maßnahmen und das Vorgehen der einzelnen EU-Länder gegen Regierungskritiker zu prüfen, berichtet er weiter. Die Herangehensweise der Brüsseler Behörden in Bezug auf das Tragen von Masken finde er „sinnvoll“.

Bereits am 29. Mai fand in Brüssel eine Demonstration gegen die Corona-Maßnahmen statt. Unter dem Motto „Für Frieden, Freiheit und Rechtsstaatlichkeit“ versammelten sich Menschen aus verschiedenen EU-Staaten zum Protest.



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