Trump freut sich nach Freispruch auf 2022 – Pelosi wütend

Epoch Times15. Februar 2021 Aktualisiert: 15. Februar 2021 18:56
Der ehemalige US-Präsident Donald Trump ist laut Aussagen von Senator Lindsay Graham bereit, die begonnene Arbeit, um „Amerika wieder großartig zu machen“, fortzusetzen. Die Sprecherin des Repräsentantenhauses, Nancy Pelosi, zeigte sich hingegen wenig erfreut.

Der ehemalige US-Präsident Donald Trump freut sich auf den Wahlkampf 2022, nachdem er vom US-Senat von seinem zweiten Amtsenthebungsverfahren freigesprochen wurde.

Senator Lindsay Graham (R-S.C.) sagte am Sonntag gegenüber „Fox-News“: „Er ist bereit, weiterzumachen und die Republikanische Partei wieder aufzubauen, er freut sich auf 2022 und ich werde nächste Woche mit ihm sprechen.“

Trump habe Graham ebenfalls mitgeteilt, das er seinen Anwälten dankbar sei und ihre Hilfe zu schätzen weiß.

Graham, der ranghöchste Republikaner im Justizausschuss des Senats, sagte, Trump sei „wütend auf einige Leute“ in der republikanischen Partei, weil sie das Amtsenthebungsverfahren unterstützt haben.

Der Minderheitenführer im Senat, Mitch McConnell (R-Ky.), stimmte zwar für den Freispruch von Trump, bei seiner Rede im Senat schien er allerdings anzudeuten, dass Trump strafrechtlich verfolgt werden sollte. Gründe dafür gab er nicht an. Gegenüber „Politico“ rechtfertigte er sich: „Ich habe bereits alles gesagt, was es dazu zu sagen gibt.“

„Ich denke, Sen. McConnell hat sich mit seiner Rede eine Last von der Seele geredet, aber leider auch eine Last auf den Rücken der Republikaner geladen“, sagte Graham am Sonntag.

„Diese Rede werden Sie im Wahlkampf 2022 sehen“, fuhr er fort. Er könne sich vorstellen, wenn man als Republikaner in Georgia, Arizona, New Hampshire kandidiere, wo es eine Chance gebe, den Senat zurückzuerobern, werde man vielleicht Sen. McConnells Rede abspielen. Dann würden die Kandidaten sicher nach ihrer Meinung dazu gefragt werden, meinte er.

Graham fügte hinzu: „Ich denke, [McConnells] Rede war ein Ausnahmefall in Bezug darauf, wie Republikaner über all das denken.“ Was Trumps Behauptungen über die Wahl angehen, so glaube der langjährige republikanische Abgeordnete aus South Carolina, dass sie unter dem ersten Verfassungszusatz (Redefreiheit) geschützt seien.

Trump war am Samstag im Impeachment-Prozess freigesprochen worden. Die für einen Schuldspruch notwendige Zweidrittelmehrheit von 67 Stimmen wurde deutlich verfehlt.

Die Demokraten hatten Trump für die gewaltsame Erstürmung des Kapitols am 6. Januar verantwortlich gemacht. Trumps Anwalt Michael van der Veen warf den Demokraten in seinem Schlussplädoyer einen politisch motivierten „Rachefeldzug“ gegen Trump vor. Der frühere Präsident habe nie zur Gewalt aufgerufen. Seine Äußerungen seien zudem von der Redefreiheit gedeckt.

Der ehemalige Präsident deutete am Samstag an, dass er über seine eigene politische Zukunft nachdenkt, ohne Details preiszugeben.

„Unsere historische, patriotische und schöne Bewegung, Amerika wieder großartig zu machen, hat gerade erst begonnen. In den kommenden Monaten möchte ich Sie an vielen Dingen teilhaben lassen und freue mich darauf, unsere unglaubliche gemeinsame Reise fortzusetzen, um eine amerikanische Großartigkeit für alle zu schaffen. So etwas hat es noch nie gegeben!
Es liegt so viel Arbeit vor uns, und bald werden wir mit einer Vision für eine strahlende und grenzenlose amerikanische Zukunft auftauchen“, sagte er in einer Stellungnahme zum Freispruch.

Pelosi wütend

Die Sprecherin des Repräsentantenhauses, Nancy Pelosi (D-Calif.), äußerte sich ebenfalls zum Ergebnis des Amtsenthebungsverfahrens. Bei einem Überraschungsbesuch auf einer Pressekonferenz der Impeachment-Manager sagte sie, sie habe kein Interesse daran, Trump zu tadeln. Das käme einem „kleinen Klaps auf die Hand“ gleich.

„Wir tadeln Leute, weil sie Briefpapier für den falschen Zweck benutzen. Man tadelt Leute nicht dafür, dass sie einen Aufstand anzetteln, der Menschen im Kapitol tötet“, fügte sie hinzu.

Die Demokratin schien wütend über das Ergebnis des Amtsenthebungsverfahrens zu sein. Sie klatschte mehrmals auf den Tisch und kritisierte die Senatoren, die gegen die Verurteilung gestimmt hatten, als eine „feige Gruppe von Republikanern.“

(Mit Material von The Epoch Times USA / nmc)



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