Trump: „Gutes und herzliches“ Treffen mit Repräsentant McCarthy – keine Pläne für eine dritte Partei

Epoch Times30. Januar 2021 Aktualisiert: 30. Januar 2021 9:08

Der ehemalige Präsident Donald Trump hielt ein Treffen mit Minderheitsführer Kevin McCarthy (Repräsentant von Kalifornien) am Donnerstag, 28. Januar, in Florida ab, sagte Trumps Team in einer Erklärung. 

Die beiden hatten ein „gutes und herzliches“ Treffen in Trumps Mar-a-Lago Resort in Palm Beach, sagte Trumps „Save America PAC“ (Political Action Committee).

Trump und McCarthy besprachen mehrere Themen, wobei die Priorität bei der „Zurückgewinnung des Hauses“ für die Republikaner in den Zwischenwahlen 2022 lag, äußerte sich das Team. Sie haben dabei allerdings weder eine Strategie dargelegt noch welche Kandidaten sie fördern würden.

„Trumps Popularität war noch nie so groß wie heute“, hieß es in der Erklärung, „und seine Unterstützung bedeutet mehr als vielleicht jede andere Unterstützung zu jeder Zeit.“ Trump wird nun mit McCarthy daran arbeiten, die Republikanische Partei in den Senatswahlen zu stärken.

McCarthy und Trump „arbeiteten bei der letzten Wahl sehr gut zusammen und gewannen mindestens 15 Sitze hinzu, während die meisten das Gegenteil vorhersagten“, schrieb Trumps Team in der Erklärung. „Sie werden es wieder tun, und die Arbeit hat bereits begonnen.“

McCarthy warb in seinem Statement für eine „vereinte konservative Bewegung“ mit Trump, um die „radikale Agenda der Demokraten“ zu stoppen.

Trump und McCarthy gerieten in ihrer politischen Beziehung nur selten in Konflikt miteinander. McCarthy unterstützte auch nicht die Bemühungen des Repräsentantenhauses um ein erneutes Amtsenthebungsverfahren gegen Trump.

Zehn Republikaner, darunter Repräsentantin Liz Cheney – ein Mitglied der republikanischen Führung – stimmten für ein Amtsenthebungsverfahren des ehemaligen Präsidenten.

Mehrere Republikaner im Senat hatten ebenso angedeutet, dass sie für Trumps Verurteilung stimmen würden. Am Dienstag stimmten 45 Republikaner gegen eine Fortsetzung des Amtsenthebungsverfahrens, das Anfang Februar beginnen sollte, was bedeutet, dass es unwahrscheinlich ist, dass der ehemalige Präsident verurteilt wird.

Wyoming ist stärkster Staat für Trump

Am Donnerstag hielt Repräsentant Matt Gaetz, ein Verbündeter von Trump, eine Kundgebung in Cheyenne, Wyoming, indem Bemühen, Liz Cheney (Repräsentantin von Wyoming) aus ihrer Führungsrolle zu verdrängen. Es ist geplant, dass die Republikaner im Haus in der nächsten Woche darüber abstimmen, ob sie Cheney ihrer Führungsposition im Haus entheben.

„Es war etwas, das ich schweren Herzens tat, aber ich tat es mit einem echten Verständnis für die Ernsthaftigkeit und die Schwere des Augenblicks“, sagte Cheney am Tag der Abstimmung über die Anklage gegen Trump. „Mein Eid auf die Verfassung ist einer, von dem ich nicht weggehen kann; einer, den ich nicht brechen kann.“

Der republikanische Staatssenator Anthony Bouchard, ein Aktivist für Waffenrechte, sagte, er würde Cheney herausfordern. Einige Trump-Verbündete und Familienmitglieder, darunter Eric Trump, sagten, sie bemühten sich darum, die Republikaner herauszufordern, die den ehemaligen Präsidenten angeklagt haben.

„Der Sumpf war hinter mir her“, sagte Bouchard, wie von der „Associated Press“ berichtet. „Ich glaube einfach nicht, dass das in Wyoming noch funktioniert. Ich denke, die Leute haben es begriffen.“

„Bei beiden Malen seiner Kandidatur war Wyoming Präsident Trumps erfolgreichster Staat. Aus dem Grund, weil Wähler aus Wyoming stark konservativ sind und wollen, dass sich unsere Führer für Amerika einsetzen, unsere Freiheiten verteidigen, für unsere Lebensweise kämpfen und immer die Arbeitnehmer an die erste Stelle setzen, wie es Präsident Trump getan hat“, sagte Bouchard in einer Erklärung am 20. Januar.

Ehemaliger Berater: Trump hat keine Pläne für eine dritte Partei

Corey Lewandowski, ein ehemaliger Trump-Wahlkampfmanager und langjähriger Berater von Donald Trump, erwähnte am 28. Januar gegenüber „Fox News“: „Der Präsident genießt weiterhin enorme Unterstützung und Zustimmung unter den republikanischen Erstwählern. Er wird weiterhin aktiv an der Rekrutierung von Kandidaten beteiligt sein.“

Lewandowski, der Trumps Präsidentschaftskampagne 2016 leitete, sagte, dass Trump keine eigene Partei gründen wird. Er negierte somit alle Gerüchte und Berichte, die spekulieren, dass Trump seine eigene „Patriot Party“ gründen könnte. „Ich denke nicht, dass der Präsident ein Interesse daran hat, Teil einer dritten Partei zu sein“, sagte er.

Trumps politisches Team dementierte jede Verbindung mit einem neu gegründeten politischen Komitee namens „MAGA Patriot Party“.

„Wir unterstützen diese Bemühungen nicht, haben nichts damit zu tun und haben lediglich durch die öffentliche Berichterstattung davon erfahren“, sagte der Wahlkampfberater Jason Miller vor einigen Tagen gegenüber der englischsprachigen Epoch Times.

Lewandowski sagte jedoch, dass der ehemalige Präsident bei der Unterstützung von Vorwahlen gegen die zehn Republikaner im Repräsentantenhaus, die Anfang des Monats für ein Amtsenthebungsverfahren gegen Trump gestimmt haben, beteiligt sein würde.

„Meiner Meinung nach werden Sie alle auf Herausforderungen stoßen“, sagte Lewandowski. „Ich weiß nicht, auf welche Ebene der Präsident jeden dieser Wettkämpfe einstufen wird, aber ich denke, er wird in einer Reihe von ihnen verwickelt werden.“

Unter ihnen ist die Abgeordnete Liz Cheney, ein Mitglied der republikanischen Führung des Repräsentantenhauses, die nun grundlegend herausgefordert wird. Sie erhält ihren Sitz im Jahr 2022. Der republikanische Senator des Bundesstaates Wyoming, Anthony Bouchard, reichte Anfang des Monats eine Erklärung zur Kandidatur ein.

„Wir werden sehen, wie viel Einfluss der Präsident in Zukunft ausüben will“, sagte Lewandowski in seinem Interview mit „Fox“. „Ich glaube, das weiß noch niemand.“

Umfragen zeigen, dass Trump bei den Republikanern weiterhin sehr beliebt ist, selbst als Mitglieder seiner Partei nach dem Sturm auf das US-Kapitol am 6. Januar kritische Kommentare abgaben.

(Mit Material von The Epoch Times USA/aa)



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