Emmanuel Macron (L) und Donald Trump.Foto: LUDOVIC MARIN/AFP/Getty Images

Trump ironisch: „Bin froh, dass mein Freund Macron und die Demonstranten zur selben Schlussfolgerung gekommen sind wie ich“

Epoch Times5. Dezember 2018 Aktualisiert: 5. Dezember 2018 10:45
US-Präsident Trump hat den Rückzieher von Frankreichs Präsident und selbsterklärten Vorreiter für den Klimaschutz bei der Ökosteuer ironisch kommentiert.

US-Präsident Donald Trump hat den Rückzieher von Frankreichs Staatschef Emmanuel Macron bei der Ökosteuer für eine Breitseite gegen den selbsterklärten Vorreiter für den Klimaschutz genutzt.

Nachdem Macron infolge der landesweiten Proteste gegen seine geplante Erhöhung der Ökosteuer zurückrudern musste, setzte Trump am Dienstag (Ortszeit) einen Tweet ab:

Ich bin froh, dass mein Freund @Emmanuel Macron und die Demonstranten in Paris zu derselben Schlussfolgerung gekommen sind wie ich vor zwei Jahren.“

Trump ist ein erklärter Gegner des Pariser Klimaschutzabkommens. Der US-Präsident legte nun in seiner Kritik an dem Abkommen nach:

Das Pariser Abkommen ist schlimm fehlerbehaftet, weil es den Preis für Energie für verantwortungsvolle Länder erhöht, während zugleich einige der weltweit größten Verschmutzer weißgewaschen werden“.

Trump hatten den Ausstieg seines Landes aus dem Pariser Klimaschutzabkommen im Juni 2017 angekündigt, er hatte damit bei Regierungen und Umweltschützern weltweit für Fassungslosigkeit gesorgt.

Macron hat diesen Schritt wiederholt scharf kritisiert und Trumps Slogan „Make America Great Again“ zu dem Klima-Schlachtruf „Make the Planet Great Again“ umgewandelt. Trump und zahlreiche Experten sagen, dass der Klimawandel nicht vom Menschen gemacht ist.

In den vergangenen Wochen hatten landesweit in Frankreich tausende Menschen gegen Macrons Politik teils gewalttätig demonstriert. Die Regierung in Paris machte am Dienstag erstmals Zugeständnisse, um die „Gelbwesten“-Demonstranten zu beschwichtigen: Die zum Januar geplante Anhebung der Ökosteuer wird für sechs Monate aufgeschoben. Auch die staatlich regulierten Strom- und Gaspreise bleiben vorerst stabil. (dts/so)



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