Zurückschlagen: US-Militär antwortet im Irak auf Angriffe

Im Irak wurden US-Stützpunkte angegriffen. Verteidigungsminister Lloyd Austin teilte nun mit, es sei darauf geantwortet worden.
Lloyd Austin ist Verteidigungsminister der USA.
Verteidigungsminister Lloyd Austin sagte, das US-Militär habe im Irak auf Angriffe gegen US-Stützpunkte reagiert.Foto: Boris Roessler/dpa
Epoch Times26. Dezember 2023

Das US-Militär hat nach den Worten von Verteidigungsminister Lloyd Austin im Irak mit Präzisionsangriffen auf eine Serie von Angriffen gegen US-Stützpunkte reagiert. Bei diesen Angriffen der vom Iran unterstützten Milizen seien drei US-Soldaten verletzt worden, einer von ihnen schwer, teilte Austen am Montagabend (Ortszeit) mit. Auf Anweisung von US-Präsident Joe Biden seien „notwendige und proportionale“ Schläge gegen drei von diesen Milizen genutzte Basen geführt worden.

Gleichzeitig warnte der US-Verteidigungsminister vor weiteren Angriffen gegen US-Soldaten in der Region. „Wir wollen den Konflikt in der Region nicht eskalieren lassen, sind aber entschlossen und bereit, weitere notwendige Maßnahmen zum Schutz unserer Leute und Einrichtungen zu ergreifen.“

Die irakische Regierung verurteilte die US-Angriffe als „klaren feindseligen Akt“. Mindestens ein Militärangehöriger wurde laut irakischen Angaben getötet, und 18 weitere Personen wurden verletzt, wie es in einem Post der Regierung auf X (ehemals Twitter) weiter hieß. Darunter sollen auch Zivilisten gewesen sein. Der Angriff stelle eine „inakzeptable Verletzung der irakischen Souveränität“ dar. Gleichzeitig verurteilte die Regierung auch weiterhin die Angriffe der Milizen auf „Hauptquartiere ausländischer diplomatischer Vertretungen“. Sie seien in jedem Fall inakzeptabel. (dpa)



Epoch TV
Epoch Vital
Kommentare
Liebe Leser,

vielen Dank, dass Sie unseren Kommentar-Bereich nutzen.

Bitte verzichten Sie auf Unterstellungen, Schimpfworte, aggressive Formulierungen und Werbe-Links. Solche Kommentare werden wir nicht veröffentlichen. Dies umfasst ebenso abschweifende Kommentare, die keinen konkreten Bezug zum jeweiligen Artikel haben. Viele Kommentare waren bisher schon anregend und auf die Themen bezogen. Wir bitten Sie um eine Qualität, die den Artikeln entspricht, so haben wir alle etwas davon.

Da wir die Verantwortung für jeden veröffentlichten Kommentar tragen, geben wir Kommentare erst nach einer Prüfung frei. Je nach Aufkommen kann es deswegen zu zeitlichen Verzögerungen kommen.


Ihre Epoch Times - Redaktion